
Durch Patagonien bis Feuerland
Eckdaten

Schwierigkeit
Mittel bis Herausfordernd

Dauer
16 Tage

Treffpunkt
Ushuaia - Argentinien 🇦🇷

Preis
3.393€

Termine
November 2025

Team
Ca. 14 Teilnehmer (20 - 39 Jahre)
Alles auf einen Blick
Der Plan
In 16 Tagen bis ans Ende der Welt. Wir durchqueren die Tundra Patagoniens.
Unser Ziel: die äußerste Spitze des Festlands Südamerikas.
Unser Startpunkt ist Ushuaia. Von hier aus werden wir stundenlang mit Jeeps zunächst über holprige Strassen und Staub-Pisten fahren, bis diese gänzlich aufhören. Hier beginnt unser Fußmarsch in Richtung Antarktis!
Alles, was wir brauchen, tragen wir selbst – vom Essen bis zum Klopapier. Und das über 180 Kilometer weit! Wir schlafen in Zelten, essen genügsam und wenn wir Glück haben, ziehen wir einen Fisch aus dem Wasser. Ob wir diesen harten Bedingungen standhalten können, gilt es herauszufinden, aber wenn wir es geschafft haben, werden wir unsere Fahne hissen … am Ende der Welt!
Herausforderungen
Vier Jahreszeiten an einem Tag sind keine Seltenheit!
Sonne, Regen, Wind und manchmal sogar Schnee. Das Wetter am Ende der Welt macht so ziemlich, was es will. Aber darauf werden wir mit unserer Ausrüstung vorbereitet sein.
Wir haben zwar ein festes Ziel, doch unsere Route werden wir vor Ort immer wieder anpassen müssen. Das Terrain ist extrem abwechslungsreich und wir werden nicht nur einmal einen der türkisblauen Flüsse durchqueren müssen.
Von Anfang an trägt natürlich jeder sein eigenes Gepäck - Essen, Ausrüstung, alles, was wir brauchen. Besonders zu Beginn wird es durch unseren Proviant schwer sein - zum Ende hin wird es jedoch leichter werden.
Schaffen werden wird es, wenn wir uns als Team gegenseitig unterstützen.
Feuerland / Patagonien
Mehr Ende der Welt geht nicht!
Feuerland ist die südwestlichste Region Patagoniens – und das wiederum die südwestlichste Provinz Argentiniens.
1520 segelte Ferdinand Magellan als erster Europäer durch diese Region. Tagsüber menschenleer, doch nachts loderten entlang der Küste zahllose Feuer. Es waren die Feuer der indigenen Stämme – und sie gaben Feuerland seinen Namen.
Die Natur hier ist rau. Das Klima und die Abgeschiedenheit haben Feuerland zu einem der letzten weißen Flecken auf der Landkarte gemacht. Wir müssen uns mit Satellitenbildern und Kompass selbst unsere Route erarbeiten, immer auf der Suche nach geeigneten Orten für das nächste Nachtlager und Wasserquellen.
Die Tierwelt
Pinguine, Andenkondore und der gelegentliche Fisch in unserem Kochtopf.
Feuerland hat eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickelt.
Wir könnten unter anderem wilden Guanakos, einer Art Mini-Version der Lamas und flauschigen Andenschakalen sowie Pinguinen begegnen. Außer ihnen haben sich dort auch seltene Vogelarten, wie der Andenkondor, der Riesensturmvogel und die Magellangans, angesiedelt.
Und dann sind da noch die Biber. In den 1950ern eingeschleppt, haben sie keine Feinde. Heute setzen sie dem letzten Baumbestand Feuerlands schwer zu.
Die Kultur
Das Land des verschollenen Volkes.
Die ersten Menschen erreichten Feuerland am Ende der letzten Eiszeit – Jäger und Sammler, die über eine versunkene Landbrücke kamen. Was sie hier vorfanden, war rau, kalt und gnadenlos. Was sie hinterließen? Kaum Spuren.
Später lebten hier die Selk’nam und Haush – Nomaden des Landes. Die Kawesquar und Yàmana – Nomaden des Meeres. Sie trotzten Wind und Kälte, bis europäische Jäger und Glücksritter kamen. Auf der Suche nach Fellen und Gold drangen sie immer tiefer in das Land vor, brachten Gewalt und eingeschleppte Krankheiten mit – bis von den Ureinwohnern kaum jemand übrig war.
Spanien, Frankreich, England – sie alle wollten Feuerland. Sie alle scheiterten. Heute ist die Region zwischen Chile und Argentinien aufgeteilt. Besiedelt wurde sie nie richtig. Nur ein paar Schafe und eben die Bieber haben es sich hier bequem gemacht.
FRAGEN UND ANTWORTEN
Dabei sind:
✓ Vorbereitung durch Zoom Meetings und Discord Gruppe
✓ Guides
✓ Teamleiter von Wandermut
✓ Zelte
✓ Transfer von Ushuaia zur Zielregion und zurück
✓ Volle Verpflegung während der Tour
✓ Erste-Hilfe Medizin
✓ GPS Geräte
✓ Satelliten Telefon
✓ Kochutensilien
✓ Zelte
Nicht dabei sind:
X Persönliches Equipment
X Unterkünfte vor und nach der Tour
X Restaurantbesuche
X Alkoholische Getränke
X Flüge von Deutschland nach Ushuaia und zurück
ZEITPLAN
Tag 0 Anreise und Treffen in Ushuaia. Hier werden wir einen letzten Ausrüstungscheck machen, unsere Guides kennenlernen und das Briefing abhalten.
Tag 1 Wir brechen gemeinsam zum Startpunkt unserer Tour auf - jetzt geht’s richtig los!
Tag 2 - 15 Wir schlagen uns durch Feuerland bis hin zum Leuchtturm und wieder zurück zur Zivilisation.
Tag 16 Gemeinsame Rückreise nach Ushuaia.
Dies ist keine Pauschalreise.
Wir beraten dich natürlich bei allen Vorbereitungen. Deine Anreise nach Ushuaia und die Ausrüstung musst du dennoch eigenständig organisieren.
Von dort und zurück werden wir mit Fahrzeugen gebracht. Das wird natürlich von uns aus organisiert. Für die Ausrüstung und die Anreise wird es von uns noch ausführliche Empfehlungen geben.
Ein Grundmaß an Körperlicher Fitness ist Voraussetzung. Du musst in der Lage sein einen Rucksack mit 20-25 Kilo Gewicht über 200 Kilometer zu tragen.
Faustregel: Niemand trägt in der Regel mehr als 1/3 seines eigenen Körpergewichts. Weniger als 20 Kilo dürfen wir aber auch nicht erwarten.
Da das Terrain als recht unwegsam und rau gilt, musst du auch Trittsicherheit sowie eine gewisses Wetterresilienz aufweisen, da es dort recht stürmisch und kalt werden kann.
Es ist, wie bei unseren Touren üblich, eine Reise ins Ungewisse. Das bedeutet, dass wir uns auf alle Eventualitäten vorbereiten müssen. Die Temperaturen liegen tagsüber bei maximal 0 - 9°C und ein eisiger Wind tobt. Es ist elementar sicherzustellen, dass unsere Ausrüstung darauf ausgelegt ist. Wir werden in einem extrem abgelegen Gebiet unterwegs sein, was bedeutet, dass auch jegliche Hilfe deutlich länger braucht, als wir es in Deutschland gewohnt sind.
Stürme
Das Wetter kann hier blitzschnell umschlagen und je nach aktueller Position kann der Wind sehr in einen tosenden Sturm umschlagen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass unser Guide genau weiß, welche Fjorde uns Schutz vor dem Wetter bieten. Sicherheit steht für uns an erster Stelle und wir werden zu jeder Zeit neu evaluieren, wie sich unsere Route entwickelt. Hier ist nichts in Stein gemeißelt!
Verletzungen & Erkrankungen
In dieser entlegenen Gegend Feuerlands gibt es keine Dörfer und somit auch keine ärztliche Versorgung. Für die Behandlung von leichteren Verletzungen wie Verstauchungen oder kleineren Wunden haben wir umfangreiches Erste-Hilfe-Equipment mit dabei. Im Notfall müssen wir mit dem Satellitentelefon einen Notruf senden und uns mit dem Boot oder Hubschrauber evakuieren lassen
Die größte Gefahrenquelle besteht für uns durch das unbarmherzige Wetter und die zum Teil rutschigen Felshängen und steil abfallenden Klippen. Wir müssen uns stets mit Vorsicht voranbewegen, die Route gut planen und die Lagerplätze mit Bedacht wählen.
Kälte, Erschöpfung und Wind werden unsere stetigen Begleiter sein, dafür müssen wir einen festen Durchhaltewillen beweisen und uns durchbeißen.
ESSEN
Wir sind zu Gast und essen grundsätzlich das, was uns angeboten wird. Wir können also keine Rücksicht auf bestimmte Vorlieben nehmen.
Es wird simples, kalorienreiches Proviant sein, den wir gemeinsam im Lager zubereiten. Der Fokus liegt auf Nährwert und Gewicht, nicht auf Geschmack oder Vielfalt. Schmecken wird es uns trotzdem, denn “Hunger ist der beste Koch." Wenn wir Glück haben, fangen wir den ein oder anderen Fisch.
TRINKEN
Wasser finden wir vor Ort. Daher wird es auch (instant) Kaffee oder Tee geben, aber da hört der Luxus auch schon auf.
SCHLAFEN
Da wir uns in einer der abgelegensten Regionen der Welt befinden, werden wir ausschließlich in Zelten schlafen. Mit etwas Glück finden wir die Ruine einer verlassenen Fischerhütte, in der wir mal Unterschlupf finden.
Zum Equipment werden wir nach deiner erfolgreichen Bewerbung eine genaue Packliste zukommen lassen, die wir mit unseren Experten vor Ort zusammengestellt haben. Wir können dir auch Empfehlungen für jeden Geldbeutel geben und vieles kann man auch günstig mieten. Für alle Fragen stehen wir dir gerne zur Verfügung.
Wir sind auf der Südhalbkugel. Das heißt in unserem Winter ist dort Sommer. Daher werden die Temperaturen tagsüber bei maximal 0 - 9°C liegen.
Das Wetter kann hier blitzschnell umschlagen. Alles eine Frage der Ausrüstung aber dennoch nichts für Warmduscher ;)
Wir werden stark darauf achten, dass wir die Natur so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Bedenke also bitte, dass Dinge, die nicht verrotten (z.B. feuchtes Toilettenpapier) wieder mitgenommen werden müssen. Außerdem werden wir stark darauf achten, ruhig zu sein, um die dort lebenden Tiere nicht zu stören.
Termine & Preise

11. - 26. November 2025
16 Tage - 3.393€
Bereit für das krasseste Abenteuer deines Lebens?
Komm mit, wenn du dich traust!
Nächste Schritte

Abenteuer garantiert!
Kein Urlaub wie jeder andere. Hieran wirst du dich für immer erinnern. Versprochen!

Volle Sicherheit
100% Geld-zurück-Garantie im Falle von Corona-bedingten Grenzschließungen

140k+ Community
So viele Leute feiern unsere Abenteuer. Und bald auch dich! 😉

4,8 ★ Bewertung
Die Teilnehmerzufriedenheit spricht für sich.

Tom & Martin - Gründer von Wandermut
"Wenn Wandermut drauf steht, ist Abenteuer garantiert. Dafür stehen wir mit unserem Namen."
Nicht das richtige für dich?
Noch mehr Abenteuer
Wichtige Infos für Teilnehmer
Hier findest du unsere Allgemeinen Reisebedingungen:
https://wandermut.de/pages/arb
Impfschutz
Auswärtiges Amt 11.01.2021
„Für die Einreise nach Island sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.“
Generell gilt: Geh zu deinem Arzt, und sag ihm, was du vorhast. Er wird entscheiden, welche Impfungen du auffrischen bzw. zusätzlich benötigen wirst.
Visum
Auswärtiges Amt 11.01.2021
Visum: „Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum.“
Zur Einreise ist es sinnvoll regelmäßig die Änderungen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes zu beobachten.
Bitte überweise den Betrag erst wenn du dich final angemeldet hast!
Empfänger: Wandermut GmbH
IBAN: DE91370501981935163327
BIC: COLSDE33
BANK: Sparkasse Köln/Bonn
Betreff: Dein Name + Patagonien + Datum der Reise
Du bekommst natürlich auch eine Rechnung und Reisebestätigung zugeschickt.
Normalerweise zahlen alle Teilnehmer gleich den vollen Betrag. Das ist wichtig, damit wir dich sicher im Team wissen und mit den Vorbereitungen beginnen können.
Solltest du Schwierigkeiten haben den vollen Betrag auf einmal zu zahlen - sprich uns dazu einfach an, wir finden bestimmt eine Lösung 😊