Spitzbergen Durchquerung

Das Abenteuer

Im Sommer

Wir durchqueren Spitzbergen an seiner schmalsten Stelle – dem berüchtigten Dickson Land. Dabei bewegen wir uns durch ein Gebiet, durch das sich bereits 1912 Rettungsexpeditionen kämpfen mussten, um die Überlebenden der gescheiterten Schröder Stranz Expedition zu erreichen. Noch heute kommen nur wenige Menschen in diesen abgelegenen Teil Zentral Spitzbergens. Zwischen Gletschern, Flüssen und schroffen Gebirgen arbeiten wir uns Schritt für Schritt Richtung Dicksonfjord vor.

Im Winter

Auf Skiern und Pulkas, bepackt mit unserem gesamten Equipment, ziehen wir in die arktische Wildnis. Wir brechen auf in eine Landschaft, die im Winter von Schnee, Eis, Stille und Eisbären übernommen wird. Zwischen verschneiten Bergen und gefrorenen Fjorden erleben wir Spitzbergen von einer Seite, die nur wenige Menschen jemals zu Gesicht bekommen. 

Bock auf dieses Abenteuer? Dann schau dir unseren Plan an und bewirb dich auf einen der freien Plätze!

Eckdaten

Schwierigkeit

Im Sommer & Winter: Herausfordernd

Dauer

14 Tage

Treffpunkt

Longyearbyen - Spitzbergen, Norwegen 🇳🇴

Preis

Sommer: 4.995€

Winter: 7.995€

Termine

Sommer: August 2026 & Juli 2027

Winter: April 2027

Team

Ca. 15 Teilnehmer (20 - 39 Jahre)

Alles auf einen Blick

Der Plan - Im Sommer

Nach den Trainingstagen in Longyearbyen starten wir in einem abgelegenen Fjord im Süden von Dickson Land.

Fast 100 Kilometer bewegen wir uns zu Fuß durch die Wildnis Spitzbergens. Infrastruktur gibt es kaum und wir verbringen die Nächte draußen, inklusive Eisbärwachen.

Mit unseren Rucksäcken überqueren wir Flüsse, passieren Gletscher und kommen an der verlassenen Bergbausiedlung Pyramiden vorbei, dem letzten Außenposten der Zivilisation.

Unser Ziel: den Dicksonfjord erreichen und per Boot zurückkehren.

Der Plan - Im Winter

Nach den Trainingstagen brechen wir Richtung Nordwesten Spitzbergens auf und versuchen von dort aus den Ekmanfjord zu erreichen.

Je nach Bedingungen startet unsere Route an unterschiedlichen Punkten, hierbei gibt die Arktis den Takt vor und auch hier müssen wir in unseren Zeltcamps jede Nacht Eisbärwachen halten.

Wenn das Wetter zu extrem wird, kann es passieren, dass wir uns eine Schneehöhle bauen müssen, in der wir den Sturm abwarten werden.

Unsere gesamte Ausrüstung transportieren wir in Pulkas und verlassen die Wildnis am Ende wieder per Boot.

Herausforderungen

Im Sommer

Im Sommer kämpfen wir uns mit schwerem Rucksack über schroffes Gelände, entlang von Gletschern und durch eiskalte Flüsse. An einzelnen Tagen legen wir bis zu 20 Kilometer und 800 Höhenmeter zurück. Gleichzeitig müssen wir konzentriert bleiben, denn selbst kleine Fehler können hier schnell zum Problem werden.

Auch nachts bleibt die Arktis hell.

Im Winter

Im Winter bewegen wir uns tagelang auf Skiern durch Schnee und Eis. Schneestürme, schlechte Sicht und im Extremfall komplettes Whiteout können uns jederzeit dazu zwingen, unsere Pläne anzupassen. Gegenwind, Kälte und lange Etappen fordern uns jeden Tag aufs Neue.

Der Winter in Spitzbergen verzeiht keine Nachlässigkeit.


Was uns genau auf dieser Tour erwartet, wissen wir nicht. Doch eines ist sicher: Wir müssen uns gut vorbereiten, als Team zusammenhalten und stets flexibel bleiben! Nur so können wir es unbeschadet durch die Arktis schaffen.

Der Hintergrund

Vor knapp 100 Jahren endet die verhängnisvolle Nordpolarmeer-Expedition in einer Tragödie. Wir begeben uns auf die Spuren der verschollenen Entdecker.

1912 wollte das Expeditionsteam rund um den Polarforscher Herbert Schröder-Stranz einen
Seeweg durch das Nordpolarmeer finden. Bei einer Vorexpedition in Spitzbergen blieb das Schiff im Eis stecken, Teile der Crew suchten zu Fuß einen Weg über das ewige Eis. Die Expedition endete in einer Tragödie, bei der 8 der 15 Teilnehmer ums Leben kamen.


Einige, inklusive des Expeditionsleiters Schröder-Stranz, gelten als verschollen, von ihnen fehlt seit über 110 Jahren jegliche Spur. Noch heute ist das Rätsel, was bei dieser Expedition wirklich passiert ist, ungelöst. Wir werden auf dieser Tour durch das Dickson Land Teile der ehemaligen Rettungs-Expeditionsroute passieren - dort, wo mutige Helfer sich auf den Weg zu den Überlebenden der gescheiterten Schröder-Stranz Expedition machten.

Wichtig: Sollten wir unterwegs unerwartet auf Überreste einer unglücksseligen Expedition stoßen, gilt natürlich: Respect the environment. Nichts wird angefasst und wir hinterlassen jeden Ort, wie wir ihn vorgefunden haben.

Das Gebiet

Spitzbergen ist extrem: In jeglicher Hinsicht. Uns erwarten raue Winde, frostige Temperaturen auch im Sommer und eine Sonne die nicht untergehen will.

Weit nördlich des Polarkreises ist die Landschaft rau: Die arktische Tundra wird von schroffen Gebirgen mit erstaunlich spitzen und hohen Gipfeln von bis zu 1.700 Metern bedeckt. Die Gesteinsformationen sind oft mehrere hundert Millionen Jahre alt. Reißende Ströme aus Schmelzwasser fließen die Hänge hinab. Auch unzählige Fjorde reichen bis tief in das zerklüftete Land. An verlassenen Stränden wird Treibholz aus Sibirien angespült. Doch im Winter friert an vielen Stellen sogar das Meer zu, dann ist alles in eine dicke Schnee- und Eisdecke gehüllt. Nur sechs Wochen im Jahr ist die Inselgruppe schneefrei – wobei auch in den Sommermonaten mehr als 60 Prozent von Spitzbergen mit Gletschern bedeckt ist.

Das hier überhaupt Leben möglich ist, verdanken wir einem Ausläufer des warmen Golfstromes. Allerdings muss man sich auch im Sommer dick einpacken: Minusgrade sind auch dann ganz normal. Während es in der Polarnacht vier Monate lang dunkel bleibt, geht die Sonne von April bis Ende August gar nicht unter. Man verliert also schnell das Gefühl, ob es gerade Tag oder Nacht ist. Eine surreale Erfahrung!

Die Tierwelt

Eisbären, Rentiere und Polafüchse durchstreifen die kargen Landschaften Spitzbergens

Spitzbergen ist Heimat der Eisbären. Rund 3.500 Tiere schätzt man auf der Inselgruppe, wobei sie sich häufig in Küstennähe aufhalten, um hier auf Eisschollen Robben zu jagen. Dennoch müssen wir auch im Landesinneren stets wachsam sein. Wir werden von erfahrenen Arktis-Guides begleitet und die wissen, was zu tun ist.

Weniger gefährlich ist das Spitzbergen-Ren, eine einheimische Unterart der Rentiere, die man so nur hier zu Gesicht bekommt. Auch Polarfüchse ziehen in der zerklüfteten Landschaft umher. Die meisten Tiere leben an den Küste Spitzbergens: Verschiedene Robbenarten, Walrosse und Vögel wie der Papageientaucher sind hier zu finden. In den Fjorden und dem umliegenden Meer sind Wale beheimatet, zum Beispiel auch der gigantische Grönlandwal, der bis zu 18 Meter misst!

Spitzbergen

Die Inselgruppe ist ein nahezu unberührtes Frontierland für Arktis-Forscher und Entdecker aus aller Welt

Spitzbergen besteht aus mehr als 400 Inseln und kleinen Schären, die teils so nah beieinander liegen, dass sie im Winter durch eine große Eisdecke verbunden sind. Menschen leben hier kaum – die lebensfeindlichen Bedingungen haben verhindert, dass es hier je eine indigene Bevölkerung ansiedeln konnte.

Die größte dauerhafte Siedlung ist Longyearbyen, wo sich auch der Flughafen befindet. Politisch gehört die Inselgruppe zu Norwegen. Die meisten Menschen kommen aber aus aller Welt zur Forschung oder für den Bergbau, der durch die harten Bedingungen allerdings kaum rentabel ist.

FRAGEN UND ANTWORTEN

DABEI SIND

✓ Vorbereitung per Discord-Gruppe
✓ Campingplatz in Longyearbyen
✓ Zelte
✓ Verpflegung während Tour
✓ Erste-Hilfe-Set
✓ Arktis-Guides mit Polarbär-Sicherheitstraining
✓ GPS-Gerät und Satellitentelefon
✓ Kochutensilien
✓ Bootstransfer
✓ Bewaffnete Guides
✓ Lizenzen

NICHT DABEI SIND

x Flüge nach Longyearbyen
x Unterkünfte vor- und nach der Tour bei individueller Verlängerung
x Restaurantbesuche vor und nach der Tour
x Alkoholische Getränke

Tag 0: Späteste Anreise nach Longyearbyen, der Hauptsiedlung von Spitzbergen. Wir werden auf dem Campingplatz schlafen, der unweit des Flugplatzes liegt. Kennenlernabend im Team und gemeinsames Abendessen.

Tag 1: Wir werden eine erste Tageswanderung in der Umgebung machen, um das Equipment und Team auf die Probe zu stellen.

Tag 2: Kleine Trainingswanderung am Vormittag und dann Gelegenheit für Last- Minute-Besorgungen. Vorbereitungen für den Start in die Wildnis am nächsten Tag.

Tag 3: Ein Boot wird uns über den Fjord an einem einsamen Strand im Süden von Dickson Land aussetzen. Von hier starten wir unsere Wanderung durch die arktische Tundra gen Norden.

Tag 4-11: Komplett autark durchqueren wir Spitzbergen an der schmalsten Stelle. Auf unserer Wanderung zum Austfjord passieren wir die verlassene russische Bergbausiedlung Pyramiden. Anschließend verläuft unsere Route westlich zum Dicksonfjord.

Tag 12: Spätestens heute erreichen wir den Dicksonfjord. Von dort bringt uns ein Boot zurück nach Longyearbyen. Hier angekommen feiern wir hoffentlich den erfolgreichen Abschluss dieser außergewöhnlichen Tour – und genießen die erste heiße Dusche seit vielen Tagen.

Tag 13: Puffertag, falls der Fjord zu rau ist und uns erst heute ein Boot abholen kann. Ansonsten Gelegenheit für eine Tageswanderung oder die Erkundung von Longyearbyen.

Tag 14: Ab- oder Weiterreise.

Tag 0: Späteste Anreise nach Longyearbyen, der Hauptsiedlung von Spitzbergen. Wir werden auf dem Campingplatz schlafen, der unweit des Flugplatzes liegt. Kennenlernabend im Team und gemeinsames Abendessen.

Tag 1: Wir werden eine erste Tageswanderung in der Umgebung machen, um das Equipment und Team auf die Probe zu stellen.

Tag 2: Kleine Trainingswanderung am Vormittag und dann Gelegenheit für Last- Minute-Besorgungen. Vorbereitungen für den Start in die Wildnis am nächsten Tag.

Tag 3: Ein Boot wird uns aus dem Fjord heraus, an der Westküste Spitzbergens entlang Richtung Ny Alesund bringen.

Tag 4-11: Komplett autark ziehen wir auf Skiern durch die verschneite Wildnis Spitzbergens. Mit unseren Pulkas arbeiten wir uns Tag für Tag Richtung Ekmanfjord vor. Schneestürme, Whiteout oder tief verschneite Ebenen können unsere Route jederzeit verändern – denn in der Arktis gibt die Natur den Takt vor.

Tag 12: Nach Tagen auf Skiern verlassen wir die arktische Wildnis wieder per Boot und kehren nach Longyearbyen zurück. Dort feiern wir hoffentlich gemeinsam den erfolgreichen Abschluss unserer Winterdurchquerung – und freuen uns auf eine heiße Dusche.

Tag 13: Puffertag, falls der Fjord zu rau ist und uns erst heute ein Boot abholen kann. Ansonsten Gelegenheit für eine Tageswanderung oder die Erkundung von Longyearbyen.

Tag 14: Ab- oder Weiterreise.

Das ist keine Pauschalreise: jeder wird eigenständig nach Longyearbyen anreisen. Allerdings gründen wir, sobald das Team vollständig ist, eine kleine geheime Discord-Gruppe, in der alle Details besprochen und natürlich alle offenen Fragen beantwortet werden. Oft reist das Team unter Absprache gemeinsam an.

Verzweifele nicht, wenn du auf Meta-Suchmaschinen (Opodo, etc.) zur Flugsuche nach Longyearbyen (LYR) nicht fündig wirst, das ist oft normal. Unsere Tipps für den Weg zum passenden Flug:

• Schau direkt auf den Homepages der Fluggesellschaften nach Flügen, die von Oslo nach LYR gehen. www.norwegian.com und www.flysas.com

• Versuche auf diesen Homepages auch eine Flugverbindung von deinem Heimatflughafen zu finden. Falls du hier überteuerte oder unattraktive Angebote siehst (z.B. extrem unpassende Reisezeiten), dann empfehlen wir dir, den Flug von deinem Heimatflughafen nach Oslo einzeln zu buchen.

• Allgemein empfiehlt es sich oft, alle Flüge einzeln zu buchen, also nicht „Hin- und Rück“ sondern nur „One-Way“.

• Das bedeutet, dass du wahrscheinlich mindestens 4 einzelne Flüge buchen musst:

o Heimatflughafen – Oslo
o Oslo – LYR
o LYR – Oslo
o Oslo – Heimatflughafen

• Häufig musst du auch eine Übernachtung in Oslo hinzubuchen

• Man kann übrigens auch ohne Flug nach Oslo reisen, es gibt einige Zug oder Fährverbindungen, hier muss dann aber mehr Anreisezeit eingerechnet werden .

• Eine weitere Option nach LYR zu fliegen, geht über Nordnorwegen (Flughafen Tromsö). Auch hier lohnt es sich zu schauen, ob es von deinem Heimatflughafen attraktive Angebote für Flüge nach Tromsö gibt.

Es wird anstrengend! Nicht nur müssen wir uns über Berge, Gletscher und durch Flüsse kämpfen, jeder wird zudem sein eigenes Gepäck und zusätzlich Equipment und Essen schleppen - mit 20kg oder mehr musst du rechnen. Wir erwarten also von dir, dass du Ausdauer zeigst und auch bei schlechtem Wetter mit dem Team mitziehst! Teilweise weist das Terrain sehr anspruchsvolle Strecken auf. Hier musst du unbedingt auf die Guides vor Ort hören. Das setzt auch voraus, dass du unsere Empfehlungen für die Vorbereitung ernst nimmst. Aber keine Angst: hältst du dich an unsere Richtlinien fürs Training, packst du das und es wird eine Erfahrung, von der du noch deinen Enkeln berichten wirst!

Grundsätzliches
Für Spitzbergen gelten viele lokale Schutzmaßnahmen und Sonderregeln, für einige Gebiete benötigt man zudem eine Sondergenehmigung. Wir sind vor Ort gut vernetzt und wissen um die örtlichen Gesetze. 

Eisbären
Spitzbergen ist Heimat von tausenden Eisbären, die sich vorrangig in den Küstengebieten aufhalten, um dort Robben zu jagen. Mit einer Signalpistole schrecken wir Eisbären ab, falls sie uns zu nah kommen. Wir dürfen also niemals alleine unterwegs sein. Für den Fall der Fälle haben wir auch Gewehre dabei, wobei man auf Spitzbergen Eisbären nur in äußerster Notwehr schießen darf. Nachts ist es unglaublich wichtig, dass wir abwechselnd Ausschau nach Eisbären halten. Das System hat sich bewährt - denn mit einer gut organisierten Nachtwache ist es seit Jahrzehnten zu keinen Zwischenfällen mit Eisbären gekommen. Unsere Guides vor Ort sind extrem erfahren und leiten sogar Polar Bear-Safety Trainings für lokale Guides und Forscherteams.

Verletzung
Bei leichten Verletzungen wird das Erste-Hilfe-Set ausreichen. Im äußersten Notfall wird per Satellitentelefon ein Notruf gesendet und wir können uns mit einem Helikopter aus der Wildnis retten lassen.

Wetter
Auch wenn es 24 Stunden am Tag hell ist, wird das Wetter in der Arktis unberechenbar sein. Wir können mitunter noch mittags bei Sonnenschein Pause machen und uns nur wenige Stunden später bei Minusgraden in undurchsichtigem Nebel wiederfinden. Auch die heftigen Regen- und Schneefälle und die arktischen Winde werden uns vor einige Herausforderungen stellen. Daher müssen wir immer flexibel bleiben und uns auf etwaige Planänderungen einstellen. 

Orientierung
Unsere Guides, sowie das GPS-Gerät und Karten werden uns den Weg weisen. Die Gefahr, in der arktischen Tundra verloren zu gehen, ist für uns daher minimal.

Essen
Wir werden die gesamten benötigten Lebensmittel in unseren Rucksäcken bzw. auf unseren Pulkas transportieren – jedes Teammitglied wird also zusätzliche Lebensmittel tragen. Grundsätzlich werden wir Lebensmittel mitnehmen, die energiereich und haltbar sind. Dazu gehören Couscous, Reis oder Porridge zum Frühstück. Auch getrocknete Früchte und Nüsse liefern gute Energie. Abends werden wir über dem Gaskocher – oder, wenn wir Holz finden, über dem Feuer – kochen.


Trinken
Wir kommen unterwegs an Flüssen aus Schmelzwasser, das wir in unsere Wasserkanister füllen können, vorbei. Ach ja – Alkohol ist auf unseren Touren verboten. Das kostet nur unnötig Gewicht und ist ein vermeidbares Risiko bei einem solchen Unterfangen. Der eiskalte Whiskey nach dem erfolgreichen Abenteuer schmeckt dafür umso besser.

Schlafen
Während der gesamten Tour kommen wir in Zelten unter, die wir uns jeweils mit weiteren Teammitgliedern teilen. Für das Tragen eures Zeltes seid ihr selbst verantwortlich. Jeden Abend müssen wir einen geeigneten Ort für unser Lager finden. Die Zelte stellen wir dir, nur deinen Schlafsack und die Matratze musst du selbst mitbringen. Vor Ort muss dann
jeder mit anpacken – auch bei der nächtlichen Eisbär-Wache.

Für die Ausrüstung wird es von uns noch ausführliche Empfehlungen geben – da machen wir Vorschläge für jeden Geldbeutel. Vieles kann man sehr günstig besorgen oder auch einfach leihen. Viele neigen in diesem Punkt dazu zu viel mitzunehmen. Hier gilt: weniger ist mehr!

Uns ist es wichtig, dass wir die Natur so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Bedenke also bitte, dass Dinge, die nicht verrotten (z.B. feuchtes Toilettenpapier) wieder mitgenommen werden müssen. Die westliche Hälfte des Dickson Lands ist ein Nationalpark, hier ist besondere Achtsamkeit geboten behutsam mit der Natur umzugehen. Wichtig ist zudem ein achtsamer Umgang mit historischen Hinterlassenschaften. Wenn wir auf Spuren alter Expeditionen stoßen melden wir es ordnungsgemäß natürlich dem Kulturministerium. Es wird nichts angefasst oder mitgenommen.

Wir achten immer darauf, dass wir uns stets ruhig und respektvoll gegenüber den vor Ort lebenden Tieren und der Natur zu verhalten.

Termine & Preise

04. - 18. August 2026

14 Tage - 4.995€

22. August - 05. September 2026

14 Tage - 4.995€

Im Winter: 25. April - 09. Mai 2027

14 Tage - 7.995€

23. Juli - 06. August 2027

14 Tage - 4.995€

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Wichtige Infos für Teilnehmer

Hier findest du unsere Allgemeinen Reisebedingungen:

https://wandermut.de/pages/arb

Einreise und Visum

Spitzbergen wird norwegisch verwaltet, liegt jedoch außerhalb des Schengen-Raums. Daher müssen sich alle Reisenden einer Identitätskontrolle unterziehen und dementsprechend einen gültigen Reisepass vorlegen. Diese Regelung gilt auch für norwegische Staatsangehörige. Ein Visum ist nicht erforderlich.

Versicherungen 

Es werden immer wieder Leute kurz vor Reisebeginn krank oder merken vor Ort, dass sie den Herausforderungen nicht gewachsen sind. Wir empfehlen daher eine Reiserücktritt- bzw. Reiseabbruch-Versicherung abzuschließen.

Achte dabei im Kleingedruckten auf die Transportkosten. Diese sollten kein Limit haben. Wichtig ist, dass deine Versicherung die Kosten für einen Helikopter vollständig abdeckt und dass sie die Kosten für eine Bergung übernimmt! Andernfalls lohnt sich hier eine separate Bergungskostenversicherung, da wir (im Fall der Fälle) nicht für solche Kosten aufkommen können und werden. Generell empfehlen wir auch eine Unfallversicherung.

Wichtig: Reisende sollten beachten, dass die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card) auf Svalbard (Spitzbergen) nicht anerkannt wird - d.h. es sollte eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden.

Bitte überweise den Betrag erst, wenn du dich final angemeldet hast! 

Empfänger: Wandermut GmbH
IBAN: DE91370501981935163327
BIC: COLSDE33
BANK: Sparkasse Köln/Bonn
Betreff: Dein Name + Spitzbergen + Datum der Reise

Normalerweise zahlen alle Teilnehmer gleich den vollen Betrag. Das ist wichtig, damit wir dich sicher im Team wissen und mit den Vorbereitungen beginnen können. 

Solltest du Schwierigkeiten haben den vollen Betrag auf einmal zu zahlen - sprich uns dazu einfach an, wir finden bestimmt eine Lösung 😊

Du bekommst natürlich auch eine Rechnung und Reisebestätigung zugeschickt. Mit der Zahlung stimmst du auch unseren allgemeinen Reisebedingungen zu, die du hier nachlesen kannst.