MAROKKO

SAHARA TOUR

LAND

MAROKKO

DAUER

ca. 2 Wochen

TEILNEHMER

Ca. 14 Personen

ZEITRAUM

Februar - April 2023

DAS ZIEL

Unser Ziel ist es, abseits der Wege die extremen Herausforderungen der Wüste zu meistern. Die Strecke wird uns raus aus der Komfortzone und definitiv nah an unsere Grenzen bringen. Mit jedem Schritt wird uns dabei die Sahara tiefer ins Blut übergehen.

Sie ist die größte Trockenwüste unserer Erde und birgt nach wie vor unglaublich viele Geheimnisse. Immer wieder werden wir über uralte Dorfruinen oder steinzeitliche Überreste stolpern, denn seit Jahrtausenden hat sich die Oberfläche kaum verändert.

DER HINTERGRUND

Schon in den letzten Jahren sind wir in extrem abgelegene und uns unbekannte Gebiete der Sahara aufgebrochen. Auf der Suche nach steinzeitlichen Überresten auf schwer besteigbaren Tafelbergen oder auf der Suche nach Brunnen und Oasen in den staubtrockenen Ebenen der Wüste.

Dabei sind wir in Canyons vorgedrungen, die selbst für unsere einheimischen Guides unbekannt waren. Nicht jeder Weg war für uns und unsere Dromedare passierbar, sodass wir unterwegs gleich mehrmals die Route ändern mussten, in der Hoffnung, einen anderen Durchgang zu finden.

Wir müssen auf alles gefasst sein: Sandstürme, unpassierbares Gelände, glühende Hitze, aber auch auf atemberaubende Sonnenuntergänge und den unvergesslichen Sternenhimmel der Wüste.

DER PLAN

Unsere Route wird uns ca. 200 Kilometer durch die Wüste führen. Zusammen mit unserem Freund Mustapha (einem modernen Nomaden) werden wir uns mit Dromedaren und Lebensmitteln für knapp zwei Wochen von Wasserstelle zu Wasserstelle durchschlagen.

Das schaffen wir jedoch nur, wenn wir uns gegenseitig unterstützen und als Team zusammenarbeiten. Jeder wird tagtäglich mit anpacken, wenn es darum geht ein Lager aufzuschlagen, Feuerholz zu suchen und das Essen vorzubereiten.

Natürlich werden wir zwischendurch immer wieder improvisieren müssen, doch wenn alle an einem Strang ziehen, werden wir es schaffen.

DIE HERAUSFORDERUNGEN

Sowohl körperlich als auch psychisch werden wir einiges auf uns nehmen müssen: bis zu 40°C Hitze am Tag sowie die eiskalten Nächte nahe 0°C zwingen uns dazu, leichte, aber auch sehr warme Kleidung einzupacken. Das treibt das Gewicht des Marschgepäcks in die Höhe und dennoch wird sich jeder von uns auf das Mindeste beschränken müssen.

Die extreme Trockenheit birgt außerdem die Gefahr, nicht genug Wasser zu finden. Wir werden uns disziplinieren und trotz Anstrengungen gut haushalten müssen, da jeder einzelne Tropfen Wasser zunächst gereinigt werden muss.

Generell müssen wir jederzeit mit Sandstürmen rechnen, die den Himmel verdunkeln und ein Weiterkommen auf der 200 Kilometer langen Route sehr erschweren.

Das sind nur die Herausforderungen, mit denen wir rechnen – wer weiß, welche Überraschungen die Wüste sonst noch für uns parat hält?

DAS GEBIET

LANDSCHAFT

Noch vor einigen tausend Jahren war die Sahara ein grünes Paradies. Davon ist jetzt nichts mehr zu sehen. Auf unserer Strecke durchwandern wir die verschiedensten Wüstentypen. Dazu gehören die trockene Hammada (Geröll- und Kieswüste), riesige Sanddünenfelder, die bis zum Horizont reichen und Canyons, in denen man sich leicht verirren kann. Dabei werden wir immer wieder an kleinen Oasen vorbeikommen, an denen wir rasten und unsere Wasservorräte auffüllen können.

TIERWELT

In den unterschiedlichen Wüstenabschnitten der Sahara werden wir auf ebenso unterschiedliche Tierarten stoßen.

Neben kleinen Tierarten wie Echsen und Schlagen haben wir die Chance, auf Gazellen, Füchse oder Esel zu stoßen. Letztere gehören zwar meistens einem Nomaden, streunen jedoch wild umher. Der eine oder andere Skorpion wird natürlich auch immer mal wieder vorbeischauen.

Mit ein bisschen Glück läuft uns sogar ein Wüstenwolf über den Weg!

Die Kultur

Seit Jahrtausenden wird die Wüste von den verschiedensten Völkern bewohnt. Die Sahrauis, ein nomadisches Volk der Sahara, sind eine Mischung aus Arabern, Berbern und den Mauren.

Während unserer Tour ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass wir auf diese nomadischen Stämme oder einzelne herumziehende Nomaden stoßen werden. Eines haben aber alle gemeinsam: eine Einladung zu einem Gläschen Tee wird es nahezu immer geben!

Im Gegenzug revanchieren wir uns mit dringend benötigten Medikamenten, um den liebenswürdigen Menschen etwas zurückzugeben.

SICHERHEIT

Grundsätzliches

Marokko gilt grundsätzlich als stabiles Land mit sehr effektiv arbeitenden Sicherheitsbehörden. Im algerischen Grenzgebiet ist prinzipiell Vorsicht geboten. In unserem Tourengebiet hat es jedoch noch nie Schwierigkeiten mit Ausländern gegeben. Wichtiger sind einige spezifische Hinweise, die jedem Teilnehmer bewusst sein sollten.

VERLETZUNG

Bei leichten Verletzungen wird das Erste-Hilfe-Set ausreichen. Bei einem verstauchten Knöchel o. Ä., kann der Verletzte von einem Dromedar getragen werden. Giftige Tiere wie Skorpione oder Schlangen gibt es natürlich auch. Diese werden wir jedoch tagsüber kaum zu Gesicht bekommen. In der Nacht schlafen wir deswegen in Zelten. Im äußersten Notfall wird per Satellitentelefon ein Notruf gesendet.

DEHYDRATION

Wir werden von Beginn an große Wasserkanister mitnehmen, die an jeder Wasserstelle aufgefüllt werden. Viel trinken ist äußerst wichtig, um eine Dehydration zu verhindern!

VERIRRUNG

Lokale Guides, GPS-Gerät sowie Karte und Kompass werden uns den Weg weisen. Die Gefahr für uns ist daher minimal.

WIR SIND WANDERMUT

WER MACHT DENN SOWAS?

MARTIN

organisiert diese Tour

„Wenn man sich den Tag über durch die Sanddünen kämpft – 3 Schritte vorwärts, 2 zurück – entlohnt einen der Sternenhimmel am Abend mit unzähligen Sternschnuppen: Genug Wünsche sollte jeder Teilnehmer im Gepäck haben.“

MUSTAPHA

ist unser Guide vor Ort

Mustapha ist wortwörtlich ein „Sohn der Wüste“. Er und seine Familie führen ein traditionell nomadisches Leben in der Sahara. Dabei ist ihm gelungen, was nur die wenigsten Nomaden schaffen: ein Universitätsstudium. Ohne seine Ortskenntnis und sein Wissen wäre unser Vorhaben kaum möglich.

WICHTIGE HARD FACTS

TERMINÜBERSICHT

Für dieses Jahr haben wir schon Teams geplant. Dies sind die Daten:

9. - 22. Februar 2023

25. Februar - 10. März 2023

► 13. - 26. April 2023

Beitrag für die Teilnahme

DER TEILNAHMEBEITRAG FÜR DIE SAHARA TOUR IST  2.175 €.

ANFORDERUNGEN

Hohe körperliche Belastbarkeit, Gelassenheit in unbekannten Situationen und Teamfähigkeit werden vorausgesetzt.

FRAGEN UND ANTWORTEN

DABEI SIND:

✓ Transfer zum Startpunkt und zurück nach Marrakech

✓ Unterkunft bei Heimkehr (1 Nacht)

✓ Verpflegung in der Wüste

✓ Erste-Hilfe-Set

✓ Guides

✓ GPS-Gerät

✓ Satellitentelefon

✓ Kochutensilien

✓ Wasserfilter/ Desinfektion

✓ Dromedare

✓ Zelte

NICHT DABEI SIND

☓ Unterkunft bis zum Start der Tour

☓ Flüge

☓ Schlafsack, Isomatte & deine persönliche Ausrüstung

☓ Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Die richtigen Voraussetzungen bedeutet für uns, dass du mit der richtigen Erwartung an die Tour herangehen musst. Es kann über viele Tage hinweg sehr anstrengend und schmutzig werden. Auch ein hungriger Magen wird nicht ausbleiben. Du solltest in der Lage sein, einen Rucksack mit knapp 15 Kilogramm über tägliche Distanzen von bis zu 25 Kilometern zu tragen. Dabei laufen wir in einem recht zügigen Tempo und wir orientieren uns nicht am Langsamsten, denn die geplante Strecke erfordert ein entsprechendes Tempo. Du solltest also auch im zügigen Tempo trittsicher sein. Wir werden darauf achten, dass das gesamte Team optimal vorbereitet ist, indem wir jeden einzelnen in der Vorbereitung betreuen.

Da wir oft gefragt werden: Selbstverständlich haben wir Powerfrauen in unseren Gruppen dabei. In der Regel sind unsere Gruppen ausgewogen durchmischt. Am Ende entscheiden wir nach Bauchgefühl, wen wir mitnehmen können und wen nicht. Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammenbekommen, mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein.

Wenn du dir unsicher bist, ob du geeignet bist, mach doch den Selbsttest. Man muss zwar fit, aber sicherlich kein Reinhold Messner sein.

Dies ist keine Pauschalreise!

Deine Anreise und die Ausrüstung musst du eigenständig organisieren. Wir beraten dich selbstverständlich in allen Vorbereitungen. Dazu werden wir rechtzeitig eine geheime Facebook-Gruppe für das Team gründen. Dort wird alles im Detail besprochen.

Vor und nach der Tour hat jeder die Freiheit, schlafen zu können, wo er möchte. Während der Tour schlafen wir in Zelten. Oft haben wir sogar die Gelegenheit, unter dem freien Sternenhimmel der Sahara zu schlafen!

Von Beginn an haben wir große Wasserkanister dabei, die bei jedem Brunnen und Oase aufgefüllt werden. Das Wasser wird natürlich desinfiziert, bevor wir es trinken.

Wir backen unser eigenes Brot in der Wüste und essen grundsätzlich nur das, was wir selbst mitnehmen und tragen können. Vor Ort werden wir landestypische Zutaten einkaufen. Wir kochen reihum und unter der Anleitung von Mustapha, der uns die nomadische Küche näher bringen wird. Natürlich können wir nur solche Nahrungsmittel mitnehmen, die gut zu transportieren und nicht leicht verderblich sind, da wir keine Möglichkeit zum Kühlhalten haben. Auf besondere Essenswünsche können wir deswegen nur begrenzt eingehen.

Nächste Schritte

1: BEWERBUNG ABSCHICKEN

Lies dir die Fragen und Antworten durch und bewirb dich über das Formular!

SICHERE DIR EINEN PLATZ

Stelle dir folgende Fragen, wenn du dabei sein willst:

► Kann ich die Zähne zusammenbeißen, wenn die Hitze einen quält und der nächste Brunnen auf sich warten lässt?

► Habe ich überhaupt Zeit und 2.175 Euro für die Tour? Wir fragen im Bewerbungsformular Termine ab und schauen, wann die meisten können. 

► Möchte ich eine Erfahrung machen, die ich noch meinen Enkeln erzählen werde?