Sicherheitshinweise
100 WEGE BEI WANDERMUT INS GRAS ZU BEIßEN
Einleitung
Unsere Reisen sind echte Abenteuer. Sie führen uns in abgelegene Regionen, fernab von gewohnten Standards und oft unter besonderen klimatischen und geografischen Bedingungen. Genau das macht sie einzigartig. Gleichzeitig bedeutet es aber auch, dass solche Reisen ein anderes Risikoprofil haben als klassische Pauschalreisen.
Die folgenden Sicherheitshinweise sind aufgeteilt in allgemeine und tour-spezifische Sicherheitshinweise. Sie basieren auf unserer sorgfältigen Gefährdungsbeurteilung, unseren eigenen Erfahrungen sowie auf dem Wissen unserer lokalen Partner und Guides. Ziel ist es, dich bereits vor deiner Anmeldung transparent darüber zu informieren, welche besonderen Risiken bei der jeweiligen Reise bestehen können, damit du bewusst entscheiden kannst, ob diese Reise zu dir passt.
Diese Hinweise sollen keine Angst machen. In der Praxis verlaufen unsere Touren in der Regel sicher und ohne schwere Zwischenfälle. Durch gute Vorbereitung, erfahrene Begleitung und klare Abläufe lassen sich viele Risiken deutlich reduzieren. Dennoch bleiben Faktoren wie Abgelegenheit, Wetter, Natur und lokale Gegebenheiten, die wir nicht vollständig kontrollieren können.
Wenn du die Verarbeitungshinweise in den Finalen Infos beachtest, dich entsprechend ausrüstest und dich während der Reise an die Sicherheitsregeln sowie an die Anweisungen des Teamleiters hältst, steht einem intensiven und besonderen Abenteuer nichts im Weg.
Bitte lies die folgenden Hinweise aufmerksam durch. Mit deiner Anmeldung bestätigst du, dass du sie zur Kenntnis genommen hast und dir der besonderen Risiken unserer Reisen bewusst bist.
Hinweis
Die in diesen Sicherheitshinweisen beschriebenen Gefahren stellen typische Beispiele dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Art und Ausmaß der konkreten Risiken hängen unter anderem von der jeweiligen Reise, Route, Jahreszeit, Gruppenzusammensetzung sowie der Situation vor Ort ab und können sich kurzfristig ändern. Auch auf unseren Reisen besteht ein allgemeines Lebensrisiko. In abgelegenen Regionen können sich daraus jedoch andere oder schwerwiegendere Auswirkungen ergeben als im Alltag.
Mit deiner Anmeldung erklärst du dich bereit, diese Risiken bewusst zu tragen und eigenverantwortlich mit ihnen umzugehen. Wenn du Zweifel hast, ob du diese Verantwortung übernehmen kannst oder mit der beschriebenen Risikolage nicht einverstanden bist, solltest du von einer Reiseanmeldung absehen.
Diese Sicherheitshinweise ergänzen die Allgemeinen Reisebedingungen von Wandermut und ersetzen diese nicht.
1. Allgemeine Sicherheitshinweise
Allgemeine Risiken durch die Touraktivität
- Unsere Reisen führen häufig in abgelegene und wenig erschlossene Regionen. Je nach Tour beinhalten sie mehrstündige Märsche oder Läufe in unwegsamem Gelände.
- Es kann erforderlich sein, Flüsse zu überqueren oder sich auf und am Wasser aufzuhalten. Dabei besteht grundsätzlich das Risiko auszurutschen, zu stürzen oder zu ertrinken. Schwimmfähigkeit wird bei Wasseraktivitäten vorausgesetzt.
- Transporte erfolgen teilweise mit lokal üblichen Verkehrsmitteln wie Geländewagen, Booten, Motorrädern oder Schneemobilen. Diese entsprechen oft nicht den gewohnten Sicherheitsstandards, etwa durch fehlende Gurte oder Helme, technische Mängel oder mangelnde Fahrerausbildung.
- Bei einzelnen Touren kommen Werkzeuge wie Messer, Äxte, Sägen oder Macheten zum Einsatz. Bei unsachgemäßem Umgang besteht Verletzungsgefahr.
- Der Betrieb von Kochern und offenen Feuern birgt Risiken wie Verbrennungen oder Rauchvergiftungen.
- Der Umgang mit Nutztieren wie Pferden, Kamelen, Dromedaren oder Hunden kann zu Bissen, Tritten oder Stürzen führen.
- Wir nutzen überwiegend authentisches, lokales Equipment unserer Partner, etwa Zelte, Schlafsäcke, Sättel oder Schlitten. Materialqualität und Wartungszustand können deutlich von deutschen Standards abweichen.
- Aus diesen Rahmenbedingungen ergeben sich typische Risiken wie Stürze, Umknicken, Zusammenstöße, Schnitt und Stichverletzungen, Verbrennungen, Fahrzeugunfälle sowie Verletzungen durch Tiere.
Allgemeine Risiken durch Umwelt und Natur
- Je nach Reiseziel und Jahreszeit bestehen erhebliche Umwelt und Naturgefahren wie extreme Hitze oder Kälte, starke UV Strahlung, Nässe, Sturm oder schlechte Sicht.
- Plötzliche Wetterumschwünge können jederzeit auftreten und die Bedingungen erheblich verändern.
- Instabile oder rutschige Böden sowie Steinschlag, herabfallende Äste oder Geröll können zu Verletzungen führen.
- Es besteht das Risiko von Hochwasser, Sturzfluten, starken Strömungen, Lawinen, Erdrutschen oder Eisbruch.
- Je nach Region können Wald oder Buschbrände, vulkanische Aktivitäten oder andere Naturkatastrophen auftreten.
- Begegnungen mit Wildtieren oder unbekannten Pflanzen sind möglich und können gesundheitliche Risiken bergen.
- In abgelegenen Gebieten, Schluchten oder dichter Vegetation kann es zu einem teilweisen oder vollständigen Ausfall von Kommunikationsmitteln wie Satellitentelefonen oder SOS Geräten kommen.
Allgemeine Risiken für die Gesundheit
- Auf allen Reisen besteht ein erhöhtes Risiko für Verletzungen wie Blasen, Wunden, Prellungen, Verstauchungen oder Frakturen.
- Wundinfektionen können durch eingeschränkte Hygiene oder feuchte Bedingungen begünstigt werden.
- Magen Darm Erkrankungen können durch ungewohnte Ernährung oder verunreinigtes Wasser auftreten.
- Allergische Reaktionen sowie Augen und Hautprobleme sind möglich.
- Erschöpfung, Überlastung des Bewegungsapparates und Kreislaufprobleme können insbesondere bei körperlich fordernden Touren auftreten.
- Je nach Region können zusätzliche Gesundheitsrisiken bestehen, etwa Höhenkrankheit, Unterkühlung, Erfrierungen, Sonnenstich oder starke UV Belastung.
- In bestimmten Regionen besteht ein Risiko durch Tropen und Infektionskrankheiten wie Malaria oder andere durch Parasiten oder Erreger übertragene Erkrankungen.
- Du bist selbst dafür verantwortlich, dich rechtzeitig über empfohlene Impfungen, Prophylaxen und medizinische Vorkehrungen zu informieren und dich bei Bedarf ärztlich beraten zu lassen.
Allgemeine Risiken durch Land & Leute
- In einigen Zielgebieten kann die Sicherheitslage deutlich von mitteleuropäischen Verhältnissen abweichen.
- Mögliche Risiken ergeben sich durch erhöhte Kriminalität wie Diebstahl oder Raub, Korruption oder behördliche Willkürmaßnahmen.
- In entlegenen Regionen oder Grenzgebieten kann es zu Konflikten mit lokalen Akteuren oder bewaffneten Gruppen kommen.
- In manchen Ländern können Verstöße gegen lokale Gesetze oder Gepflogenheiten, etwa Foto oder Drohnenverbote oder kulturelle Normen, empfindliche Strafen nach sich ziehen.
- Du bist verpflichtet, dich vor Anmeldung und erneut vor Reiseantritt eigenständig über Sicherheitslage, Einreise, Gesundheits und Zollbestimmungen sowie Reisewarnungen oder Hinweise offizieller Stellen wie dem Auswärtigen Amt zu informieren.
2. Tour Spezifische Sicherheitshinweise
Auf Pferden durch die Mongolei
- Bei fehlender oder geringer Reiterfahrung besteht ein erhöhtes Risiko für Stürze, Tritte oder Bisse durch Pferde.
- Die lokale Ausrüstung der Partner (z.B. Sättel oder Steigbügel) kann alt oder beschädigt sein und entspricht nicht immer gewohnten europäischen Standards.
- Stürze vom Pferd sind grundsätzlich möglich und können zu Verletzungen führen.
- Beim Umgang mit anderen Tieren wie Kamelen oder Adlern besteht ebenfalls ein Risiko durch Tritte, Bisse oder Stürze.
- Besonders in den Wintermonaten (September bis März) können die Temperaturen deutlich unter -17 Grad fallen. Ohne geeignetes oder trockenes Equipment besteht ein erhöhtes Risiko für Unterkühlung oder Erfrierungen.
- Alkohol ist kulturell verbreitet und wird Gästen häufig angeboten. Alkoholkonsum kann das Unfallrisiko deutlich erhöhen.
Durch Patagonien bis Feuerland
- Bei unzureichender körperlicher Fitness kann es in Kombination mit dem rauen Klima vorkommen, dass Teilnehmer die Tour nicht vollständig absolvieren können und abbrechen müssen.
- Patagonien ist bekannt für sehr wechselhaftes Wetter. Plötzliche Wetterumschwünge mit starken Temperaturwechseln, Sturmböen, Starkregen, Hagel oder Schnee sind jederzeit möglich.
- Starker Wind und anhaltender Regen können bei unzureichender oder durchnässter Ausrüstung schnell zu Unterkühlung führen.
- Entlang der Route passieren wir steile Abhänge und Klippen. Hier besteht erhöhte Sturz und Absturzgefahr.
- In unwegsamem Gelände kann es zu Steinschlag oder herabfallendem Geröll kommen.
- Durch die starke UV Strahlung besteht ein erhöhtes Risiko für Sonnenbrand, insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien.
- Während der Tour müssen Flüsse mit teils starker Strömung durchquert werden. Kaltes Wasser, rutschiger Untergrund und Strömung erhöhen das Risiko auszurutschen oder ins Wasser zu fallen.
- In der Region kommen freilebende Tiere wie Kühe, Pferde, Guanakos sowie wilde Hunde und Füchse vor. Unerwartete Begegnungen sind möglich.
Dschungel Expedition Indonesien
- Mangelnde allgemeine Fitness und ungewohnte Gewichtsbelastung können in Kombination mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit dazu führen, dass Teilnehmer die Tour körperlich nicht bewältigen und abbrechen müssen.
- Flora und Fauna erfordern spezielle Ausrüstungsgegenstände wie geeignete Gummistiefel oder Wanderstöcke. Unzureichende Ausrüstung erhöht das Verletzungsrisiko.
- Entlang der Route passieren wir Abgründe und steile Passagen, die insbesondere nach Regenfällen rutschig sind und bei denen erhöhte Absturzgefahr besteht.
- Es besteht die Gefahr, von herabfallenden Ästen getroffen zu werden, was zu schweren gesundheitlichen Verletzungen führen kann.
- In dicht bewachsener Vegetation kann der Anschluss an die Gruppe schnell verloren gehen. Eine eigenständige Orientierung oder das selbstständige Zurückfinden aus dem Dschungel ist nahezu unmöglich.
- Durch Wurzeln, Hohlräume und aufgeweichte Böden kann der Untergrund im Dschungel instabil sein, sodass ein unvorhergesehenes Einbrechen oder Stürzen möglich ist.
- Während der Tour werden mehrere Flüsse durchquert. Dabei besteht insbesondere bei rutschigem Untergrund oder wechselnden Wasserständen ein erhöhtes Unfallrisiko.
- Auf der Route kommen giftige Pflanzen wie Tubawurzel, Pimpernuss Wolfsmilch oder der Wunderbaum vor, die starke Hautreaktionen auslösen können. In sehr seltenen Ausnahmefällen kann der Kontakt lebensgefährlich sein.
- In der Region kommen zahlreiche Schlangenarten vor, darunter Mentawai Grubenotter, Königskobra oder Sumatra Speikobra, von denen einige lebensgefährlich sein können. Die Guides halten aktiv Ausschau und meiden bekannte Risikobereiche. Das Risiko ist ernst, mit Aufmerksamkeit jedoch beherrschbar.
- Durch hohe Luftfeuchtigkeit und eingeschränkte hygienische Bedingungen können sich selbst kleine Wunden im Dschungel schneller entzünden.
- Die dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt bakterielle und pilzbedingte Hauterkrankungen, die die Hautbarriere langfristig schädigen können, wie zum Beispiel Jungle Rot.
Felsen-Labyrinth Algerien
- Im Umgang mit Kamelen besteht ein Risiko durch Tritte, Bisse oder Stürze, insbesondere bei Unachtsamkeit oder unerwarteten Bewegungen der Tiere.
- Beim Auf und Abstieg im Felsen Labyrinth kann sich Geröll lösen und nachfolgende Teilnehmer treffen.
- Wer sich von der Gruppe entfernt, kann in dem weitläufigen und unübersichtlichen Gelände schnell die Orientierung verlieren und im Notfall nicht rechtzeitig gefunden oder versorgt werden.
- In Teilen Algeriens, insbesondere in Grenzregionen, abgelegenen Saharagebieten sowie ländlichen und bergigen Regionen, besteht laut Auswärtigem Amt ein erhöhtes Sicherheitsrisiko durch mögliche terroristische Aktivitäten oder Entführungen.
- Lange Wegstrecken ohne Schatten erhöhen das Risiko von Überhitzung, Sonnenbrand, Sonnenstich oder Hitzschlag.
- In der Region können Sandvipern sowie Skorpione und andere Schlangenarten vorkommen. Einige Bisse oder Stiche können lebensgefährlich sein. Die Tiere sind in der Regel scheu. Unsere Guides halten aufmerksam Ausschau und meiden bekannte Risikobereiche, sodass das Risiko mit Umsicht beherrschbar ist.
Huskytour Mongolei
- Die Temperaturen können auf unter 20 Grad minus sinken, wodurch ein erhöhtes Risiko für Erfrierungen besteht.
- Die lokale Ausrüstung wie selbst gebaute Hundeschlitten entspricht nicht dem gewohnten Sicherheitsstandard und kann technische Schwächen aufweisen.
- Bei Aufgaben im Camp werden Messer und Äxte verwendet. Bei unsachgemäßem Umgang besteht Verletzungsgefahr.
- Die Hunde sind menschenfreundlich, innerhalb des Rudels besteht jedoch Konkurrenz. Bei ungünstigen Situationen kann es zu Bissen kommen. Während der Fahrt oder beim Bremsen mit dem Hundeschlitten besteht zudem Sturzgefahr sowie das Risiko von Zusammenstößen mit anderen Schlitten oder Hindernissen wie Bäumen.
- Alkohol ist kulturell verbreitet und wird häufig angeboten. Ein unachtsamer Umgang kann die eigene Sicherheit und die der Gruppe beeinträchtigen.
- Kälte in Kombination mit nasser oder ungeeigneter Kleidung kann schnell zu Unterkühlung und Erfrierungen führen.
- Während der Tour überqueren wir zugefrorene Seen oder Flüsse. Trotz Vorsichtsmaßnahmen besteht das Risiko, dass das Eis stellenweise nicht tragfähig ist und ein Einbruch erfolgen kann.
Island Tour
- Bei unzureichender körperlicher Fitness kann es vorkommen, dass einzelne Etappen nicht bewältigt werden können und die Tour vorzeitig abgebrochen werden muss.
- Starker Wind und Regen können in Kombination mit ungeeigneter Ausrüstung schnell zu Unterkühlung führen.
- Entlang der Route können steile Abhänge und vereinzelt Gletscherspalten auftreten. In diesen Bereichen besteht Absturzgefahr.
- Es kann entlang der Route zu herabfallendem Geröll oder anderen Gegenständen kommen, insbesondere in steilem oder instabilem Gelände.
- Nasse oder durchnässte Kleidung kann die Körpertemperatur stark senken und das Risiko einer Unterkühlung deutlich erhöhen.
- In Island muss jederzeit mit plötzlichen Wetterumschwüngen gerechnet werden, darunter starke Temperaturwechsel, Sturmböen, Starkregen, Hagel oder Schnee.
- Während der Tour können Gletscherflüsse mit starker Strömung durchquert werden. In Verbindung mit sehr kaltem Wasser besteht das Risiko auszurutschen oder in den Fluss zu fallen.
Kanu Tour Kanada
- Beim Kentern eines Kanus besteht Ertrinkungsgefahr, insbesondere in der Strömung. In der Flussmitte kann sich zudem Treibholz sammeln, das das Risiko zusätzlich erhöht.
- In den Sommermonaten kann es im Yukon zu Waldbränden kommen, die die Route, Sichtverhältnisse oder die Luftqualität beeinträchtigen können.
- In der Region können gefährliche Wildtiere wie Elche, Wölfe, Pumas sowie Braun- und Schwarzbären vorkommen. Begegnungen mit diesen Tieren bergen ein erhöhtes Risiko.
Mission Himalaya
- Bei unzureichender körperlicher Fitness in Kombination mit der Höhe kann es vorkommen, dass einzelne Etappen nicht bewältigt werden können und die Tour vorzeitig abgebrochen werden muss.
- Die Temperaturen können kurzfristig auf bis zu 20 Grad minus sinken. Bei ungeeigneter Ausrüstung besteht die Gefahr von Erfrierungen.
- Auf dieser Tour legen wir teilweise lange Strecken mit Jeeps zurück. Der technische Zustand der Fahrzeuge, die Ausbildung der Fahrer und die Straßenverhältnisse entsprechen nicht mitteleuropäischen Standards. Dadurch besteht eine erhöhte Unfallgefahr.
- Die Route führt über steile und rutschige Passagen. In diesen Bereichen besteht Sturz und Abrutschgefahr.
- Es kann vorkommen, dass Flüsse mit Strömung überquert werden müssen. Dabei besteht das Risiko, auszurutschen oder mitgerissen zu werden.
- Im Himalaya kann es zu plötzlichen Schneestürmen kommen. Ein sogenannter Whiteout mit stark eingeschränkter Sicht und Orientierungsverlust ist nicht auszuschließen.
- In steilem Gelände kann sich Geröll lösen oder herabfallen und zu Verletzungen führen.
- Durch die Höhe und reflektierenden Schnee kann die UV Strahlung sehr stark sein. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für starken Sonnenbrand und Augenschäden.
- Kälte in Kombination mit nasser oder ungeeigneter Ausrüstung kann schnell zu Unterkühlung führen.
- In den Bergen kann es jederzeit zu plötzlichen Wetterumschwüngen kommen, darunter Starkregen, Lawinen, Erdrutsche, Gewitter oder starke Winde.
- Der Himalaya ist ein tektonisch aktives Gebiet. Erdbeben können jederzeit auftreten.
- Entlang der Route können Yak und Maultierherden sehr nah passieren. Dabei besteht die Gefahr, vom Pfad abgedrängt oder umgestoßen zu werden.
- Aufgrund der Höhe besteht das Risiko, an Höhenkrankheit zu erkranken.
Panama Dschungel Tour
- Mangelnde körperliche Fitness und ungewohnte Gewichtsbelastung in Kombination mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit können dazu führen, dass einzelne Etappen nicht bewältigt werden können und die Tour vorzeitig abgebrochen werden muss.
- Flora und Fauna erfordern spezielle Ausrüstung wie Jungle Boots, Wanderstöcke oder Gamaschen, um Verletzungen und gesundheitliche Risiken zu minimieren.
- Es besteht die Gefahr, von herabfallenden Ästen getroffen zu werden, sogenannten Widow Makers, die schwere Verletzungen verursachen können.
- In dicht bewachsener Vegetation kann man schnell den Anschluss an die Gruppe verlieren und die Orientierung verlieren. Ein eigenständiges Auffinden des Weges aus dem Dschungel ist für Teilnehmer nahezu unmöglich.
- In einigen Regionen Panamas können kriminelle Gruppen oder bewaffnete Banden aktiv sein. Eine Begegnung ist äußerst unwahrscheinlich, kann jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
- Durch freiliegende Wurzeln kann der Untergrund instabil sein, sodass es zu plötzlichem Einsinken oder Stürzen kommen kann.
- Starke Regenfälle können dazu führen, dass Teile der Route sowie Campbereiche überschwemmt werden.
- Entlang der Route kommen giftige Pflanzen wie Gift Efeu oder Dornakazien vor, die starke Hautreaktionen auslösen können. In sehr seltenen Ausnahmefällen können schwere gesundheitliche Folgen auftreten.
- Im Regenwald leben verschiedene Tierarten wie Lanzenottern, Pumas, Jaguare oder aggressive Insektenarten. Bisse oder Stiche können schmerzhaft oder lebensgefährlich sein. Die Guides halten kontinuierlich Ausschau und meiden bekannte Risikobereiche.
- Hohe Luftfeuchtigkeit und eingeschränkte hygienische Bedingungen begünstigen das Entzünden von Wunden.
- Durch dauerhaft feuchte Bedingungen besteht das Risiko, dass Bakterien und Pilze die Haut schädigen und Erkrankungen wie Jungle Rot entstehen.
Pferdetour Kirgisistan
- Bei fehlender Reiterfahrung kann es schneller zu Stürzen, Tritten oder Bissen kommen.
- Die lokale Ausrüstung wie Steigbügel oder Sättel entspricht nicht dem gewohnten Sicherheitsstandard und kann Materialschwächen aufweisen.
- Entlang der Route reiten wir stellenweise an steilen Abhängen. In diesen Bereichen besteht Absturzgefahr.
- Verletzungen durch Stürze vom Pferd können trotz Vorsicht nicht ausgeschlossen werden.
- Alkohol ist kulturell verbreitet und wird regelmäßig angeboten. Ein unachtsamer Umgang kann die eigene Sicherheit und die der Gruppe beeinträchtigen.
- Die Temperaturen können unter 10 Grad minus sinken. In Kombination mit nasser oder ungeeigneter Kleidung besteht ein erhöhtes Risiko für Unterkühlung.
- In dieser Region sind plötzliche und starke Wetterumschwünge möglich. Mehrere Wetterlagen an einem Tag sind keine Seltenheit.
- In Kirgisistan kommen zahlreiche wilde Hunde und Katzen vor, die Parasiten oder Krankheiten wie Tollwut übertragen können.
Sahara Tour
- Beim Auf und Abstieg an Tafelbergen besteht Sturzgefahr, insbesondere in steilem oder unebenem Gelände.
- Im Umgang mit Dromedaren besteht das Risiko von Tritten, Bissen oder Stürzen.
- Beim Auf und Abstieg kann sich Geröll lösen und nachfolgende Teilnehmer treffen.
- Wer sich von der Gruppe entfernt, kann sich in der Umgebung verlaufen und im Notfall nicht rechtzeitig gefunden oder versorgt werden.
- Lange Wegstrecken ohne Schatten erhöhen das Risiko von Überhitzung, Sonnenbrand, Sonnenstich oder Hitzschlag.
- In ausgetrockneten Flussbetten kann es bei Regenfällen zu plötzlichen Sturzfluten kommen.
- Im Wüstengebiet können Skorpione sowie Giftschlangen wie die Wüstenhornviper vorkommen. Stiche oder Bisse können in seltenen Fällen lebensgefährlich sein. Die Tiere sind in der Regel scheu. Die Wüstenhornviper tritt überwiegend zwischen Mai und Oktober auf. Die Guides halten aufmerksam Ausschau und meiden bekannte Risikobereiche.
Schottland Highland Survival
- Im Rahmen der Survival Inhalte werden Schneidwerkzeuge eingesetzt. Dabei besteht bei unsachgemäßem Umgang Verletzungsgefahr.
- Das Gelände ist häufig nass und rutschig, insbesondere an der Küste. Bei Märschen entlang von Klippen und steilen Abhängen besteht Absturzgefahr.
- In Bereichen mit Strömung oder Stromschnellen kann es zum Kentern von Kanus kommen. In diesem Fall besteht Ertrinkungsgefahr.
- Beim Auf und Abstieg in steilem Gelände kann sich Geröll lösen und nachfolgende Teilnehmer treffen.
- Nasse oder durchnässte Kleidung kann die Körpertemperatur stark senken und schnell zu Unterkühlung führen.
- Besonders im Frühjahr und Sommer kann es in einzelnen Regionen zu Waldbränden kommen, die die Route oder Camps beeinträchtigen können.
Spitzbergen Durchquerung
- Bei unzureichender körperlicher Fitness in Kombination mit schwerem Gepäck kann es vorkommen, dass einzelne Etappen nicht bewältigt werden können und die Tour vorzeitig abgebrochen werden muss.
- Fehlende oder ungeeignete Ausrüstung wie Steigeisen erhöht das Risiko auszurutschen, insbesondere in eisigem oder vergletschertem Gelände.
- Entlang der Route können steile Abhänge und Gletscherspalten auftreten. In diesen Bereichen besteht Absturzgefahr.
- Nasse oder durchnässte Kleidung kann die Körpertemperatur stark senken und schnell zu Unterkühlung führen.
- In Spitzbergen leben Eisbären. Begegnungen sind selten, können jedoch lebensgefährlich sein. Ein Angriff kann nicht ausgeschlossen werden.
