PANAMA

FINALE INFOS

GRATULATION!

Bis hierhin schaffen es nicht viele!
Das hier sind die finalen Infos, die nur die Auserwählten erhalten, deren Bewerbung wir für gut
befinden. Glückwunsch! Hier steht alles drin, was du
für die anstehende Tour nach Panama wissen musst.
Melde dich, wann immer du Fragen dazu hast!

Aus Fairness reservieren wir keine Plätze – bei uns gilt „first come, first serve.“. Deswegen zögere am besten nicht zu lange, wenn du uns auf der Tour begleiten willst!

ÜBERSICHT DER TOUR

1. ZEITPLAN

2. ANREISE

3. DAS GEBIET

4. UNSERE ROUTE

5. EQUIPMENT

6. SICHERHEIT

7. BESONDERE HINWEISE

8. TEILNAHMEBEITRAG

9. NÄCHSTE SCHRITTE

10. FRAGEN UND ANTWORTEN

ZEITPLAN

Tag 0 Späteste Anreise und Treffen in Panama City

Tag 1 Pick-Up morgens am Hotel, Fahrt in den Süden nach Puerto Quimba & Bootsfahrt nach Sambu

Tag 2 Bootsfahrt weiter flussaufwärts, bis wir am Dorf der Embera ankommen.

Tag 3 Start in den Dschungel

Tag 4 – 10 Dschungeltour

Tag 11 Wir erreichen (vermutlich) die Küste

Tag 12 Fahrt zurück nach Panama City

Anreise

Jeder wird eigenständig anreisen. Allerdings gründen wir, sobald das Team vollständig ist, eine kleine geheime Facebook-Gruppe, in der alle Details besprochen und natürlich alle offenen Fragen beantwortet werden. In der Regel reist das Team unter Absprache oft gemeinsam ein.

Flug

Unser Treffpunkt ist in der Hauptstadt Panama City. Der Zielflughafen ist daher der PTY Flughafen Panama, Panama’s „Main airport“.
Der Flug von Deutschland nach Panama ist in der Regel ein Direktflug. Warte bitte mit der Buchung, bis wir dich explizit darauf hinweisen.

Hotel

Da die meisten von uns erfahrungsgemäß an unterschiedlichen Tagen anreisen werden, ist es das Einfachste, wenn sich jeder selbst um eine Unterkunft bis zum Start der Tour kümmert. Wir empfehlen das Riande Urban Hotel. Von dort werden wir am Morgen des ersten Tages auch mit dem Bus abgeholt werden, der uns in den Süden bringt. Eine günstige Alternative zur Übernachtung bieten ansonsten zahlreiche Hostels in Panama City.

Die Details werden wir in der Facebook-Gruppe besprechen!

UNSERE ROUTE

Sobald wir am Dorf der Embera angekommen sind, werden wir versuchen mit den Kanus weiter flussaufwärts auf dem Venao River zu fahren. Wir nutzen die Kanus, bis wir nicht mehr weiterkommen. Von dort aus geht es zu Fuß in Richtung des Pazifischen Ozeans weiter durch den Dschungel. Anfangs werden wir uns weiterhin am Verlauf des Flusses orientieren. Die Route kann sich jedoch jeden Tag ändern, da wir auf die Gegebenheiten vor Ort reagieren müssen. Wenn ein Weg versperrt ist, müssen wir halt einen anderen finden.

EQUIPMENT

VORWORT

Da wir sehr oft unterwegs sind, nutzen wir eine qualitativ sehr hochwertige Ausrüstung. Sicherlich kannst du auch auf günstigeres Equipment setzen, dort fehlen uns dann nur die Erfahrungswerte. Wir werden per Skype einen finalen Equipment-Check machen, in dem unser Guide, Rick, sich dein Equipment anschaut und Feedback dazu gibt.. Am Ende werden demnach alle optimal ausgerüstet sein.

ALLGEMEINES

Gültiger Reisepass: auch als Kopie vorab bei deiner Anmeldung.

Wichtige Dokumente ausgedruckt und in der Cloud gespeichert: Für den Fall, dass Reisepass, Versicherungsnachweis etc. verloren gehen. Für Rettungen, Reiseformalitäten, etc. absolut notwendig!

Bargeld (für persönliche Ausgaben), empfohlen 100-150 US-Dollar während der Tour

Persönliche Medikamente bzw. Erste-Hilfe-Set: Jeder ist verpflichtet ein ganz persönliches Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Dieses sollte einfache Dinge wie Tape, Blasenpflaster, Schmerztabletten und Elektrolyte aber auch jegliche Medikamente gegen klassische Krankheitsbilder wie Magen/Darm, Übelkeit, Entzündungen beinhalten. Sprich mit deinem Hausarzt, wenn du eventuelle Impfungen machen lässt, erkläre ihm genau, was du mit uns vorhast und lasse dir die richtigen Antibiotika verschreiben. Anhand deiner Verträglichkeiten wird er dir die richtigen Medikamente verschreiben.

LUXUSARTIKEL

Das sind Dinge, die du nicht unbedingt brauchst. Wenn wir vor Ort merken, dass zu viele Luxusartikel dazu führen, dass Lebensmittel nicht mehr getragen werden können, müssen diese zurückgelassen werden.

Kamera: Wiegt zwar viel, dafür haben wir am Ende hoffentlich alle schöne Fotos. Wer plant, eine Kamera  mitzunehmen, soll bitte Bescheid sagen. Zu viel Fotoequipment hat schon für Ärger gesorgt. Vor allem, wenn das restliche Team mehr Lebensmittel schleppen muss, um die Fotografen zu entlasten.

(Notiz)-Bücher: Wir haben kaum Zeit, um in Ruhe zu lesen. Bücher waren bisher meist zusätzlicher Ballast. Im Zweifel sind sie ein guter Brennstoff 😉

Zusatzkleidung zum Wohlfühlen (Jogginghose, Kuschel-Pulli, ….): Ziemlich unnötiger Ballast.

Klappstuhl: Nur für den Fall, dass einer auf die Idee kommt. Nein!

Feuchtes Toilettenpapier: Bitte zu Hause lassen (verrottet schlecht)

WEITERES EQUIPMENT:

AUSRÜSTUNG

Die folgenden Ausrüstungsteile sind ein MUSS, falls sie nicht explizit als „optional“ markiert sind.

Rucksack (80 Liter): Der Rucksack ist ein MUSS. Solltest du schon einen guten (mind. 75 l) Rucksack haben, frag lieber nochmals nach, bevor du einen Neuen kaufst. Einige Rucksäcke lassen sich durch Erweiterungen vergrößern. Hier ist jedoch Vorsicht geboten: wenn du zu sehr “in die Breite” gehst, kann es passieren, dass du im Dschungel häufiger an Lianen oder Gestrüpp hängen bleibst. Hier unsere Empfehlung für einen Rucksack.

Drybag für den gesamten Innenraum des Rucksacks, da wir oft durch Flüsse waten werden. Gute Produkte gibt es von Ortlieb. Ob man nun auf einen großen oder mehrere kleine Säcke setzt, ist Geschmacksache. 

Isomatte: Als kleine Isolation in der Hängematte ist eine dünne Matte ganz nützlich. Achte darauf, dass das Packmaß der Matte klein ist. Außen, quer über den Rucksack gelegt, ist ungünstig, weil man im Dschungel ständig hängen bleiben wird. Die Matte ist optional.

Schlafsack: Ein dünner Schlafsack mit einer Komforttemperatur von 10 °C reicht aus. Keine Daune!

Wanderstöcke können Rücken und Knie deutlich entlasten. Stöcke der Marke Leki haben sich bewährt. (optional)

Gamaschen: Die schützen vor sehr unwahrscheinlichen Schlangenbissen. MUSS!

SCHUHE

Stiefel: Geeignete Jungle Boots sind ein Muss! Wir nehmen niemanden ohne passende Stiefel für den Dschungel mit. Unser Partner vor Ort, Rick, schwört auf diese Jungle Boots oder auf „Belleville Khyber TR660“. Die haben sich bei ihm bewährt, weswegen wir sie ebenfalls empfehlen. Wichtig bei den Jungle Boots sind die folgenden Faktoren:

● Hoher Schaft

● Weit über dem Knöchel

● Kein GoreTex-Futter

● Drainagelöcher auf dem Spann, damit Wasser aus dem Schuh herausfließen kann

● Guter Grip auf nassem, rutschigem Gestein

Sandalen: WICHTIG! Abends zum Füße auslüften – nicht zum wandern. Bitte keine Flip Flops und Birkenstocks. Stattdessen auf Sandalen mit Verschluss setzen.

WEITERE AUSRÜSTUNG

Kleines Handtuch: Ein kleines & schnell trocknendes Mikrofaser-Handtuch reicht hier aus. Bitte keine großen Baumwoll-Badehandtücher mitbringen… Die trocknen nicht mehr, sind sperrig und schwer.  Optional.

Hut oder Cap: Ist kein Muss, aber hat sich oft als nützlich erwiesen.

Aufblasbares Kopfkissen: Nur wer nicht drauf verzichten kann.

Headlight: Unsere Empfehlung ist eine Lampe der Marke Black Diamond, mit einem zweiten Satz Batterien. Ein MUSS! 

Trinkflasche oder Trinkschlauch: Auf jeden Fall 4 Liter Volumen einplanen. Ein MUSS.

Wasserreinigungstabletten: Wir filtern unser Wasser, aber für den Notfall sollte jeder eine Tablette/Tag für sich selbst mitbringen. Am besten gefällt uns Micropur. Ein MUSS.

Wasserfilter: damit wir nicht alle denselben Filter benutzen (nicht förderlich aus hygienischen und zeitlichen Gründen). Vor allem zu empfehlen für Leute, die viel trinken und in den Pausen ihr Wasser filtern wollen.Hier ist ein Beispiel, welches Rick uns genannt hat. 

Kleine Schaufel: für die persönliche Shit Hole 😉

Geschirr: Tupperdose (damit restliches Essen vom Frühstück aufbewahrt werden bzw. das schon vorgekochte Mittagessen abgefüllt werden kann), Camping Tasse & ein Metall-Spork. MUSS.

Sitzmatte: Eine kleine Matte, um nicht im Nassen zu sitzen. Optional.

Paracord: ca. 10 m für die Hängematte. MUSS!

Moskitospray: „Nobite“ hat sich bewährt. Von der Marke gibt es zwei verschiedene. Sprüh deine Kleidung zu Hause mit dem entsprechenden Spray ein. Nimm bitte sowohl das für die Kleidung als auch für die Haut mit in den Dschungel. (MUSS).

Moskitonetz: Um das Gesicht zu schützen. Wiegt und kostet fast nichts (Muss).

Karabiner: Sind optional, aber können in vielen Situationen sehr hilfreich sein. 

Handschuhe: Die können ganz hilfreich sein, wenn wir durch dorniges Gestrüpp laufen. Allerdings sind sie auch sehr heiß. Geschmacksache! 

KLEIDUNG

1 Hose: Achte bei der Hose darauf, dass sie eingenähte Stretchflächen hat und dennoch sehr dünn, robust und reißfest ist. Ohne Stretch geht es zwar auch, aber es behindert ziemlich, wenn wir über herumliegende Bäume klettern müssen. 

2 Oberteile: Dünn, luftig, langärmlig. Klare Empfehlung sind hier Hemden der Marke Craghoppers aus der Nosilife-Linie. Diese haben einen eingearbeiteten, effektiven Schutz vor Moskitos.

3 x Wandersocken: Socken mit „Cooling Effekt“ sind Schwachsinn. Pack dir Wandersocken der Marke Falke ein. Die machen seit Jahrzehnten Socken und verstehen ihr Handwerk. Tipp: Merinowolle hilft gegen Käsefüße und trocknet schnell 😉

2 x Unterhosen: Wie bei den Socken sollten wir hier auch auf Merinowolle setzen. Shorts der Marke Icebreaker haben sich bewährt! Auch hier ist der Geruch ein schlagendes Argument. 

Leichte Wechselhose: Für Abends im Camp (und/oder zum Schlafen), damit die andere Hose trocknen kann. Optional. 

Langes Shirt: Ebenfalls nur fürs Camp und zum Schlafen.

HYGIENE & SONSTIGES

Kleines Stück Seife: Zum Händewaschen vor dem Essen sollte jeder ein Stück dabei haben. Biologisch abbaubar, bitte. 🙂 

Fußbalsam: Hirschtalgcréme oder ähnliche Fußpflegecrémes beugen Blasen vor. Diese werden vor und nach dem Wandern angewendet.  

Sonnencreme

Magnesium oder isotonisches Pulver: Magnesium hilft gegen Muskelkrämpfe. Eine kleine Ration kann also nicht schaden. Tipp: Brausetabletten mit Magnesium erfüllen gleich zwei Zwecke: Prävention vor Muskelkrämpfen und Geschmack im Wasser. 

2 Rollen Toilettenpapier: Besser zwei als eine Rolle in einem extra Drybag. Und bitte kein feuchtes Papier… das verrottet nicht.

Für unsere Powerfrauen: Damenhygieneartikel können wir nicht einfach im Dschungel liegen lassen. Diese sollten in einem persönlichen Beutel gesammelt und mitgenommen oder im Feuer verbrannt werden.

Kleine Snacks: Snacks können die Laune wirklich aufheitern, wenn man mal mit dem falschen Fuß aufgestanden ist. ABER: So mancher kam schon mit zwei voluminösen Dosen Pringles an… Das ist natürlich am Ziel vorbeigeschossen. Setze eher auf Nüsse, Trockenfrüchte oder Energieriegel.

Kleine Überraschung für dein Team: Eine kleine Tradition bei Wandermut. Hier kannst du kreativ werden. Bring eine Kleinigkeit mit, über die sich dein Team freuen wird. 🙂

SICHERHEIT

Obacht: das Erreichen unseres Ziels sowie der Verlauf der gesamten Tour sind ungewiss. Sie enthält Risiken für die körperliche Unversehrtheit und auch die Wahrscheinlichkeit von Unfällen ist deutlich höher als bei Pauschalreisen.

VERLETZUNGEN & ERKRANKUNG

Bei leichteren Verletzungen, wie Verstauchungen oder kleineren Wunden wird unsere umfangreiche Notfall-Apotheke ausreichen. Giftige Tiere, wie Schlangen gibt es natürlich auch. Diese werden wir jedoch nur extrem selten zu Gesicht bekommen. Im äußersten Notfall wird per Satellitentelefon ein Signal gesendet.

ORIENTIERUNGSVERLUST

Dank unseren lokalen Guides ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns verirren, sehr gering. Dazu kommt, dass wir mit modernster Technik ausgestattet sind. Geräte wie das Garmin inReach Mini, ein GPS-Gerät, helfen uns nicht nur unsere Position zu bestimmen, sondern ermöglichen uns auch rund um die Uhr mit international tätigen Rettungsorganisationen zu kommunizieren.  

KRIMINALITÄT

Rick, unser wichtigster Guide, hat aufgrund seiner Kontakte und seiner Erfahrung in den letzten 20 Jahren keine Probleme mit Schmugglern oder sonstigen Kriminellen gehabt. Sollte es dennoch Anzeichen solcher Gefahren geben, werden wir die Route ändern oder umkehren. Zudem meiden wir das direkte Grenzgebiet zu Kolumbien und den Osten des Darien. Alles andere wäre leichtsinnig.

Körperliche Vorbereitung

Pro Tag schaffen wir im Dschungel nur sehr kurze Distanzen, die jedoch vergleichbar mit einer 25 km
langen Bergwanderung mit bis zu 1000 Höhenmetern sind. Sicherlich wird nicht jeder Tag so sein, aber es kann so kommen. Wir laufen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, was ungefähr 10 – 12 Stunden entspricht, jedoch an manchen Tagen mehr sein kann. Natürlich sind Pausen darin enthalten. Während der gesamten Tour musst du in der Lage sein einen Rucksack mit ca. 25 kg tragen zu können. Da wir viel Energie brauchen und daher viel essen werden, wird der Rucksack zum Glück schnell leichter werden. Wir erwarten von dir, dass du trittfest und in der Lage bist, in schnellem Marschtempo durch unebenes Gelände zu laufen. Das setzt voraus, dass du unsere Empfehlungen für die Vorbereitung ernst nimmst. Wenn das alles passt, wird es eine Erfahrung werden, von der du noch deinen Enkeln berichten wirst.

BESONDERE HINWEISE

Zeitlicher Puffer der Flüge

Unser Zeitplan ist eine Planangabe, die wir bislang auch immer einhalten konnten. Trotz Puffertagen können wir jedoch nicht garantieren rechtzeitig wieder zurückzukommen. Wir empfehlen unbedingt, dass 2-3 Tage sowohl vor als auch nach der Tour als Puffertage eingeplant werden. Manchmal kommt es vor, dass das Gepäck verloren geht und erst einige Tage später ankommt. In Panama kann man sich sicherlich mit Equipment eindecken, aber wer will sich schon mit fremdem Equipment und nicht eingelaufenen Schuhen zufriedengeben?! Daher reisen wir selbst lieber ein paar Tage früher an.

Versicherungen
Es werden immer wieder Leute kurz vor Reisebeginn krank oder merken vor Ort, dass sie den Herausforderungen nicht gewachsen sind. Wir empfehlen daher eine Reiserücktritt-
bzw. Reiseabbruch-Versicherung abzuschließen. Zusätzlich solltest du ebenfalls eine Reisekrankenversicherung fürs Ausland abschließen.

Achte dabei im Kleingedruckten auf die Transportkosten. Diese sollten kein Limit haben. Wichtig ist, dass deine Versicherung die Kosten für einen Helikopter vollständig abdeckt und dass sie die Kosten für eine Bergung übernimmt! Andernfalls lohnt sich hier eine separate Bergungskostenversicherung, da wir (im Fall der Fälle) nicht für solche Kosten aufkommen können und werden.
Generell empfehlen wir auch eine Unfallversicherung. Passende Versicherungen findest du z.B. hier.

Mindestteilnehmerzahl
Die Tour kann nur stattfinden, sofern mindestens 8 Personen teilnehmen. Bitte warte mit dem Buchen deiner Flüge, bis wir dich in die Facebook-Gruppe eingeladen haben und somit bestätigen, dass die Tour definitiv stattfinden wird. Sollte sie wider Erwarten nicht stattfinden, erhältst du selbstverständlich alle gezahlten Beträge wieder zurück!

Impfschutz

Auswärtiges Amt, Panama, 08.06.2021

„Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung wird für alle Personen ab einem Alter von 1 Jahr gefordert, die aus einem Gelbfiebergebiet einreisen.
Bei der direkten Einreise aus Deutschland wird kein Nachweis einer Gelbfieberimpfung verlangt, aber die Impfung wird allen Reisenden ab einem Alter von 9 Monaten dringend empfohlen, bevor sie in Panama in ein Gebiet reisen, in dem Gelbfieber vorkommt. Hierzu gehören die Regionen östlich des Panamakanals: die Territorien Emberá und Kuna Yala, die Provinz Darién sowie die östlich des Panamakanals gelegene Teilgebiete der Provinzen Colón and Panama.“

Generell gilt: Geh zu deinem Arzt, und sag ihm, was du vorhast. Er wird entscheiden, welche Impfungen du auffrischen bzw. zusätzlich benötigen wirst.

Visum und Einreise nach Panama

Auswärtiges Amt  08.06.2021

„Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und einen Aufenthalt von bis zu 180 Tagen kein Visum. Es muss entweder ein Rückflugticket nach Deutschland oder ein gültiges Weiterreiseticket (Land-/Luftweg) vorgelegt werden. Daneben muss nachgewiesen werden, dass auch die gesetzlichen Einreisebestimmungen für das Land der Weiterreise erfüllt werden. Ausreichende finanzielle Mittel für den Aufenthalt müssen glaubhaft gemacht werden. Dies bedeutet entweder 500,- US-$ in bar oder die Verfügbarkeit der entsprechenden Summe auf dem Kreditkartenkonto (per Kreditkartenkontoauszug nachweisbar).“

TEILNAHME BEITRAG

Um dich sicher im Team zu wissen und weil wir selbst Ausgaben im Voraus haben, ist es wichtig, dass du den Teilnahmebeitrag von 3.643 Euro überweist. Die Facebook-Gruppe wird etwa 2 Monate vor der Tour eröffnet.

Wir bitten dich, den Beitrag binnen einer Woche nach Zusage zu überweisen 🙂

Empfänger: Wandermut GmbH
IBAN: DE91370501981935163327
BIC: COLSDE33
BANK: Sparkasse Köln/Bonn
Betreff: Dein Name + Panama Tour 2023

Du bekommst natürlich auch eine Rechnung und Reisebestätigung zugeschickt.  Mit der Zahlung stimmst du auch unseren allgemeinen Reisebedingungen zu, die du hier nachlesen kannst.

PS: Sollte es für dich schwierig sein, den Gesamtbetrag auf ein mal zu zahlen, dann sprich‘ uns an. Wir finden da schon eine Lösung 🙂

Dabei sind:

✓ Bus in den Süden von Panama City und zurück
✓ Alle Bootsfahrten durch Flüsse und übers Meer
✓ Verpflegung während der Tour
✓ Hängematten
✓ GPS-Geräte
✓ Satellitentelefone
✓ Erste-Hilfe-Medizin
✓ Kochutensilien
✓ Guides

NÄCHSTE SCHRITTE

1: ANMELDEFORMULAR AUSFÜLLEN

Sobald du das Anmeldeformular ausgefüllt hast und den Teilnahmebeitrag überwiesen hast, bist du fest im Team!

2: FACEBOOK GRUPPE

Ca. 1,5 Monate vor Tourstart bekommst du von uns eine Einladung zu deiner Facebook-Gruppe.

3: FLUG BUCHEN

Sobald du das „Go!“ in der Facebook-Gruppe dazu bekommst.

4 VORFREUDE GENIESSEN

 …und los gehts!

FRAGEN UND ANTWORTEN

Die Tour kostet 3.643 Euro

DABEI SIND

✓ Busfahrten von Panama City zum Startpunkt und zurück

✓ Bootsfahrten

✓ Verpflegung im Dschungel

✓ Erste-Hilfe-Medizin

✓ Guides

✓ GPS-Geräte

✓ Satellitentelefon

✓ Kochutensilien

NICHT DABEI SIND

☓ Flüge nach Panama City

☓ Unterkünfte vor und nach der Tour

☓ Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Du hast in deiner Bewerbung schon die möglichen Termine gesehen. Wir werden dir den Termin mitteilen, an dem die meisten von uns können. Wähle dann diesen Termin bei deiner Anmeldung aus.

Die Tour ist nichts für jeden.
Wer hier mitkommt und die Strecke durch den Dschungel meistert, kann von sich behaupten, etwas gemacht zu haben, was sonst keiner macht. Natürlich sind nur die Wenigsten vorher schon einmal bei so einer Tour dabei gewesen. Das ist auch nicht schlimm! Grundsätzlich kann jeder, der wirklich sportlich ist, genug „Biss“ hat und sich gut vorbereitet, bei der Tour mithalten. Mach doch mal unseren Selbsttest, wenn du unsicher bist. Bei der Vorbereitung unterstützen wir selbstverständlich und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Generell entscheiden wir neben allen anderen Kriterien auch nach Bauchgefühl, wen wir mitnehmen können und wen nicht. Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammen bekommen, mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein.

Motivation und Erwartungshaltung sind uns am wichtigsten!
Dazu gehört für uns, dass du mit der richtigen Erwartung an die Tour herangehen musst. Es kann über viele Tage hinweg sehr anstrengend, schmutzig und ermüdend werden. Auch ein hungriger Magen wird nicht ausbleiben. Dazu kommt, dass es vor Ort immer zu nicht planbaren Veränderungen kommt. Du solltest also ein gewisses Maß an Flexibilität, kulinarischer Genügsamkeit und einen ruhigen Geist mitbringen. Wenn es das ist, was du willst, bist du bei uns verdammt richtig.

Englisch
Rick wird das Team anführen. Er spricht fließend Englisch und Spanisch. Du solltest also in der Lage sein zumindest einfache Anweisungen in einer der beiden Sprachen zu verstehen.

Es wird anstrengend!

Pro Tag schaffen wir im Dschungel nur sehr kurze Distanzen, die jedoch vergleichbar mit einer 25 km langen Bergwanderung mit bis zu 1.000 Höhenmetern sind. Wir laufen von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, was ungefähr 10-12 Stunden entspricht, jedoch an manchen Tagen mehr sein kann. Während der gesamten Tour musst du in der Lage sein einen Rucksack mit ca. 22 kg tragen zu können. Wir erwarten also von dir, dass du trittfest und in der Lage bist in schnellem Marschtempo durch unebenes Gelände zu laufen. Das setzt voraus, dass du unsere Empfehlungen für die Vorbereitung ernst nimmst. 😉

Wenn das alles passt, wird es eine Erfahrung werden, von der du noch deinen Enkeln berichten wirst.

Wir beraten dich natürlich bei allen Vorbereitungen. Deine Anreise und die Ausrüstung musst du dennoch eigenständig organisieren.

Hier findest du vorab ein paar nützliche Infos zur Einreise. Außerdem solltest du immer auch das Auswärtige Amt im Blick behalten. 

Vor und nach der Tour empfehlen wir, dass du unbedingt ein paar Puffertage einplanst. Die kannst du dann auch nutzen, um die Gegend um Panama City zu erkunden. 

Im Dschungel werden wir die gesamte Zeit über in Hängematten schlafen. Diese werden wir für dich organisieren. Die Matten sind sehr bequem und haben außerdem den Vorteil, dass man den Kontakt zum Boden meiden kann. Auf diese Weise schützen wir uns nachts vor ungebetenen Gästen. Die Hängematten bereits mit Moskitonetzen ausgestattet, sodass auch ungebetene, fliegende Gäste vermieden werden.

Wir werden die gesamten benötigten Lebensmittel in unseren Rucksäcken transportieren. Dafür haben wir keine Träger, was bedeutet, dass du selbst mit anpacken musst. Grundsätzlich werden wir Lebensmittel mitnehmen, die energiereich und haltbar sind. Dazu gehören Reis, Nudeln oder Porridge zum Frühstück. Äußerst “beliebt” ist Reis mit Sardinen 😉 Unsere Guides sind allesamt Jäger und mit ein wenig Glück wird es also sogar frisches Fleisch oder frisch gefangenen Fisch geben.

Wichtig: Wir setzen in der Regel auf energiereiche und haltbare Nahrung, um die Strapazen über Wochen auszuhalten. Frisches Gemüse und Obst gibt es deswegen in der Regel nie. In Panama werden wir unser Proviant vor Ort bei den Emberra Indianern einkaufen und das mitnehmen, was dort gerade verfügbar ist. Daher können wir im Vorfeld keine vegetarische Nahrung garantieren oder auf andere Sonderwünsche eingehen. Ein zweiter Punkt ist, dass wir die Gastfreundschaft der Einheimischen nicht verletzen wollen. In vielen Kulturen ist Fleisch etwas sehr wertvolles. Wenn wir es angeboten bekommen, wäre es unhöflich es abzulehnen. Außerdem würden unsere Guides merken, wenn jemand kein Fleisch isst und würden aus Gutherzigkeit und auf Biegen und Brechen damit anfangen, ein zweites, vegetarisches Essen zuzubereiten. So sind sie nun mal. Es wäre uns ehrlich gesagt unangenehm, die Gastfreundschaft auf diese Art und Weise auszureizen. Vielleicht machst du dir einfach noch einmal Gedanken, ob dir deine Ernährungswünsche wichtiger sind als die Gastfreundschaft, die uns nährt.

Bitte melde dich nicht für diese Tour an, wenn du nicht bereit bist das zu essen, was uns angeboten wird. 

Unsere Guides werden uns helfen Flüsse oder Lagunen zu finden, an denen wir unsere Frischwasservorräte auffüllen können. Um Krankheiten, die uns schwächen würden, vorzubeugen, desinfizieren und filtern wir das Wasser, bevor wir es trinken.

Uns ist es wichtig, dass wir den Regenwald so verlassen wie wir ihn vorgefunden haben. Bedenke also bitte, dass Dinge, die nicht verrotten wieder mitgenommen werden müssen. Außerdem werden wir stark darauf achten ruhig zu sein, um die dort lebenden Tiere nicht zu stören.