ISLAND

FINALE INFOS

GRATULATION!

Bis hierhin schaffen es nicht viele!
Das hier sind die finalen Infos, die nur die Auserwählten erhalten, deren Bewerbung wir für gut befinden. Glückwunsch! Hier steht alles drin, was du für die anstehende Tour wissen musst.
Melde dich, wann immer du Fragen dazu hast!

Aus Fairness reservieren wir keine Plätze und gehen an dieser Stelle nach dem „First come, first serve“ – Prinzip. Deswegen zögere am besten nicht zu lange, wenn du uns auf der Tour begleiten willst!

ÜBERSICHT DER TOUR

1. ZEITPLAN

2. ANREISE

3. UNSERE ROUTE

4. EQUIPMENT

5. SICHERHEIT

6. BESONDERE HINWEISE

7. TEILNAHMEBEITRAG

8. NÄCHSTE SCHRITTE

10. FRAGEN UND ANTWORTEN

ZEITPLAN

Tag 0 Anreise und Treffen in dem kleinen Fischerdorf Bolungarvik. Hier werden wir die Lebensmittel in unseren Rucksäcken verstauen. Außerdem wird es einen letzten Equipment-Check geben.

Tag 1 Wir lassen uns mit einem Boot zur Halbinsel Hornstrandir bringen. Der Anlegepunkt ist wetterabhängig. Der Kapitän entscheidet, wo wir landen werden.

Tag 2 – 11 Tour durch Hornstrandir

Tag 12 Wir erreichen eine Bucht, die vor einiger Zeit bewohnt gewesen ist. Von hier wird uns ein Boot abholen und zum Startpunkt nach Bolungarvik zurückbringen.

Tag 13 Gemeinsame Busfahrt zurück nach Reykjavik.

Anreise

Jeder wird eigenständig anreisen. Allerdings gründen wir, sobald das Team vollständig ist, eine kleine geheime Facebook-Gruppe, in der alle Details besprochen und natürlich alle offenen Fragen beantwortet werden. In der Regel reist das Team unter Absprache oft gemeinsam ein.

TREFFPUNKT

Der Treffpunkt in Island ist das kleine Fischerdorf Bolungarvik. Um hierhin zukommen gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten. Zunächst muss jeder nach Island fliegen. Zielflughafen ist der KEF International Airport, Island’s „Main airport“ in Reykjavik.

Die Kosten für den Flug können je nach Saison variieren, liegen aber um die 200 Euro.

Jedem ist natürlich selbst überlassen, wann er oder sie überfliegen möchte. Um vom Flughafen zum Treffpunkt zu kommen, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten.

Ein kurzer Inlandsflug. Die Maschinen heben 1-2 mal täglich ab. Die Gebühr liegt zwischen 100-150 EUR pro Person (Hier kannst du den Flug buchen: onairicelandconnect.com). Der Zielflughafen liegt in Isafjordur. Von hier aus kommst du ganz bequem mit einem Shuttle zu unserem Treffpunkt nach Bolungarvik. Bitte beachte: aufgrund von Wetterumschwüngen kann es sein, dass zu dieser Jahreszeit Flüge ausfallen. Wenn sich ein paar Leute zusammentun, ist ein Mietwagen, den man am Ziel abgeben kann, ebenfalls eine gute Option.

UNTERKUNFT

Als Unterkunft eignet sich das Einarshusid Guesthouse in Bolungarvik, da es nur wenige Meter vom Hafen entfernt ist. Für die Hartgesottenen gibt es auch einen Campingplatz vor Ort.

Die Details werden wir in der Facebook-Gruppe besprechen!

UNSERE ROUTE

Wir haben mit unserem Partner eine grobe Route ausgearbeitet, die uns über den nördlichsten Zipfel Islands führen wird. Immer wieder werden wir an der felsigen Küste entlang kraxeln. Dieser grobe Plan kann sich durch das Wetter oder durch die allgemeine Kondition des Teams stark verändern. 

EQUIPMENT

VORWORT

Wir haben mit Halldór und mithilfe unserer bisherigen Erfahrungen eine Equipment-Liste erstellt, die wir für sehr vernünftig halten. Da wir sehr oft unterwegs sind nutzen wir qualitativ sehr hochwertige Produkte. Sicherlich kannst du auch auf günstigeres Equipment setzen, dort fehlen uns dann nur die Erfahrungswerte.

ALLGEMEINES Für die deutsche Staatsbürgerschaft gilt:

Gültiger Personalausweis oder Reisepass

Wichtige Dokumente ausgedruckt und in der Cloud gespeichert: Für den Fall, dass Reisepass, Versicherungsnachweis etc. verloren gehen. Für Rettungen, Reiseformalitäten, etc. absolut notwendig!

Bargeld (für persönliche Ausgaben), empfohlen 150 – 200 EUR während der Tour

Persönliche Medikamente bzw. Erste-Hilfe-Set: Jeder ist verpflichtet ein ganz persönliches Erste-Hilfe-Set dabei zu haben. Dieses sollte einfache Dinge wie Tape, Blasenpflaster, Schmerztabletten und Elektrolyte aber auch jegliche Medikamente (auch Antibiotika) gegen klassische Krankheitsbilder wie Magen/Darm, Übelkeit, Entzündungen beinhalten. Sprich mit deinem Hausarzt, wenn du eventuelle Impfungen machen lässt und erkläre ihm genau, was du mit uns vorhast. Anhand deiner Verträglichkeiten wird er dir die richtigen Medikamente verschreiben.

LUXUSARTIKEL: DAS BRAUCHST DU NICHT UNBEDINGT

Kamera: Wiegt zwar viel, dafür haben wir am Ende hoffentlich alle schöne Fotos. Wer plant, eine Kamera  mitzunehmen, soll bitte Bescheid sagen. Zu viel Fotoequipment hat schon für Ärger gesorgt. Vor allem, wenn das restliche Team mehr Lebensmittel schleppen muss, um die Fotografen zu entlasten.

(Notiz)-Bücher: Wir haben kaum Zeit, um in Ruhe zu lesen. Bücher waren bisher meist zusätzlicher Ballast. 

Zusatzkleidung zum Wohlfühlen (Jogginghose, Kuschel-Pulli, ….): Ziemlich unnötiger Ballast.

Klappstuhl: Nur für den Fall, dass einer auf die Idee kommt. Nein!

Feuchtes Toilettenpapier: bitte zuhause lassen (verrottet schlecht)

AUSRÜSTUNG

Warme, wasserdichte Wanderschuhe. Sie müssen über den Knöchel reichen und stabilisieren. Deine wichtigste Herausforderung wird es sein, deine Füße trocken zu halten. Die Schuhe sind mit Abstand das Wichtigste. Sie sollten unbedingt gut eingelaufen sein!

Sandalen mit zuverlässigen Verschluss (also keine Flip-Flops), wenn wir einen Fluss durchqueren müssen. Und wir werden einige Flüsse durchqueren..

Gamaschen, wasserfest

Rucksack: Rucksäcke zwischen 75-100 Liter sind sinnvoll. Das Gewicht, das jeder zu tragen hat, wird zwischen 20 und 25 kg liegen – zu Beginn der Reise eher bei 25 kg und gegen Ende der Tour bei 20 kg. Die Zelte wiegen jeweils etwa 3 Kilo und müssen vom Team getragen werden. Dazu kommt noch die Verpflegung. Unser persönlicher Favorit für unsere Touren ist der  Fjällräven Kajka 100.

Drybags, um die Klamotten im Rucksack trocken zu halten (2-3x): hier empfehlen wir die leichten und dünnen Stausäcke von Tatonka. Gibt es in verschiedenen Größen (L in blau eignet sich für den Schlafsack, M in grün für Kleidung und S in rot für anderen Kleinkram oder Schmutzwäsche). Alternativ sind die von Ortlieb gut. Diese sind aus festerem Material und halten Feuchtigkeit noch besser ab. 

Schlafsack, Komfortzone -10 Grad, bitte aus Kunstfaser (Daune wärmt nicht mehr, wenn der Schlafsack einmal feucht wird). Alternativ kannst du auch einen Schlafsack mit höherer Komfortzone (z.B. -5 Grad) nutzen und mit einem Schlafsack-Inlett aufstocken. Das Inlett sorgt nochmal für ein paar Grad Wärme

Matratze: Aufblasbar, leicht und dick genug, sodass die Kälte vom Boden nur den unteren Teil der Matratze kühlt. Wir nutzen gern eine von Therm-a-rest. Ein kleines Paket Flickzeug ist zu empfehlen. Für die ganz großen Frostbeulen: du kannst dir überlegen, eine Isomatte als zusätzlichen Schutz einzupacken, sofern sie außen am Rucksack befestigt werden kann.

WEITERE AUSRÜSTUNG

Trinkflaschen (2-3x, je 1 Liter): wir werden das Wasser in Island direkt aus den Quellen entnehmen können und müssen es vermutlich nicht desinfizieren. Dennoch ist es gut, 3 Flaschen zu haben, falls eine kaputt geht. Alternativ kannst du auch einen Trinkschlauch nutzen.

Stirnlampe + Batterien: Sobald es dunkel wird, braucht jeder eine Stirnlampe mit 2 Paar Ersatzbatterien.

Lunchbox, Spork, Messer, Becher Handtuch: Am besten ein schnelltrocknendes Mikrofaser-Handtuch.

Wanderstöcke Ein Muss! Ein absolutes „security tool“, um sich sicher auf dem rutschigen und steinigen Gelände fortzubewegen. Sehr hilfreich, um den Rücken/ Knie zu entlasten. Wir können Stöcke der Marke Leki empfehlen. Günstigere tun es oftmals auch, wie z.B. die von Glymnis 

Steigeisen: Eventuell werdet ihr Steigeisen benötigen. Frag‘ am besten hierzu deinen Teamleiter.

BEKLEIDUNG

Allgemein gilt: nach dem Zwiebelprinzip kleiden, weil die verschiedensten Wetterbedingungen auf uns zukommen werden. Drei Schichten ist die goldene Regel. Vermeide bitte jegliches Kleidungsmaterial, das leicht durchnässt wird oder langsam trocknet. Baumwolle und Jeans gehen zum Beispiel gar nicht. Atmungsaktives Material ist Gold wert – wenn man in der Kälte schwitzt, kann es sehr unangenehm werden.

Innere Schicht: Warme Thermo-Wollsachen, z.B. Thermo-Unterwäsche: zwei Sätze (Hosen und Langärmlige Oberteile) zum Wechseln und Trocknen. Kann aus beliebigem Material sein. Synthetisches Material trocknet schneller, Wolle wärmt am besten, und Merinowolle verhindert zusätzlich noch die Geruchsentwicklung.

Mittlere Schicht: z.B. eine Fleece-Jacke und darüber eine Daunenjacke. Echte Daune ist gut bei Pausen und abends bzw. morgens im Camp, wenn man sich nicht viel bewegt, ansonsten ist PrimaLoft eine künstliche Alternative zur Daune, wenn man sich viel bewegt. Gibt es günstig bei Decathlon, ca. 50 €.

Äußere Schicht: Regen- und winddicht. Zusätzlicher äußerer Regenanzug oder Poncho, ggf. mit einer Sicherung, damit der Poncho nicht hochrutscht, wenn es windig ist für den Fall von strömendem Regen. Unterschätze nicht den kalten, isländischen Wind!

Hose: Outdoorhose (z.B. von Fjallräven) oder etwas günstiger von der Globetrotter-Eigenmarke Frilufts und zusätzlich unbedingt eine Regenhose. 

Mütze: nicht aus Baumwolle

Handschuhe: auch hier gilt das Zwiebelprinzip: ein Paar dünne Fleece-Handschuhe und darüber können dickere, wasserabweisende (Ski-)Handschuhe oder Fäustlinge getragen werden.

Socken 4x: Bitte vier Paar einpacken, damit sie im Wechsel getrocknet werden können. Wir empfehlen Wandersocken aus Merinowolle von Falke. Diese wirken Wunder gegen Blasen und fangen nicht so schnell an zu stinken. Auch zum Schlafen sind Merinowolle-Socken vor allem für diejenigen gut geeignet, die schnell kalte Füße bekommen.

Unterwäsche 3x: Hier reichen auch 3 Paar, die im Wechsel gewaschen werden können.

HYGIENE UND SONSTIGES

Für die Körperhygiene nehmen Leute erfahrungsgemäß immer viel zu viel mit. Benötigt wird eigentlich nur ein Stück biologisch abbaubare Seife und Zahnpasta/-bürste. Alles weitere wird als Luxusartikel eingestuft. Generell sind diese Artikel auf die kleinen Mini-Größen aus dem Drogeriemarkt zu beschränken. Größere Packungen sind unnötiger Ballast.

Blasenpflaster: Mehr als üblich mitnehmen, da Blasenpflaster häufig nach Flussdurchquerungen gewechselt werden müssen. 

Klopapier Zwei Rollen. (bitte in einem Drybag, sonst gibt es ein böses Erwachen)

Info für die Power-Frauen: Bitte denke daran, dass Damenhygieneartikel meist Plastik enthalten und daher nicht in der Natur liegen lassen werden dürfen. Wenn du also Tampons oder Binden nutzt, dann nimm bitte auch einen Beutel mit, in dem du sie wieder zurücknehmen kannst. Ganz praktisch ist eine Menstruationstasse.

Fußbalsam: Hirschtalgcréme oder ähnliche Fußpflegecrémes wirken äußerst positiv bei Wanderungen und beugen Blasen vor. Die Crémes werden morgens und abends angewendet.

Elektrolyte, Multivitamin, Snacks: Pack dir für Zwischendurch unbedingt Snacks (Nüsse, Zucker, wie Dextro Energie und Magnesiumtabletten) ein, als schnelle Energielieferanten.

Überraschung für das Team: Bei Wandermut ist es üblich, dass jedes Teammitglied eine Kleinigkeit mitbringt, was das Team erheitert (z.B. ein Kartenspiel, Schokolade, usw.). Hier kannst du gerne kreativ werden und nicht verraten – es ist schließlich eine Überraschung.

SICHERHEIT

VERLETZUNGEN & ERKRANKUNGEN

In dieser Gegend Islands gibt es keinerlei Dörfer und somit auch keine ärztliche Versorgung. Für die Behandlung von leichteren Verletzungen wie Verstauchungen oder kleineren Wunden haben wir umfangreiches Erste-Hilfe-Equipment mit dabei.

Außerdem ist unser Guide ein Rescue- and Safety Experte und hat viel Erfahrung im Überleben in der Wildnis. Im Notfall müssen wir mit dem Satellitentelefon einen Notruf senden und uns mit dem Boot oder Hubschrauber evakuieren lassen.

EISBÄREN

Etwa alle zehn Jahre passiert es, dass Eisbären auf Eisschollen von Grönland mit der Strömung hertreiben und nach Wochen auf See in der Region Strandir erstmals vollkommen ausgehungert auf Land treffen. Eine Begegnung mit einem solchen Tier wäre sehr gefährlich.

Für den sehr, sehr unwahrscheinlichen Fall, dass wir einen Eisbären entdecken, leitet unser Guide die sofortige Evakuierung ein. Außerdem wird über Funk ein eigens dafür ausgebildetes Rettungsteam zur Bergung des Eisbären geschickt.
 

STÜRME

Nahezu alle Touristen meiden die Region. Vor allem im Herbst, denn dann beginnen die heftigen Stürme, besonders auf unserer Halbinsel Hornstrandir. Das Wetter kann hier blitzschnell umschlagen, und je nach aktueller Position kann der Wind sehr heftig werden.

Deswegen ist es sehr wichtig, dass unser Guide genau weiß, welche Fjorde uns Schutz vor dem Wetter bieten. Sicherheit steht für uns an erster Stelle und wir werden zu jeder Zeit neu evaluieren, wie sich unsere Route entwickelt. Hier ist nichts in Stein gemeißelt!

Körperliche Vorbereitung

Die körperlichen Anforderungen lassen sich nur schwer beschreiben. Als Faustregel gilt: wer im Schnitt 20 Kilometer mit einem 20 Kilogramm schweren Rucksack laufen kann, ist auf der sicheren Seite. Wir erwarten von jedem Einzelnen eine ausreichende körperliche Vorbereitung. Hierzu gehört auf alle Fälle das mehrfache Wandern über weite Strecken mit entsprechendem Gepäck. Denk daran: Die Blasen, die du schon zu Hause bekommst, kannst du im Bett auskurieren. Solche, die du erst in Island bekommst, wirst du über Wochen jeden Schritt aufs neue spüren. 

Neben den körperlichen Anforderungen sind auch die mentalen Anforderungen nicht zu unterschätzen: stelle dich auf lange Tage ein, an denen das Wetter nicht mitspielen will und du dich mit dem Team durchbeißen müsst. Belastbarkeit ist eine wichtige Fähigkeit.  

BESONDERE HINWEISE

Zeitlicher Puffer der Flüge

Unser Zeitplan ist eine Planangabe, die wir bislang auch immer einhalten konnten. Trotz schon eingeplanten Puffertagen während der Tour können wir jedoch nicht garantieren rechtzeitig wieder zurück zu kommen. Wir empfehlen deshalb den Rückflug nach Deutschland erst mit ein paar Tagen Abstand zu buchen. 

Das gilt auch für den Hinflug: es kann z.B. passieren, dass das Gepäck verloren geht und erst einen Tag später ankommt. In Island kann man sich sicherlich mit Equipment eindecken, aber wer will sich schon mit fremdem Equipment und nicht eingelaufenen Schuhen zufrieden geben?! Daher reisen wir selbst lieber ein paar Tage früher an.

Wir empfehlen etwa 2-3 Tage vor und nach der Tour als Puffer einzuplanen. 

Versicherungen

Es werden immer wieder Leute kurz vor Reisebeginn krank oder merken vor Ort, dass sie den Herausforderungen nicht gewachsen sind. Wir empfehlen daher unbedingt eine Reiserücktritt- bzw. Reiseabbruch-Versicherung abzuschließen. Zusätzlich solltest du ebenfalls eine Reisekrankenversicherung fürs Ausland abschließen.

Achte dabei im Kleingedruckten auf die Transportkosten. Diese sollten kein Limit haben. Wichtig ist, dass deine Versicherung die Kosten für einen Helikopter vollständig abdeckt und dass sie die Kosten für eine Bergung übernimmt! Andernfalls lohnt sich hier eine separate Bergeversicherung, da wir (im Fall der Fälle) nicht für solche Kosten aufkommen können und werden.

Generell empfehlen wir auch eine Unfallversicherung. Passende Versicherungen findest du z.B. hier.

Mindestteilnehmerzahl

Die Tour kann nur stattfinden, sofern mindestens 8 Personen teilnehmen. Bitte warte mit dem Buchen deiner Flüge, bis wir dich in die Facebook-Gruppe eingeladen haben und somit bestätigen, dass die Tour definitiv stattfinden wird. Sollte sie wider Erwarten nicht stattfinden, erhält du selbstverständlich alle gezahlten Beträge wieder zurück!

Impfschutz

Auswärtiges Amt 11.01.2021

„Für die Einreise nach Island sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben.“

Generell gilt: Geh zu deinem Arzt, und sag ihm, was du vorhast. Er wird entscheiden, welche Impfungen du auffrischen bzw. zusätzlich benötigen wirst.

Visum

Auswärtiges Amt 11.01.2021

Visum: „Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise und den Aufenthalte von bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen kein Visum.“

Zur Einreise ist es sinnvoll regelmäßig die Änderungen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes zu beobachten.

TEILNAHME BEITRAG

Um dich sicher im Team zu wissen und weil wir selbst Ausgaben im Voraus haben, ist es wichtig, dass du den Teilnahmebeitrag von 2.987 Euro überweist.  Mit der Überweisung reservierst du deinen Platz im Team.  

Wir würden dich bitten, den Betrag binnen einer Woche nach Zusage zu überweisen. Wenn du Schwierigkeiten mit dem gesamten Betrag auf einmal haben solltest, sprich uns an – es gibt für alles eine Lösung 

Überweise den Betrag an:

Empfänger: Wandermut GmbH
IBAN: DE91370501981935163327
BIC: COLSDE33
BANK: Sparkasse Köln/Bonn
Betreff: Island 2022 + dein Name

Nach Eingang des vollen Betrags bekommst du selbstverständlich eine Zahlungsbestätigung. Mit der Zahlung stimmst du auch unseren allgemeinen Reisebedingungen zu, die du hier nachlesen kannst.

Dabei sind:

✓ Zelte
✓ Schiffstransfer vor und nach der Tour
✓ Bustransfer
✓ Volle Verpflegung während der Tour
✓ Erste-Hilfe-Medizin
✓ Guides
✓ GPS-Geräte
✓ Satellitentelefon
✓ Kochutensilien

NÄCHSTE SCHRITTE

1: ANMELDEFORMULAR AUSFÜLLEN

Sobald du dasAnmeldeformularausgefüllt hast und den Teilnahmebeitrag überwiesen hast, bist du fest im Team!

2: FACEBOOK-GRUPPE

Du bekommst eine Einladung zu deiner Facebook-Gruppe per WhatsApp.

3: FLUG BUCHEN

Sobald du das „Go!“ in der Facebook-Gruppe dazu bekommst.

4: VORFREUDE GENIESSEN

 …und los gehts!

FRAGEN UND ANTWORTEN

DIE TOUR KOSTET 2.987 EURO

DABEI SIND

✓ Zelte

✓ Schiffstransfer

✓ Bustransfer

✓ Volle Verpflegung während der Tour

✓ Erste-Hilfe-Medizin

✓ Guides

✓ GPS-Geräte

✓ Satellitentelefon

✓ Kochutensilien

NICHT DABEI SIND

☓ Flüge

☓ Persönliches Equipment

☓ Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Hier ist der Zeitpunkt relevant, den wir persönlich mit dir besprochen haben. Bitte wähle auch genau diesen im Anmeldeformular aus!

Diese Tour ist nichts für jedermann

Die Wenigsten sind vorher schon einmal zwei Wochen allein in solch einer Wildnis unterwegs gewesen. Das ist auch nicht schlimm! Grundsätzlich kann jeder, der sportlich ist, genug „Biss“ hat und sich gut vorbereitet, bei dieser Tour mithalten. Wir empfehlen, mal unseren Selbsttest zu machen, wenn du dir unsicher bist.
Bei der Vorbereitung unterstützen wir selbstverständlich und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Generell entscheiden wir neben allen anderen Kriterien auch nach Bauchgefühl, wen wir mitnehmen können und wen nicht. Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammen bekommen, mit dem es einfach Spaß macht, unterwegs zu sein.

Motivation und Erwartungshaltung sind uns am wichtigsten!

Dazu gehört für uns, dass du mit der richtigen Erwartung an dieses Abenteuer herangehst. Es kann über viele Tage hinweg sehr anstrengend und ermüdend werden. Dazu kommt, dass es vor Ort immer zu nicht planbaren Veränderungen kommen kann. Du solltest also ein gewisses Maß an Flexibilität, kulinarischer Genügsamkeit und einen ruhigen Geist mitbringen. Belohnt werden die Anstrengungen mit dem Abenteuer deines Lebens. Wenn es das ist, was du willst, bist du bei uns verdammt richtig.

Es wird anstrengend!

Daumenregel: Wer am Tag 20 km mit 20 kg Gepäck über 2 Wochen laufen kann, wird kaum Probleme bekommen. Uns erwarten ca. 150 Km innerhalb von 12 Tagen. Deswegen werden es nicht jeden Tag 20 km sein: Wir planen ca. 10 – 20 Kilometer am Tag – wenn wir uns durch matschiges und undurchdringliches Terrain kämpfen müssen, können aber auch schonmal zehn Kilometer einen ganzen Tag kosten.

Das Schwierige an dieser Tour ist auch, dass wir sehr oft Klippen und Pässe bestreiten müssen. Täglich können wir von 300 und 700 Höhenmetern ausgehen. Wir erwarten also von dir, dass du trittfest und in der Lage bist, in schnellem Marschtempo durch unebenes Gelände zu laufen. Das setzt voraus, dass du unsere Empfehlungen für die Vorbereitung ernst nimmst. Dann wirst du es packen und eine Erfahrung machen, von der du noch deinen Enkeln berichten wirst.

Wir beraten dich natürlich bei allen Vorbereitungen. Deine Anreise und die Ausrüstung musst du dennoch eigenständig organisieren. Für die Ausrüstung wird es von uns noch ausführliche Empfehlungen geben. Vor und nach der Tour steht es dir natürlich völlig offen, länger in Island zu bleiben.

Nachts kommen wir in Zelten unter und jeden Abend müssen wir einen geeigneten Ort für unser Lager finden, was wir als Team gemeinsam errichten müssen.

Wir werden die gesamten benötigten Lebensmittel in unseren Rucksäcken transportieren. Natürlich haben wir keine Träger! Jeder wird also einen Teil der gemeinsamen Verpflegung zusätzlich zum persönlichen Equipment tragen müssen. Grundsätzlich werden wir Lebensmittel mitnehmen, die energiereich und haltbar sind. Dazu gehören Reis, Nudeln oder Porridge zum Frühstück. Mit Blaubeeren, die wir frisch vor Ort pflücken können zu dieser Jahreszeit wird das ein oder andere Mahl noch ein wenig aufgewertet.

Das ist etwas ganz besonderes in Island: es gibt frisches Wasser ohne Ende, was nicht gefiltert werden muss. Wir können es pur aus den Flüssen trinken! Sobald du im Team bist gibt es dazu aber nochmal eine gesonderte Info.

Uns ist es wichtig, dass wir die Natur so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Bedenke also bitte, dass Dinge, die nicht verrotten (z.B. feuchtes Toilettenpapier) wieder mitgenommen werden müssen. Außerdem werden wir stark darauf achten, ruhig zu sein, um die dort lebenden Tiere nicht zu stören. Das Gebiet ist ein Naturschutzgebiet, in dem es Regeln zu befolgen gilt. Näheres dazu wird uns unser Guide vor Ort erklären.