MOLUKKEN EXPEDITION

FINALE INFOS

GRATULATION!

Bis hierhin schaffen es nicht viele!
Das hier sind die finalen Infos, die nur die Auserwählten erhalten, deren Bewerbung wir für gut
befinden. Glückwunsch! Hier steht alles drin, was du
für die anstehende Tour wissen musst.
Melde dich, wann immer du Fragen dazu hast!

Aus Fairness reservieren wir keine Plätze und gehen an dieser Stelle nach dem „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ – Prinzip. Deswegen zögere am besten nicht zu lange, wenn du uns auf der Tour begleiten willst!

ÜBERSICHT DER TOUR

1. ZEITPLAN & ROUTE

2. ANREISE

3. EQUIPMENT

4. SICHERHEIT

5. BESONDERE HINWEISE

6. TEILNAHMEBEITRAG

7. NÄCHSTE SCHRITTE

8. FRAGEN UND ANTWORTEN

ZEITPLAN

Tag 0 Gemeinsames Kennenlernen und Abendessen in Ternate

Tag 1 Start der Tour: Übersetzen mit dem Boot nach Jailolo, Halmahera

Tag 2 Fahrt nach Ibu, Einkauf für die Expedition. Weiterfahrt nach Todoke und Übernachtung im Zeltlager. Hier können wir bei wolkenfreier Sicht den Vulkan Ibu bei seinen regelmäßigen Eruptionen beobachten.

Tag 3 Aufbruch in den Urwald. Jetzt wird es ernst! Mit den örtlichen Guides starten wir in das Abenteuer.

Tag 4 – 11 Mitten im Dschungel – die Suche nach dem verschollenenen Silberwaren. Wir errichten immer wieder Camps, bleiben dabei auch mal längere Zeit an einem Ort, um zur Suche auszuschwärmen und unsere Beobachtungen zu dokumentieren. Unser Ziel: das Dorf Wangongira

Tag 12 Raus aus dem Urwald bis wir die Zivilisation im Dorf Wangongira erreichen. Von dort geht es weiter bis auf die Insel Meti, die uns zur Erholung einlädt.

Tag 13 Wir erholen uns von den Strapazen auf der wunderschönen Insel Meti. Hier können wir Schnorcheln oder einfach die Seele baumeln lassen.

Tag 14 Über Sidangoli gelangen wir mit dem Boot zurück nach Ternate: Abschlussdinner und Übernachtung

Anreise

Um die Flüge kümmert sich jeder selbst. Der erste Flug geht nach Jakarta. Im Anschluss kommt man mit einem Inlandsflug nach Ternate.

1. Deutschland – Jakarta (z. B. Emirates, Quatar, Turkish Airline)

2. Jakarta – Ternate (z. B. Nonstop-Flug mit Garuda Indonesia GA648)

Wer über andere Stationen anreisen möchte, kann dies selbstverständlich tun. Eine zeitnahe Preisrecherche lohnt sich. 

Wie du dich auch entscheidest: Treffpunkt und Beginn der Tour ist in Ternate / Indonesien. Der genaue Ort wird in der Facebook-Gruppe bekannt gegeben.

Die Details werden wir in der Facebook-Gruppe besprechen!

EQUIPMENT

Du brauchst viel weniger als du denkst!

Die Liste gibt dir einen guten Überblick, was du für die Tour benötigst. In der Facebook-Gruppe gehen wir auch nochmal auf einzelne Punkte ein und beantworten Fragen. Prinzipiell gilt: Es muss nicht immer das Teuerste vom Teuersten sein. Dennoch haben wir hier einige Empfehlungen niedergeschrieben mit Dingen, die sich bewährt haben.

Gewichtslimit: Der gepackte Rucksack darf am Ende maximal 14 kg wiegen. Je leichter euer Equipment ist, desto mehr Spielraum habt ihr gegebenenfalls für Luxusartikel und Equipment vor Ort. Wichtig bei dieser Kalkulation: Bedenkt, dass nicht alles zum Gewicht hinzuzählt: Eine Hose sowie Jacke, Stiefel und Wanderstöcke werden am Körper getragen und zählen daher nicht zum Gewicht dazu. Vor Ort werden Equipment und Lebensmittel aufgeteilt, sodass ca. 6 weitere Kilo dazu kommen. Daher sollte dein Rucksack noch ausreichend Platz haben. Sollte er kleiner als 65 Liter sein, kannst du ihn mit externen Taschen aufrüsten oder du bekommst vor Ort kleinere aber schwerere Dinge zum Tragen. Im Dschungel selbst werden wir unser Gepäck oft im Camp lagern und mit kleineren Day-Packs losziehen.

Bekleidung: Wichtig ist, dass schnell trocknende Materialien getragen werden. Bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit werden wir viel schwitzen. Die Kleidung sollte sich nicht mit Feuchtigkeit vollsaugen (wie z.B. Baumwolle es tut), sondern sie effektiv nach außen abtransportieren. Alles, was nicht auf der Liste steht, wird als Luxusgut betrachtet und kann nur mitgenommen werden, sofern das Gewichtslimit von 14 kg noch nicht erreicht wurde. Eine Liste mit typischen Luxusgegenständen findet ihr ebenfalls in dieser Übersicht. 2017 hatten wir enorme Probleme, weil Teilnehmer einer Tour viel zu viel (unnötiges) Zeugs eingepackt haben. Unser nicht benötigtes Gepäck wie Wechselwäsche und Schwimmsachen werden wir nach Meti transportieren, sodass wir dort am Ende was Frisches zum Anziehen und Baden haben.

Rucksack: Mindestens 65 Liter! Wer kleinere Rucksäcke hat, braucht keinen neuen kaufen, man kann das Volumen auch mit externen Taschen an den Seiten vergrößern. Wir haben bereits viele Rucksäcke getestet und wollen nicht mehr auf den Komfort vom Fjällräven Kajka 100 verzichten. Bitte denkt auch an einen passenden Regenschutz!

Elektrolyte, Multivitamin, Snacks: Packt euch für zwischendurch unbedingt Snacks ein, als schnelle Energielieferanten. Elektrolyte und Multivitamin auch unbedingt Pflicht für allerlei Mängel, die entstehen können. 2 Snacks und 2 Packungen Elektrolyte pro Tag sind ein guter Richtwert.

Wasserfeste Beutel 2-3x: Sämtliche Kleidung, Schlafsachen und Elektronik sollte in wasserfesten Stausäcken eingeschlossen werden. Hier empfehlen wir die leichten und dünnen Stausäcke von Tatonka. Gibt es in verschiedenen Größen: (L in blau eignet sich für den Schlafsack, M in grün für Kleidung und S in rot für anderen Kleinkram oder Schmutzwäsche.)

Trinkflaschen 2-3x: Bitte drei Plastikflaschen mit 1 – 1,5 Liter Volume oder eine Trinkblase einpacken. Eine zweite Flasche schützt für den Fall, dass eine zu Bruch geht bzw. hält trinkbares Wasser parat, während Desinfektionsmittel in der anderen Flasche einwirkt. Es müssen keine Nalgene-Flaschen sein. Es können auch einfache feste PET-Flaschen aus dem Supermarkt sein. Solltest du eine Trinkblase nutzen, achte bitte auf eine Kappe, um das Ventil vor Schmutz zu schützen. Außerdem sollte eine Backup-Flasche dabei sein, falls die Trinkblase kaputt geht.

Mikropur (und Wasserfilter): Wir werden unser Trinkwasser für die gesamte Gruppe aufkochen. Können vor Ort aber auch unsere Wasserfilter nutzen. Für eine schnelle individuelle Desinfektion kannst du dein persönliches Mikropur nutzen. Dieses braucht eine Einwirkzeit von mind. 1 Stunden. Eher für den Notfall, bzw. für eine „schnelle“ Desinfektion zwischendurch gedacht.

Müllbeutel: Selbsterklärend. Auch praktisch für dreckige Wäsche.

Schlafsack: Ein leichter Sommerschlafsack reicht aus, da es nachts eher selten unter 20° wird.

Schuhe: Für die Molukken-Expedition setzen wir auf knöchelhohe Wanderstiefel. Bitte lauft diese vorab gut ein! Während der Tour werden wir außerdem immer wieder durch Bäche und Flüsse laufen. Im Camp können wir die Schuhe trocknen und in leichte Sandalen/Schuhe schlüpfen, um die Füße auszulüften. 

Campschuhe: Bitte keine Birkenstocks und FlipFlops einpacken. Diese eignen sich aufgrund ihrer Stabilität und Material nicht für feuchte Gebiete. Crocs haben sich bewährt.

Socken 2-3x: Bitte zwei Paar einpacken, damit sie im Wechsel getrocknet werden können. Wir empfehlen Wandersocken aus Merinowolle von Falke. Diese wirken Wunder gegen Blasen und fangen nicht so schnell an zu stinken.

Unterwäsche 2-3x: Hier reichen auch 2 Paar, die im Wechsel gewaschen werden können.

Blasenpflaster/Tape: Bitte ein bis zwei Packungen mitnehmen. Tape für die Füße ist auch nicht verkehrt.

Sprühflaster: Gut gegen Blutegel, reicht wenn jeder Zweite eins einpackt.

Hosen 2x: Wir brauchen zwei helle (sand, hellbraun, khaki) Hosen: Eine robuste Hose für den Tag, und eine leichte Hose als Ersatz im Rucksack fürs Camp, falls die erstere Hose zum Trocknen ans Feuer gehängt werden muss. Es müssen keine Zip-Hosen sein. Im Dschungel hält man die Beine besser bedeckt. Wir können Hosen von der Globetrotter-Eigenmarke Frilufts, bzw. Fjällräven empfehlen, da sie sehr robust und gleichzeitig moskitofest sind.

T-Shirts 2x: Am besten nicht aus 100% Baumwolle, besser mit höherem Polyester-Anteil. (kurz oder langärmlig)

Langärmlige Shirts 2x: Am besten zwei Hemden. Bitte beachten: Moskitos werden von dunklen Farben angezogen, außerdem wollen wir kein Aufsehen bei Tierbeobachtungen erregen, daher unbedingt auf helle (sand, hellbraun, khaki) Farben setzen. KEINE grellen bunten Farben! Wir können hier auch wieder eine Empfehlung geben, und zwar das Nosilife Hemd von Cragghoppers. Ein luftiges, moskitosicheres Tropenhemd, bei dem man den Kragen als Sonnenschutz hochklappen kann.

Leichte Fleecejacke: Schnell drüber gezogen, wenn es etwas kühler wird

Regenjacke / Poncho: Es kann mehrmals am Tag regnen, allerdings sehr wahrscheinlich nur für kurze Zeit. Ob ihr lieber Ponchos oder Regenjacken bevorzugt, liegt bei euch. Wir mögen Ponchos gerne, da sie auch die Beine einigermaßen schützen.

Moskitonetz: Für das Gesicht. Ein absoluter Segen für das leibliche Wohl und niemals verkehrt dabei zu haben. 

Kopfbedeckung: Ein Hut oder eine Käppi, als Sonnenschutz und damit das Moskitonetz nicht direkt an der Haut anliegt.

Insektenschutzspray 1x: Wir empfehlen für die Molukken Anti Brumm Forte (rote Flasche).

Stirnlampe + Batterien: Sobald es dunkel wird, braucht jeder eine Stirnlampe mit 2 Paar Ersatzbatterien, bitte MIT Rotlicht, um nach Einbrechen der Dunkelheit die Suche nach Tieren zu erleichtern.

Handtuch: Nicht unbedingt nötig, besser ein leichtes, kleines und schnelltrocknendes Mikrofaser-Handtuch wählen. 

Sonnenbrille: Für die Bootsfahrten angenehm, im Dschungel eher unnötig.

Sonnenschutz: Wasserfest und mit hohem Lichtschutzfaktor (30-50).

Persönliche Medikamente: Jedem sollte selbst bewusst sein, was er oder sie an Medikamenten etc. braucht. Fürs Wandern sind Blasenpflaster und Tape unbedingt zu empfehlen. Schmerzmittel und Entzündungshemmer, sowie Medikamente wie Malariatabletten lasst ihr euch am besten von einem Reisearzt verschreiben. Die Beratung vorab ist absolut nötig. Dazu wird es eine gesonderte Mail von uns geben.

Hygieneartikel: Hier nehmen Leute erfahrungsgemäß immer viel zu viel mit. Benötigt wird eigentlich nur eine biologisch abbaubare Seife, Zahnbürste, Zahnpasta, 2 Rollen Klopapier und Desinfektionsgel/-spray (Wichtig!). Alles weitere wird als Luxusartikel eingestuft. Generell sind diese Artikel auf die kleinen Mini-Größen aus dem Drogeriemarkt zu beschränken.

Info für die Damen: Bitte denkt daran, dass Dinge, die Plastik enthalten, nicht in der Natur liegen lassen werden. Wenn ihr also Damenhygieneartikel mitnehmt, dann bitte auch einen Beutel dazu, indem ihr sie wieder zurücknehmen bzw. im Lagerfeuer verbrennen könnt.

Geschirr: Wir benötigen eine verschließbare Dose (etwa 0,8 – 1 Liter), um uns morgens das Mittagessen einzupacken und mitzunehmen. Achtet darauf, dass der Deckel so stabil ist, dass er sich im Rucksack nicht öffnet. Dazu benötigen wir noch Besteck und einen Becher. Für alle Fans von diesen Plastik-Göffeln (Sporks): Die zerbrechen früher oder später und dann hat man den Salat.

Wanderstöcke: Sehr hilfreich, um den Rücken zu entlasten, aber kein Muss. Schau einfach selbst, ob du mit Stöcken besser laufen kannst. Wir können Stöcke der Marke Leki empfehlen.

Taschenmesser: Ist für unsere Arbeit als Forscher hilfreich.

Schnorchelausrüstung (Optional)  

Wichtige Dokumente: ausgedruckt und in der Cloud gespeichert: Für den Fall, dass Reisepass, Versicherungsnachweis etc. verloren gehen. Für Rettungen, Reiseformalitäten, etc. absolut notwendig!

Persönliche Snacks: Können die Motivation deutlich fördern. Besonders Zucker (Dextro Energie) und Magnesiumtabletten bringen zusätzliche Power. Gerne werden auch Müsliriegel mitgenommen. Bitte aufs Gewicht achten, 2 Snacks pro Tag ist ein guter Richtwert.

Überraschung: Wir werden abends viel Zeit gemeinsam zur freien Verfügung haben. Wenn sich jeder eine kleine Überraschung ausdenkt, haben wir sicherlich eine Menge Spaß. Vielleicht fällt dir ja etwas ein.

 

LUXUSARTIKEL - DAS BENÖTIGST DU NICHT

Solar-Ladegerät: Bitte nicht mitnehmen. Funktioniert im Dschungel eher schlecht als recht. Wer Elektronik mitnehmen will, kann lieber auf Power-Banks setzen.

Große Packungen Shampoo / Zahnpasta / … : Bitte wirklich auf das Nötigste beschränken! Bitte keine großen Shampoo Flaschen! 

Elektronik (Handy, GPS Gerät): Brauchen wir nicht, bzw. haben wir schon eingeplant. Handys können zum Fotos machen ganz gut sein, muss aber jeder für sich selbst wissen. iPhones sind nicht für die Wildnis gemacht und gehen gerne zu Bruch.

Kamera: Wiegt zwar viel, dafür haben wir am Ende hoffentlich alle schöne Fotos und können auch Fundstellen besser dokumentieren. Wer plant, mehr als eine Kamera oder ein Objektiv mitzunehmen, soll bitte Bescheid sagen. Zu viel Fotoequipment hat schon für Ärger gesorgt. Vor allem, weil das restliche Team dadurch mehr Lebensmittel schleppen muss, um die Fotografen zu entlasten.

Zusatzkleidung zum Wohlfühlen (Jogginghose, Kuschel-Pulli….): Ziemlich unnötiger Ballast. Siehe oben.

Feuchtes Toilettenpapier: Vorteile: 1) Kann nicht durchweichen, falls es mit Wasser in Kontakt kommt. 2) Fühlt sich gut an der Poperze an. Nachteile: Eine Packung wiegt so viel, wie Lebensmittel für einen Tag, verrottet sehr langsam.

(Notiz)-Bücher: Wer Tagebuch führen möchte findet im Lager sicherlich Zeit dazu. Bitte auf das Gewicht achten!

Schwimmkleidung (Einpacken, aber im Gepäck zurück lassen): Brauchen wir nicht im Dschungel. Wenn wir uns waschen, können Jungs und Mädels abwechselnd zum Fluss gehen. Bikinis und Badehosen sind überflüssig. Allerdings packen wir diese in unser zurückgelassenes Gepäck, sodass wir es am letzten Tag auf Meti nutzen können.

SICHERHEIT

VERLETZUNGEN

Für die Versorgung von leichteren Verletzungen haben wir ein Erste-Hilfe-Set dabei. Wenn nötig, können Teilnehmer sich im Camp ausruhen. Bei größeren Wunden müssen Verletzte aus dem Dschungel gebracht werden. Unweit entfernt gibt es auf Halmahera ein Krankenhaus mit internationalem Ärztepersonal. Im Notfall können wir immer per Satellitentelefon einen Notruf absetzen.

ORIENTIERUNG

Neben unserem Expeditionsleiter Michael werden uns auch Einheimische begleiten, die sowohl beim Tragen als auch beim Fährtenlesen helfen werden. Das Kartenmaterial der Gegend ist ungenügend, auch wenn teils schmale Pfade existieren. Wir werden uns deshalb mithilfe von GPS-Geräten orientieren.

NATURKATASTROPHEN

Die Inselgruppe der Molukken liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring. Vier Kontinentalplatten treffen hier aufeinander. Deswegen werden die Inseln regelmäßig von Naturkatastrophen wie Erdbeben heimgesucht, auch die regelmäßig ausbrechenden Vulkane sind eine Folge davon. Deshalb errichten wir unsere Camps immer in weitreichender Entfernung zu potenziellen Gefahren.

Besondere Hinweise

Zeitlicher Puffer der Flüge

Unser Zeitplan ist eine Planangabe, die wir bislang auch immer einhalten konnten. Trotz Puffertagen können wir jedoch nicht garantieren rechtzeitig wieder zurückzukommen. Wir empfehlen den Rückflug nach Deutschland erst mit ein paar Tagen Abstand zu buchen. Dies bietet sich auch für den Hinflug an. Manchmal kommt es vor, dass das Gepäck verloren geht und erst einige Tage später ankommt. Vor Ort können wir uns nicht mehr mit Equipment eindecken.

Versicherungen
Es werden immer wieder Leute kurz vor Reisebeginn krank oder merken vor Ort, dass sie den Herausforderungen nicht gewachsen sind. Wir empfehlen daher eine Reiserücktritt-
bzw. Reiseabbruch-Versicherung abzuschließen. Zusätzlich solltest du ebenfalls eine Reisekrankenversicherung fürs Ausland abschließen.

Achte dabei im Kleingedruckten auf die Transportkosten. Diese sollten kein Limit haben. Wichtig ist, dass deine Versicherung die Kosten für einen Helikopter vollständig abdeckt und dass sie die Kosten für eine Bergung übernimmt! Andernfalls lohnt sich hier eine separate Bergeversicherung, da wir (im Fall der Fälle) nicht für solche Kosten aufkommen können und werden.
Generell empfehlen wir auch eine Unfallversicherung. Passende Versicherungen findest du z.B. hier.

Mindestteilnehmerzahl
Die Tour kann nur stattfinden, sofern mindestens 8 Personen teilnehmen. Bitte warte mit dem Buchen deiner Flüge, bis wir dich in die Facebook-Gruppe eingeladen haben und somit bestätigen, dass die Tour definitiv stattfinden wird. Sollte sie wider Erwarten nicht stattfinden, erhältst du selbstverständlich alle gezahlten Beträge wieder zurück!

Impfschutz

Auswärtiges Amt 24.05.2022

„Für die direkte Einreise aus Deutschland sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben. Bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet müssen alle Personen ab einem Alter von 9 Monaten eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Indonesien ist selbst kein Gelbfieberinfektionsgebiet.“

In Indonesien treten auch andere Krankheiten wie Dengue-Fieber und Malaria auf, welche durch Mücken übertragen werden. Das Malariarisiko auf den Molukken ist gering:

„Ein geringes Risiko liegt auf Kalimantan (Borneo), den Inseln vor der Westküste von Sumatra, Ost Nusa Tenggara (Inseln von Flores bis Timur) und der Inselgruppe der Molukken vor.“

Generell gilt: Geh zu deinem Arzt, und sag ihm, was du vorhast. Er wird entscheiden, welche Impfungen du auffrischen bzw. zusätzlich benötigen wirst.

Visum und Einreise

Auswärtiges Amt  24.05.2022

„Deutsche, die beabsichtigen, länger als 30 Tage, jedoch höchstens 60 Tage, in Indonesien zu bleiben und weder eine Arbeitsaufnahme noch einen Daueraufenthalt in Indonesien planen, können unter Vorlage eines Rück- oder Weiterflugtickets und gegen die Gebühr von 35 USD in bar bei Einreise ein für 30 Tage gültiges Visum („Visa on Arrival“) erhalten.

Eine einmalige Verlängerung dieses Visums um weitere 30 Tage ist möglich, kostet mindestens 30 USD und muss mindestens sieben Arbeitstage vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums beantragt werden. Zuständig ist jede Ausländerbehörde (Imigrasi) in Indonesien. Dort müssen rechtzeitig vor Ablauf des ersten 30-Tage-Visums die genauen Kosten sowie die Bearbeitungsdauer erfragt werden.

Es ist nicht möglich, sofort ein Visum für 60 Tage zu erhalten.

Bei Aus- und Wiedereinreise kann jederzeit erneut ein „Visa on Arrival“ beantragt werden.„

Körperliche Vorbereitung

Die körperlichen Anforderungen lassen sich nur schwer beschreiben. Das Gepäck ist schwer (16-24 kg), die Luft ist schwül. Wir werden an manchen Tagen Strecken von bis zu 7 km zurücklegen, an anderen kämpfen wir uns mit Tagesrucksack durch den Dschungel. Wir erwarten von jedem Einzelnen eine ausreichende körperliche Vorbereitung. Hierzu gehört auf alle Fälle das mehrfache Wandern über weite Strecken mit vollem Gepäck. Denk daran: Die Blasen, die du schon zu Hause bekommst, kannst du im Bett auskurieren. Die, welche du erst auf den Molukken bekommst, wirst du über Wochen jeden Schritt aufs neue spüren 😉 

TEILNAHMEBEITRAG

Um dich sicher im Team zu wissen und, weil wir selbst Ausgaben im Voraus haben, ist es wichtig, dass du den Teilnahmebeitrag von 3.892 Euro überweist. Erst dann können wir dich auch in die Facebook-Gruppe einladen. Diese wird eröffnet, wenn das Team vollständig ist.

Wir würden dich bitten, den Beitrag binnen einer Woche nach Zusage zu überweisen. Wenn du Schwierigkeiten mit dem gesamten Betrag auf einmal haben solltest, sprich uns an – es gibt für alles eine Lösung 🙂

Empfänger: Wandermut GmbH
IBAN: DE91370501981935163327
BIC: COLSDE33
BANK: Sparkasse Köln/Bonn
Betreff: Molukken Expedition

Nach Eingang des vollen Betrags bekommst du selbstverständlich eine Zahlungsbestätigung. Mit der Zahlung stimmst du auch unseren allgemeinen Reisebedingungen zu, die du hier nachlesen kannst.

Dabei sind:

✓ Unterkünfte ab Tourstart bis in den Dschungel

✓ Zelte

✓ Guides

✓ Verpflegung während der Expedition

✓ Koch-, Sicherheits- und Expeditions-Equipment

✓ GPS-Geräte und Satellitentelefon

✓ Wissenschaftliches Equipment

✓ Unterkunft nach Rückkehr (1 Nacht)

NÄCHSTE SCHRITTE

1: ANMELDEFORMULAR AUSFÜLLEN

Sobald du das Anmeldeformularausgefüllt hast und den Teilnahmebeitrag überwiesen hast, bist du fest im Team!

2: FACEBOOK GRUPPE

Ca. 1,5 Monate vor Tourstart bekommst du von uns eine Einladung zu deiner Facebook-Gruppe.

3: FLUG BUCHEN

Sobald du das „Go!“ in der Facebook-Gruppe dazu bekommst.

4 VORFREUDE GENIESSEN

 …und los gehts!

FRAGEN UND ANTWORTEN

DIE TOUR KOSTET 3.892 EURO

DABEI SIND

✓ Unterkünfte ab Tourstart bis in den Dschungel

✓ Zelte

✓ Guides

✓ Koch-, Sicherheits- und Expeditions-Equipment

✓ GPS-Geräte und Satellitentelefon

✓ Wissenschaftliches Equipment

✓ Verpflegung während der Expedition

✓ Unterkunft nach Rückkehr (1 Nacht)

NICHT DABEI SIND

☓ Flüge nach Ternate

☓ Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Bitte wähle das Datum in deiner Anmeldung aus, was wir zuvor mit dir besprochen haben.
Bedacht werden sollte bei der Anreise, dass genügend Puffer nach vorne und nach hinten eingeräumt wird. Es kann immer vorkommen, dass das Gepäck nicht ankommt oder, dass wir einen Tag länger brauchen als geplant. Bisher hat immer alles geklappt, aber man weiß ja nie!

Die Expedition kann einige von uns an ihre Grenzen bringen. Allerdings werden wir nicht jeden Tag große Strecken zurücklegen, da wir von unseren Campspots immer wieder mit leichterem Gepäck zur Suche ausschwärmen werden.

Du musst also kein Reinhold Messner sein oder 5 Mal die Woche Sport treiben, um an dieser Expedition teilzunehmen. Dennoch solltest du vor Aufbruch viele Male mit Rucksack und Gepäck (ca. 17kg) über längere Strecken wandern, um dich an die Zusatzbelastung zu gewöhnen und deine Schuhe einzulaufen. Stabile Kniegelenke, Trittsicherheit und eine gute Rückenmuskulatur solltest du ebenfalls mitbringen.
Sobald das finale Team steht, unterstützen wir dich selbstverständlich bei der Vorbereitung. Wenn es passt, organisieren wir auch ein Vortreffen, bei dem wir gemeinsam wandern gehen werden.

Jeder von uns wird seine eigene kleine Notfall-Apotheke dabei haben, sodass wir die meisten und am wahrscheinlichsten auftretenden Krankheiten selbst behandeln können. Am wahrscheinlichsten sind Magen-Darm Infekte, Erkältungen und oberflächliche Schürfwunden. Hierzu werden wir dir nochmal ganz gezielte Informationen zukommen lassen, sobald du Teil des Teams bist.

Für den Ernstfall haben wir auch ein Satellitentelefon dabei, um eine Evakuierung anzufordern. Wir müssen jedoch mit Verzögerungen und Komplikationen bei einer Bergung rechnen, da wir den Weg aus dem Dschungel zurück laufen müssen. Helikopter gibt es keine. Ein einfacher Abbruch der Expedition oder „mal eben“ evakuieren lassen, ist nicht möglich.

Wie hoch das Verletzungsrisiko ist, hängt ganz von deinem subjektiven Empfinden ab. Wir fühlen uns recht wohl im Dschungel. Andere halten unsere Abenteuer für extrem waghalsig und lebensmüde.
Natürlich sind wir abgeschieden und auf uns selbst gestellt. Allerdings ist bisher noch nie etwas passiert, das wir nicht selbst vor Ort lösen konnten. Blutige Blasen an den Füßen sowie Schürfwunden sind bei uns normal. Durchfallerkrankungen und leichte Lebensmittelvergiftungen können durch die schlechten Hygienebedingungen vorkommen, was wir aber durch einfache Regeln versuchen zu vermeiden. Bisher sind wir immer in einem Stück aus dem Dschungel rausgekommen.

Da wir nicht jeden Tag ein neues Camp aufschlagen, werden die Etappen unterschiedlich ausfallen. Während wir von Camp zu Camp mit vollem Gepäck auf schmalen, ursprünglichen Pfaden unterwegs sind, können wir im Lager mit Tagesrucksack, dafür in schwierigerem Gelände, auf Waransuche gehen. Beim Ausschwärmen stößt man schnell auf Sackgassen und unüberwindbare Hindernisse. Unsere Tagesdistanzen im Dschungel beschränken sich dabei auf 4 bis maximal 8 Kilometer.

Kurze Strecken bedeuten aber nicht, dass es einfach wird. Ganz im Gegenteil: Da wir durch unwegsames Gelände, steile Abschnitte und Flüsse wandern müssen, fühlen sich 5 Kilometer mit Gepäck schnell wie 30 Kilometer daheim an.

Du musst kein Spitzensportler sein, um hier mithalten zu können. Allerdings erwarten wir von dir eine ernste Vorbereitung vor der Expedition. Da wir an den Tagen von Camp zu Camp mit schweren Rucksäcken von 16 bis über 25 Kilogramm in unebenen Gelände unterwegs sein werden, empfehlen wir dir, dich so realitätsnah wie möglich vorzubereiten. Am besten ziehst du dir deinen Rucksack an, füllst ihn mit Gewicht und wanderst weite Strecken, gerne auch Querfeldein. Möglichst mit vielen Steigungen und auf unebenem Gelände wie in den Bergen oder Wäldern. Eine gute Ausdauer sollte dementsprechend vorhanden sein, Joggen ist hier zusätzlich eine gute Übung.

Genauere Hinweise zu einer geeigneten Vorbereitung bekommst du von uns, sobald du dich erfolgreich für einen Platz im Team beworben hast.

Das kommt drauf an. Je tiefer wir in den Dschungel reingehen, desto schwieriger. Wenn man der Sache psychisch oder physisch nicht gewachsen sein sollte, müssen wir an den ersten Tagen eine Evakuierung vorbereiten. Später ist dies meist aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich.

Eine Evakuierung mit dem Helikopter ist nicht möglich. Die zurückgelegte Strecke müssen wir wieder zurück laufen, um zum nächsten Dorf und zur nächsten Straße zu kommen. Erschöpfung und nicht lebensbedrohliche Verletzungen wie Prellungen oder verstauchte Knöchel gehören nicht dazu. Hier heißt es Zähne zusammenbeißen und durch. Natürlich werden Verletze so gut es geht vom restlichen Team entlastet und unterstützt. Das ist für uns selbstverständlich.

Der Dschungel auf Halmahera wimmelt nur so von Tieren aller Art.

Neben dem vermuteten Silberwaran leben drei weitere eindrucksvolle Waranarten auf Halmahera. Auch endemische Schlangenarten, bunte Papageien, Flughunde oder größere Beuteltiere wie der Molukkenkuskus bewohnen die dichte Dschungelvegetation – alleine 8 Reptilien- und 25 Vogelarten kommen nur auf dieser Insel vor. Keines der Tiere stellt eine besondere Gefahr für uns dar.

Über viele der exotischen Tierarten ist wenig bekannt, auch vermuten Wissenschaftler hier weitere, bisher unentdeckte Spezies. So machte beispielsweise letztes Jahr die Entdeckung der „Wallace-Riesenbiene“ auf Halmahera weltweit Schlagzeilen – ebenfalls eine der „25 Lost Species“.

Um größere Beuteltiere, (ungiftige) Schlangen und den Waran schlussendlich zu finden brauchen wir natürlich jede Menge Glück.

Wir kaufen vorab haltbare Lebensmittel wie Reis und Nudeln ein. Fisch und Huhn, sowie frisches Gemüse werden wir für die ersten Tage mitnehmen. Im Urwald werden wir außerdem gemeinsam mit unseren Guides Urwaldgemüse suchen. Das Trinkwasser entnehmen wir nahegelegenen Flüssen und desinfizieren es vor dem Trinken.

Auf spezielle Wünsche oder Unverträglichkeiten können wir leider nicht eingehen. Wer beim Essen wählerisch ist, wird die Strapazen langfristig kaum wegstecken können.

Während der Expedition schlafen wir in Zelten. Diese schützen uns vor Krabbeltierchen und Moskitos. So halten wir das Risiko einer Ansteckung mit Malaria gering. Bevor es in den Dschungel geht, werden wir noch ein, zwei Nächte in den letzten Dörfern nächtigen.

Dies ist keine Pauschalreise aus dem Reisebüro um die Ecke.

Du kümmerst dich selbst um Hin- und Rückflug nach Ternate / Indonesien. Dort triffst du das Team, mit dem wir gemeinsam mit dem Boot nach Halmahera fahren. Natürlich werden wir dir bei der Planung helfen. Gleichzeitig lässt sich die Anreise über unsere Facebook-Gruppe, in die wir dich einladen werden, mit den anderen Teilnehmern koordinieren.

Wir werden vor Ort, angeleitet durch Michael, eine Art Tagebuch führen. Dafür arbeiten wir mit entsprechenden Formularen, in denen wir relevante Daten wie Temperatur, Höhe, Luftfeuchtigkeit, etc. sammeln werden. Dadurch bekommen wir am Ende ein besseres Bild vom Habitat des gesuchten Warans uns seinen Verwandten. Alle gesammelten Daten inkl. Fotos werden wir am Ende an den Evolutionsbiologen Dr. André Koch weiterreichen, der diese für seine wissenschaftliche Arbeit nutzen kann.

Am Ende entscheiden wir nach Bauchgefühl, wen wir auf diese Expedition mitnehmen können und wen nicht.

Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammenbekommen, mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein. Das erstaunliche ist immer: Obwohl wir alle aus völlig verschiedenen Richtungen stammten, sind meist alle auf einer Wellenlänge. Das Abenteuer steht ganz klar im Vordergrund.

Wir gehen davon aus, dass du ein wenig verrückt sein musst, wenn du dich auf diese Expedition meldest. Das gefällt uns. Ansonsten ist deine eigene Erwartungshaltung sehr wichtig. Es muss jedem klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine touristische Tour handelt, die schon hunderte Male durchgeführt wurde. Erfahrungsgemäß wird nicht alles nach Plan verlaufen. Du solltest also Bock auf Abenteuer haben, und einen ruhigen Geist mitbringen, wenn wir improvisieren müssen.

Wenn du wissen willst, ob du für diese Expedition geeignet bist, kannst du dir folgende Fragen stellen:

Kann ich in stressigen Situationen wie beim Kontakt mit wilden Tieren oder beim Passieren von Flüssen einen kühlen Kopf bewahren?

Kann ich die Zähne zusammenzubeißen, wenn der Marsch länger und anstrengender wird als geplant, der Schlaf nur kurz ausfällt oder es seit Tagen regnet?

Bin ich bereit andere Teammitglieder zu unterstützen, sofern sie Hilfe benötigen und den Anweisungen der Guides und Leiter Folge zu leisten?

Passt es bei mir zeitlich und finanziell?