Huskytour

Uralgebirge 2021
Ziel
Russland
Dauer
Ca. 2 Wochen
Teilnehmer
Ca. 12 Personen
Zeitraum
Februar – März 2021

Der Plan

60 Huskys, 8 Schlitten, 200 Kilometer, bis zu minus 20 °C – und ein paar Verrückte, die bereit sind ihre Komfortzone zu verlassen… Das bringt unseren Plan ziemlich gut auf den Punkt. Zusammen wollen wir in die klirrende Kälte des russischen Winters aufbrechen. 

Wir selbst lenken die Hunde

Zunächst müssen wir den Umgang und die Navigation mit den Hunden erlernen. Es ist gar nicht so leicht den Hunden Befehle zuzurufen. Und das auch noch auf russisch! Deshalb werden wir in den ersten zwei Tagen in unserer Basis lernen, worauf es bei beim sogenannten „Mushing“ ankommt. So können wir vorab unsere Kleidung testen und bei Bedarf nachrüsten. Und auch die Hunde müssen sich erst einmal an uns gewöhnen, bevor wir gemeinsam aufbrechen können.

Wir kennen Olga und ihre Farm in Kostroma schon lange. Mit ihr haben wir uns damals ins allererste Abenteuer gestürzt, aus dem Wandermut entstanden ist. (Dies ist, by the way, der Grund für den Husky in unserem Logo). Eine Tour mit Tradition also.

Dieses Mal ziehen wir nicht in Kostroma los, sondern viel weiter östlich. Entlang der Grenze zwischen Europa und Asien: dem Uralgebirge! 

Huskytour Uralgebirge 

Unsere Reise beginnt in Jekaterinburg. Spätestens dort triffst du auf dein Team, um euch kennenzulernen. Am nächsten Tag geht es zu unserer „Basis“, wo du die Hunde kennenlernen wirst. Um nach Jekaterinburg zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: du kannst dorthin fliegen oder aber von Moskau aus mit der russischen Eisenbahn weiterfahren. Wir müssen zugeben: eine 26-stündige Zugfahrt in Russland klingt irgendwie zwar hart, ist aber schon ein kleines Abenteuer für sich! Vielleicht verabreden sich ein paar Leute aus deinem Team schon im Vorfeld und ihr könnt die Reise nach Jekaterinburg gemeinsam antreten 🙂

Getreu unserem Motto machen wir uns auf in ein vom Tourismus verschontes Gebiet. Im Rudel fahren wir über zugefrorenen Seen, durch weite Felder und riesige Birkenwälder. Auf unserer Route erwarten uns immer Mal wieder kleine Dörfer irgendwo im Nirgendwo.

Wenn wir zum Übernachten eine kleine wackelige Hütte im Wald finden, werden wir dort Zuflucht vor der Kälte finden. Wenn wir Glück haben, gibt es sogar eine russische Sauna, eine Banja, in der wir uns so richtig aufwärmen können. An manchen Tagen kann es sein, dass es keine Hütte in der Nähe gibt. Dann werden wir abends unser Zelt-Camp aufschlagen, Feuerholz suchen und uns nach getaner Arbeit mit typisch russischer Kost stärken und am Feuer wärmen. Dicke Polyesterschlafsäcke schützen uns nachts vor dem Erfrieren, denn: Um nicht im eigenen nassen Atemdunst aufzuwachen, schlafen wir mit offenen Zelten.

Wichtig hierbei: Wir packen alle mit an, helfen uns gegenseitig und kümmern uns um unsere Hunde. Diese Tour ist definitiv nichts für Warmduscher!

Der Plan

60 Huskys, 10 Schlitten, 200 Kilometer, bis zu minus 20 °C – und ein paar Verrückte, die bereit sind ihre Komfortzone zu verlassen… Das bringt unseren Plan ziemlich gut auf den Punkt. Zusammen wollen wir in die klirrende Kälte des russischen Winters aufbrechen.  

Wir selbst lenken die Hunde

Zunächst müssen wir den Umgang und die Navigation mit den Hunden erlernen. Es ist gar nicht so leicht den Hunden Befehle zuzurufen. Und das auch noch auf russisch! Deshalb werden wir in den ersten zwei Tagen in unserer Basis lernen, worauf es bei beim sogenannten „Mushing“ ankommt. So können wir vorab unsere Kleidung testen und bei Bedarf nachrüsten. Und auch die Hunde müssen sich erst einmal an uns gewöhnen, bevor wir gemeinsam aufbrechen können.

Wir kennen Olga und ihre Farm in Kostroma schon lange. Mit ihr haben wir uns damals ins allererste Abenteuer gestürzt, aus dem Wandermut entstanden ist. (Dies ist by the way der Grund für den Husky in unserem Logo). Eine Tour mit Tradition also.

Dieses Mal ziehen wir nicht in Kostroma los, sondern viel weiter östlich. Entlang der Grenze zwischen Europa und Asien: dem Uralgebirge! 

Huskytour im Uralgebirge 

Unsere Reise beginnt in Jekaterinburg. Spätestens dort triffst du auf dein Team, um euch kennenzulernen. Am nächsten Tag geht es zu unserer „Basis“, wo du die Hunde kennenlernen wirst. Um nach Jekaterinburg zu kommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: du kannst dorthin fliegen oder aber von Moskau aus mit der russischen Eisenbahn weiterfahren. Wir müssen zugeben: eine 26-stündige Zugfahrt in Russland klingt irgendwie zwar hart, ist aber schon ein kleines Abenteuer für sich! Vielleicht verabreden sich ein paar Leute aus deinem Team schon im Vorfeld und ihr könnt die Reise nach Jekaterinburg gemeinsam antreten 🙂

Getreu unserem Motto machen wir uns auf in ein vom Tourismus verschontes Gebiet. Im Rudel fahren wir über zugefrorenen Seen, durch weite Felder und riesige Birkenwälder. Auf unserer Route erwarten uns immer Mal wieder kleine Dörfer irgendwo im Nirgendwo.

Wenn wir zum Übernachten eine kleine wackelige Hütte im Wald finden, werden wir dort Zuflucht vor der Kälte finden. Wenn wir Glück haben, gibt es sogar eine russische Sauna, eine Banja, in der wir uns so richtig aufwärmen können. An manchen Tagen kann es sein, dass wir es keine Hütte in der Nähe gibt. Dann werden wir abends unser Zelt-Camp aufschlagen, Feuerholz suchen und uns nach getaner Arbeit mit typisch russischer Kost stärken und am Feuer wärmen.

Wichtig hierbei: Wir packen alle mit an, helfen uns gegenseitig und kümmern uns um unsere Hunde. Diese Tour ist definitiv nichts für Warmduscher!

Die Herausforderungen

Die Heraus-
forderungen

Der berühmte russische Winter

Es herrschen raue Bedingungen. Der Winter ist kalt und hart. Wir rechnen mit komplett zugefrorenen Seen auf unserer Route. Die Temperatur wird im Schnitt zwischen minus 5 und minus 20 °C betragen. Immer wieder müssen wir jedoch mit plötzlichen Kälteeinbrüchen und Temperaturen von bis zu minus 30 °C rechnen.

Daher ist die richtige Kleidung absolut notwendig. Gleichzeitig birgt die eisige Kälte noch weitere Herausforderungen: Trinkwasser muss am Körper transportiert werden, damit es nicht einfriert, die Batterien in elektronischen Geräten verlieren ihre Spannung und das Holz, welches wir zum Feuer machen fällen müssen, ist hart wie Stahl.

 

 

 

 

Fernab des Massentourismus

Im Gegensatz zu touristischen Huskytouren, ist bei uns nicht alles bis ins letzte Detail vorweg geplant und bereits hunderte Male erprobt. Wir müssen damit rechnen, dass einige Dinge nicht so laufen wie wir es gerne hätten. Dann gilt es natürlich vor Ort zu improvisieren. Zum Glück schickt Olga ihre besten Guides mit uns mit, um uns bei sämtlichen Problemen zu helfen.

Es gibt wichtige Regeln, um die Kälte unbeschadet zu überstehen. Dazu gehört beispielsweise übermäßiges Schwitzen und Feuchtigkeit generell zu vermeiden, da Feuchtigkeit die Körperwärme nur noch schneller ableitet. Schwitzen wirst du definitiv: einen Hundeschlitten zu führen ist mit enormer körperlichen Belastung verbunden! Wie wir uns genau zu verhalten haben, werden uns unsere Guides während der ersten Trainingstage auf der Basis in Ruhe beibringen. Hier werden wir auch das Equipment und die Kleidung testen und gegebenenfalls vor Ort nachrüsten.

Die Herausforderungen

Die Heraus-
forderungen

Der berühmte russische Winter

Es herrschen raue Bedingungen. Der Winter ist kalt und hart. Wir rechnen mit komplett zugefrorenen Seen auf unserer Route. Die Temperatur wird im Schnitt zwischen minus 5 und minus 20 °C betragen. Immer wieder müssen wir jedoch mit plötzlichen Kälteeinbrüchen und Temperaturen von bis zu minus 30 °C rechnen. Daher ist die richtige Kleidung absolut notwendig. Gleichzeitig birgt die eisige Kälte noch weitere Herausforderungen: Trinkwasser muss am Körper transportiert werden, damit es nicht einfriert, die Batterien in elektronischen Geräten verlieren ihre Spannung und das Holz, welches wir zum Feuer machen fällen müssen, ist hart wie Stahl.

Fernab des Massentourismus

Im Gegensatz zu touristischen Huskytouren, ist bei uns nicht alles bis ins letzte Detail vorweg geplant und bereits hunderte Male erprobt. Wir müssen damit rechnen, dass einige Dinge nicht so laufen wie wir es gerne hätten. Dann gilt es natürlich vor Ort zu improvisieren. Zum Glück schickt Olga ihre besten Guides mit uns mit, um uns bei sämtlichen Problemen zu helfen.
Es gibt wichtige Regeln, um die Kälte unbeschadet zu überstehen. Dazu gehört beispielsweise übermäßiges Schwitzen und Feuchtigkeit generell zu vermeiden, da Feuchtigkeit die Körperwärme nur noch schneller ableitet. Schwitzen wirst du definitiv: einen Hundeschlitten zu führen ist mit enormer körperlichen Belastung verbunden! Wie wir uns genau zu verhalten haben, werden uns unsere Guides während der ersten Trainingstage auf der Basis in Ruhe beibringen. Hier werden wir auch das Equipment und die Kleidung testen und gegebenenfalls vor Ort nachrüsten.

DER SIBIRISCHE HUSKY

Die Vorfahren des Huskys stammen aus dem nördlichen Sibirien. Hier waren die Hunde schon damals wichtige Nutztiere für die dort lebenden Nomadenvölker. Der Husky ist nämlich in der Lage, das bis zu Neunfache seines eigenen Körpergewichtes zu ziehen und dabei auch noch kilometerweite Strecken zurückzulegen. Dabei ist er perfekt an das Leben in eisiger Kälte angepasst. Selbst bei Minus 25 °C und darunter fühlt sich der Husky „pudelwohl“. Darüber hinaus verfügt er über einen hervorragenden Orientierungssinn und findet bekannte Routen trotz meterhohen Schneedecken sicher wieder. 

Im Laufe der Zeit haben die Hunde sämtliche Aggressionen gegenüber dem Menschen verloren und gehorchen treu aufs Wort. Nur so war es damals möglich, die Schlitten von mehreren Menschen fahren zu lassen. Auch heute noch gilt der Husky als sanftmütig und kontaktfreudig. Das macht ihn zwar zu einem miserablen Wachhund, dafür zu einem umso besseren Begleiter in der russischen Wildnis.

Der Hintergrund

Das Gebiet

Der Hintergrund
Stell dir vor, du besuchst Moskau im Januar, also Russland im Winter. Du stellst dich auf alles ein – vor allem aber auf Kälte, Schnee und eisigen Wind. Doch 2020 war anders. Seit 130 Jahren wird das Wetter aufgezeichnet und noch nie gab es einen milderen Winter wie diesen. So standen wir in unseren warmen Klamotten in Moskau und es gab keinen Schnee. Eine Katastrophe für eine Huskytour!
Gemeinsam mit Olga und haben wir dann auf Hochtouren daran gearbeitet und die Huskytour letztendlich in den Ural verlegt. Wenn der Schnee nicht zu uns kommt, dann kommen wir halt zum Schnee!
Da wir uns jetzt nicht selbst übermäßig loben wollen, sieh dir an, was unsere Teilnehmerin Catinka dazu geschrieben hat:

Das Uralgebirge

Von Jekaterinburg aus, einer der größten Städte Russlands, werden wir uns etwas südwestlich in unserer “Basis” einrichten und nach zwei Tagen Vorbereitung von hier aus starten. Denn natürlich rasen wir nicht mit unseren Schlittenhunden durch die Innenstadt von Jekaterinburg. Uns treibt es in das wunderschöne und wilde Umland! Endlose schneebedeckte Wälder, zugefrorene Seen und peitschende Kälte begleiten uns genauso auf unserem Abenteuer wie Hundegeheul und das Knirschen von Schnee! Dabei werden wir ständig auf der geographischen Grenze zwischen Europa und Asien unterwegs sein. Auch einen Berg werden wir mit den Hundeschlitten bestreiten – die Anstrengung wird mit einem atemberaubenden Blick über die unendlich wirkenden Fichtenwälder belohnt!

Sicherheit

WICHTIG

Bei dieser Tour ist mit Unwägbarkeiten zu rechnen. Da die Unfallgefahr deutlich höher ist als bei touristisch geprägten Touren, gibt es bei diesem Vorhaben wichtige Verhaltensregeln, die uns vor Ort beigebracht werden. In den ersten Trainingstagen lernst du alles, was du als “Musher” wissen und beachten musst. Zusätzlich werden wir von erfahrenen Leuten begleitet, die schon wilde Hundeschlittenrennen bestritten haben. Dennoch solltest du dir dieser Risiken bewusst sein und dich nur melden, sofern du kein absoluter Sicherheitsfanatiker bist und dich auf diese Gegebenheiten einlassen kannst. Dann steht einem unvergesslichen Abenteuer nichts mehr im Wege 😉

Sicherheit

WICHTIG

Bei dieser Tour mit einigen Unwägbarkeiten zu rechnen. Da die Unfallgefahr deutlich höher ist als bei touristisch geprägten Touren, gibt es bei diesem Vorhaben wichtige Verhaltensregeln, die uns vor Ort beigebracht werden. Die größten Risiken sind uns allerdings bewusst und wir unternehmen Einiges um diesen vorzubeugen. Wir werden von erfahrenen Leuten begleitet, die schon durchaus wilde Hundeschlittenrennen bestritten haben. Dennoch solltest du dir dieser Risiken bewusst sein und dich nur melden, sofern du kein absoluter Sicherheitsfanatiker bist und dich auf diese Gegebenheiten einlassen kannst. Dann steht einem unvergesslichen Abenteuer
nichts mehr im Wege 😉

Wilde Tiere

Der Kontakt mit wilden Tieren wie Wölfen ist generell selten, in einigen Ausnahmefällen kommen sie dem Menschen aber sehr nahe. Allerdings ist dies bei der großen Anzahl an Hunden, die wir mitführen, so gut wie ausgeschlossen. 

Dünnes Eis

Wir fahren über zugefrorene Seen. Daher besteht die Gefahr, durch die Eisdecke ins Wasser einzubrechen. Dies sollte zu dieser Jahreszeit so gut wie ausgeschlossen sein. Ein schweren Schneemobil fährt stets vor uns, um die Route zu vorzugeben und das Eis auszutesten.

Unwetter

Ansonsten müssen wir noch mit plötzlich einsetzenden und bitterkalten Schneestürmen rechnen. Dafür sind wir aber passend gekleidet und bauen in dem Fall schnellstmöglich unser Camp auf, in dem wir warten, bis sich der Sturm gelegt hat.
Sollten wir – wider Erwarten – keinen Schnee haben, so wird die Tour in einer anderen Gegend stattfinden oder auf das nächste Jahr verschoben. Das werden wir dann entscheiden. 

Wer macht denn sowas?

Wir sind Wandermut. Wir gehen dorthin, wo niemand hingeht.

Olga Sorokina 🇷🇺

Leiterin der Farm in Kostroma

Olga ist wahrlich eine Powerfrau! Selbst die kältesten Regionen im tiefen Russland können ihr nichts anhaben. Ihre Leidenschaft zu den Huskys war sicher auch einer der Gründe für ihr Tiermedizin-Studium. Bereits kurz nach der Geburt ihres Sohnes stand sie wieder auf dem Schlitten und fuhr Rennen. Auf ihre Erfahrung und Expertise ist absoluter Verlass! 2020 haben Olga und ihr gesamtes Team großartiges Improvisationstalent bewiesen, als wir wegen des Wetters die Tour verlegen mussten, inklusive der Logistik, der Unterkünfte und allem drum und dran.

Julia

Julia Pieper 🇩🇪🇬🇧

Koordinatorin der Tour

„Die Idee, die Huskytour im Uralgebirge durchzuführen, kam uns erst, als wir im Januar 2020 keinen Schnee auf unserer geplanten Route in Kostroma hatten. Alles wurde spontan umgeplant. Es war ein sehr prägendes Abenteuer, da wir mit allen Planänderungen konfrontiert waren, die man sich ausmalen kann. In diesem Jahr wollen wir planmäßig im Uralgebirge unterwegs sein, weil dieses Gebiet einfach unfassbar schön ist. Ich freue mich mit einem tollen Team durchstarten zu können!“

 

Fragen und Antworten

Was kostet die Huskytour?

Die Tour kostet 3.367 Euro

Dabei sind
  • Unterkünfte während der Tour (Hütten, Zelte und Schlafsäcke)
  • Huskys und Schlitten
  • Russische Guides
  • Koch- und Sicherheitsequipment
  • GPS-Geräte und Satellitentelefon
  • Verpflegung während der Tour für Mensch und Hund
  • Schneemobile zum Transportieren der Ausrüstung
  • Notfallapotheke
  • Spezielle Schneeanzüge: (Optional als äußerste Schicht)

Nicht dabei sind
  • Visum (ca. 85€ inkl. Einladungsschreiben)
  • Flüge nach Russland (ca. 150 €)
  • Zugticket nach Jekaterinburg (ca. 50 €), alternativ ein Inlandsflug
  • Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Wen nehmen wir mit?

Am Ende entscheiden wir nach Bauchgefühl, wen wir mit auf diese Tour nehmen können und wen nicht. Du solltest schon sportlich sein, denn die Tour ist anstrengender, als man vielleicht zuerst denkt. 

Letztendlich wollen wir ein tolles Team finden, mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein. Das Schöne beim letzten Mal war: Obwohl wir (beruflich) alle aus völlig verschiedenen Bereichen stammten, waren alle auf einer Wellenlänge.

Das Abenteuer steht ganz klar im Vordergrund. Wir gehen davon aus, dass du ein wenig verrückt sein musst, wenn du dich auf diese Tour meldest. Das gefällt uns. Ansonsten ist deine eigene Erwartungshaltung sehr wichtig. Es muss jedem klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine Tour handelt, die schon hunderte Male durchgeführt wurde. Erfahrungsgemäß wird nicht alles nach Plan verlaufen. Du solltest also Bock auf Abenteuer haben und ein ruhiges Gemüt mitbringen, wenn wir improvisieren müssen.

Wenn du wissen willst, ob du für diese Tour geeignet bist, kannst du dir folgende Fragen stellen:

Kann ich für zwei Wochen auf den Komfort der Zivilisation verzichten und mich den neuen Bedingungen anpassen?

Kann ich die Zähne zusammenbeißen, wenn die Tour mal länger und anstrengender wird als geplant?

Bin ich bereit mit anzupacken und andere Teammitglieder zu unterstützen, sofern sie Hilfe benötigen?

Wenn du alle Fragen mit „Ja“ beantwortest und merkst, dass du Bock auf dieses Abenteuer hast, solltest du dich definitiv bei uns melden! 😉

Was sollte ich mitnehmen?

Definitiv dicke Klamotten! Mehrere Lagen Skiunterwäsche, mehrere dicke Pullis und Socken. Auch wichtig sind gute Schuhe und eine mittlere Isolationsjacke. Dazu kommen noch Kleinigkeiten wie eine Stirnlampe, Sturmhaube und Thermosflasche. Darauf gehen wir später genau ein, wenn du dich fest angemeldet hast. Winddichte Überzieher, die gleichzeitig die Jacken vor den Krallen der Huskys schützen, bekommen wir vor Ort. 

Eine ausführliche Packliste bekommst du von uns, nachdem du uns in deiner Bewerbung von dir überzeugt hast 🙂

Wer organisiert die Anreise?

Du selbst! Wir sind schließlich kein Reisebüro.

Du kümmerst dich selbst um Hin- und Rückflug nach Russland. Hier gibt es zwei Möglichkeiten an- und abzureisen: Entweder über Moskau oder über Sankt Petersburg. Du hast also noch die Möglichkeit vor und nach der Tour gleich zwei interessante Städte zu besuchen. Für unsere Huskytour ist der Treffpunkt in Jekaterinburg. Dort triffst du das Team. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich dein Team verabredet, z.B. von Moskau aus gemeinsam die fast 2.000 km lange Strecke zu bewältigen.  Von Jekaterinburg aus organisieren wir einen Bus, der uns auf den letzten Metern zu unserer Basis bringt.

Natürlich werden wir dir einige Tipps zur Anreise geben und du kannst dich mit den anderen Teammitgliedern über eine Facebook-Gruppe, die wir für diese Tour eröffnen werden, absprechen und koordinieren.

Was gibt es zu essen und zu trinken?

Wir ernähren uns von dem, was bei unseren Guides und den lokalen Bewohnern in Russland üblich ist und viel Energie liefert: Brei, Speck, Vodka, Kartoffeln, Pelmeni… Hier ist die Kälte einmal auf unserer Seite: Wir müssen uns um die Verderblichkeit keine Sorgen machen. Wir müssen unser Essen einfach nur auftauen. Das Trinkwasser entnehmen wir aus Seen,fließenden Gewässern oder wir kochen Schnee auf. 

Wichtig: Es gibt wahrscheinlich viel Fleisch und es ist uns sehr unangenehm die Gastfreundschaft durch Sonderwünsche auszureizen. Es ist nicht möglich Fleisch zu umgehen, da es oft im Essen verarbeitet ist wie beispielsweise in Teigtaschen oder in Pelmeni eingebacken ist. Alternativen gibt es nicht. Auch auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten können wir keine Rücksicht nehmen.

BITTE BEWIRB DICH NICHT FÜR DIESE TOUR, FALLS DU NICHT BEREIT BIST DAS ZU ESSEN WAS UNS ANGEBOTEN WIRD.

Was passiert im Notfall?

Am wahrscheinlichsten sind Durchfall, Halsschmerzen und Erkältungen. Andere Erkrankungen und kleinere Verletzungen können wir mit unserer Notfallapotheke selbst behandeln. Im Ernstfall können wir Verletzte mit dem Schneemobil innerhalb einiger Stunden zurück in die Stadt bringen oder über Satellitentelefon eine Evakuierung anfordern. Solch ein Fall ist allerdings sehr unwahrscheinlich.

Welche körperlichen Anforderungen gibt es?

Diese Tour wird stellenweise sehr anstrengend sein. Vor allem, wenn es bergauf geht und wir im tiefen Schnee neben dem Schlitten joggen müssen. Ein Mindestmaß an körperlicher Ausdauer wird daher vorausgesetzt. Aus Rücksicht auf unsere Hunde solltest du weder übergewichtig, noch Kettenraucher sein. 

Es wird immer mal bergauf gehen. Dann heißt es: Vom Schlitten runter springen und deinen Hunden helfen den Hügel hinauf zu kommen. Im tiefen Schnee und mit so viel Kleidung ist dies enorm anstrengend. Joggen, während man mindestens knöcheltief im Schnee versinkt, ist wirklich kein Spaziergang! Aber auch darauf kann man sich vorbereiten und schon zuhause seine Kondition entsprechend trainieren. 

Wenn wir nicht gerade bergauf fahren oder in einem Schneefeld mit Puderschnee fahren und den Hunden helfen, indem wir selbst laufen, stehen wir auf unseren Schlitten. Dann müssen wir uns darauf konzentrieren die Hunde zu navigieren. Ständig muss auf die Hunde aufgepasst werden, denn wenn sie nur zwei Minuten stehen bleiben müssen, werden sie nervös und beginnen, ihr Geschirr zu zerbeißen. 

Morgens und abends wird vorausgesetzt, dass sich jeder um seinen Schlitten kümmert: den Hunden muss das Geschirr angelegt werden, das richtige Gespann muss zu deinem Schlitten geführt werden und abends gibts natürlich was zu fressen!

Wer begleitet uns?

Olga schickt ihre fähigsten Guides und Helfer mit uns mit. Sie selbst wird uns auch begleiten. 

Das Problem: Niemand spricht Deutsch oder Englisch. Daher wird das Team von einem oder zwei russischsprachigen Teamleitern von Wandermut begleitet, die sich um die Koordination mit den Guides kümmern werden. Diese stehen natürlich jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und können abends am Lagerfeuer sicher die ein oder andere abenteuerliche Geschichte aus unseren Guides herauskitzeln.

Brauche ich ein Visum?

Für die Einreise nach Russland benötigen EU-Bürger ein Visum. Am schnellsten und unproblematischsten erhält man dieses direkt über ein Reisebüro. Wir helfen dir natürlich dabei.

Wie kalt wird es?

Soooo kalt 😉
 

Wie viele Hunde / Menschen gibt es pro Schlitten?

Das ist ganz unterschiedlich und eine Kunst für sich: Nicht jedes Husky-Gespann ist gleich stark und ausdauernd. Und nicht jeder von uns ist gleich schwer. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir keine Rennen fahren, sondern im Idealfall alle möglichst gleich schnell unterwegs sind. Ansonsten kommt es zu Staus und Wartezeiten. Auch müssen wir selbst oft vom Schlitten runter, um uns um die Hunde zu kümmern, wenn sie beispielsweise falsch abbiegen oder sich das Zuggeschirr verheddert. Da ist es durchaus sinnvoll, wenn der Schlitten von zwei Personen geführt wird.

Am Ende werden unsere Guides das Beste versuchen uns am Anfang der Tour möglichst ausgewogen auf die Schlitten zu verteilen und uns je nach Besetzung mit vier bis acht Huskys bekannt zu machen, für die wir die restliche Tour auch die Verantwortung übernehmen werden. Aber nichts ist in Stein gemeißelt, nach dem Training können wir für uns selbst schauen wie es am besten passt.

Wo schlafen wir?

Wir werden in einigen Nächten in Hütten übernachten. Ganz vielleicht, wenn wir Glück haben, gibt es auch eine russische Sauna dort. Dort können wir uns aufwärmen, denn in allen anderen Nächten werden wir in Zelten schlafen. 

Reisen in Zeiten von Corona

Diese Zeiten sind von Unsicherheit geprägt. Aber mach dir keine Sorgen. Damit wissen wir umzugehen. Es reicht, wenn du dir deinen Platz mit einer kleinen Anzahlung reservierst. Dukannst es dir auch bis zehn Wochen vor Tourbeginn anders überlegen, falls dir die Lage zu heikel wird. Im schlimmsten Fall, nämlich wenn wir zum geplanten Zeitpunkt nicht einreisen können, verschieben wir die Tour auf den gleichen Zeitraum im nächsten Jahr. Das wäre zwar nicht ganz toll, so lange auf das Abenteuer zu warten, aber immerhin haben wir dann etwas, auf das wir uns im nächsten Jahr freuen können.
Hier kannst du nochmal genauer nachlesen, wie wir es mit unserer Corona-Garantie handhaben.

Corona Garantie

So gehen wir mit der derzeitigen Situation um!

Solltest du dir einen Platz für eine Tour sichern wollen, benötigen wir lediglich eine kleine Anzahlung von dir, damit wir wissen, dass es dir wirklich ernst ist und damit wir grundsätzlich planen können. Du kannst es dir bis 10 Wochen vor Tourbeginn anders überlegen, wenn dir die Lage zu heiß wird.

 

Bis dahin kannst du jederzeit absagen und bekommst deine Anzahlung voll und ganz zurückerstattet.

 

Nächste Schritte

1

Bewerbung abschicken

Lies dir nochmal die Fragen und Antworten durch und bewirb dich über das Formular!

2

Auf Zusage warten

Wir sagen dir Bescheid, ob wir dich mitnehmen können oder nicht.

3

Platz vorab reservieren

Dank der Corona Garantie benötigen wir lediglich eine kleine Anzahlung.

4

Krise abwarten

 …und die Vorfreude genießen!

5

Flüge buchen

 …und los gehts!

Bewirb dich hier!

Wenn du bereit für den russischen Winter bist und immer schon einmal etwas machen wolltest, wofür dich deine Freunde für verrückt erklären, stelle dir noch folgende Fragen:

  • Kann ich die Zähne zusammenbeißen, wenn eiskalt wird oder der Schlaf nur kurz ausfällt?
  • Habe ich 2 Wochen im Februar / März Zeit und kann ich den Teilnahmebeitrag von 3.367 Euro aufbringen?
  • Möchte ich eine Erfahrung machen, die ich noch meinen Enkeln erzählen werde?

Solltest du noch eine wichtige Frage im Vorfeld haben, kannst du diese jederzeit unter Kontakt stellen. Wir versuchen zeitnah auf deine Frage einzugehen. Zunächst werden wir uns jedoch die vollständigen Einsendungen der motiviertesten Bewerber anschauen.

Julia Wandermut

Julia Pieper

 

Neugierig geworden?

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