Huskytour KARELIEN

Russland 2019

Im tiefsten Winter nach Russland?! – Eine ganz, ganz dumme Idee…

Wir wagen es trotzdem! 

Zusammen mit einem Rudel Huskys brechen wir am Rande Europas auf, um uns in eine Gegend zu wagen, welche die Einheimischen aufgrund der unwirtschaftlichen Bedingungen schon vor langer Zeit verließen. Dabei müssen wir eisigen Temperaturen trotzen, unsere Hunde sicher durch die russische Taiga navigieren und sind dabei völlig auf uns alleine gestellt. Definitiv nichts für Warmduscher!

Ziel
Russland
Dauer
Ca. 2 Wochen
Teilnehmer
Ca. 12 Personen
Zeitraum
Januar/Februar 2019

Der Plan

50 Huskys, 6 Schlitten, 600 Kilometer, bis zu minus 20 °C – und ein paar Verrückte, die bereit sind ihre Komfortzone zu verlassen… Das bringt unseren Plan ziemlich gut auf den Punkt. Zusammen wollen wir in die endlose Weite der russischen Taiga aufbrechen. 

Unsere Reise beginnt in Sankt Petersburg. Hier trifft sich das Team, um gemeinsam mit der russischen Eisenbahn 400 Kilometer nordöstlich zu fahren. Hier, nahe der Stadt Petrosawodsk, befindet sich die Huskyfarm von Viktor Simonov. 

Wir selbst lenken die Hunde

Zunächst müssen wir den Umgang und die Navigation mit den Hunden erlernen. Es ist gar nicht so leicht den Hunden Befehle zuzurufen. Auf Russisch versteht sich. Deshalb werden wir in den ersten zwei Tagen auf der Huskyfarm von einem sehr erfahrenen Hundeschlittenführer lernen, worauf es bei beim sogenannten „Mushing“ ankommt. So können wir vorab unsere Kleidung auf Herz und Nieren testen und bei Bedarf nachrüsten. Und auch die Hunde müssen sich erst einmal an uns gewöhnen, bevor wir gemeinsam aufbrechen können. 

Auf Zwei von uns kommt ein Schlitten mit ca. acht Hunden. Abwechselnd wird einer hinten stehen und den Schlitten lenken, während der andere vorne sitzt und in Bereitschaft bleibt um abzuspringen, sobald sich die Hunde im Zuggeschirr verheddern. Hier ist Teamwork gefragt! Nur so bilden wir ein mächtiges Gespann, mit dem wir die 600 Kilometer lange Strecke zurücklegen können.

Alleine in der Wildnis

Unsere Route führt uns größtenteils durch unberührte Natur. Hier sind wir sprichwörtlich am „Arsch der Welt“. Bei unserer Fahrt über zugefrorene Seen durch die russische Taiga hindurch kommen wir hier und dort an alten Kirchen oder verlassenen Geisterdörfern vorbei. Vielleicht haben wir sogar Glück und sehen Polarlichter.

Dabei gilt es natürlich, den Umgang mit den Hunden zu erlernen und den eisigen Temperaturen und den Widrigkeiten dieser Eiswüste zu trotzen. Wichtig hierbei: Wir packen alle gemeinsam an, helfen uns gegenseitig und kümmern uns um unsere Hunde.

Abends schlagen wir unser Camp auf und suchen Feuerholz, um uns nach getaner Arbeit an typisch russischer Kost zu stärken und uns mit einem guten Schluck Vodka am Feuer zu wärmen.

Was uns genau erwartet können wir auch nicht so recht sagen, außer: es wird eine verdammt geile Zeit! 

Der Plan

50 Huskys, 6 Schlitten, 600 Kilometer, bis zu minus 20 °C – und ein paar Verrückte, die bereit sind ihre Komfortzone zu verlassen… Das bringt unseren Plan ziemlich gut auf den Punkt. Zusammen wollen wir in die endlose Weite der russischen Taiga aufbrechen. 

Unsere Reise beginnt in Sankt Petersburg. Hier trifft sich das Team, um gemeinsam mit der russischen Eisenbahn 400 Kilometer nordöstlich zu fahren. Hier, nahe der Stadt Petrosawodsk, befindet sich die Huskyfarm von Viktor Simonov. 

Wir selbst lenken die Hunde

Zunächst müssen wir den Umgang und die Navigation mit den Hunden erlernen. Es ist gar nicht so leicht den Hunden Befehle zuzurufen. Auf Russisch versteht sich. Deshalb werden wir in den ersten zwei Tagen auf der Huskyfarm von einem sehr erfahrenen Hundeschlittenführer lernen, worauf es bei beim sogenannten „Mushing“ ankommt. So können wir vorab unsere Kleidung auf Herz und Nieren testen und bei Bedarf nachrüsten. Und auch die Hunde müssen sich erst einmal an uns gewöhnen, bevor wir gemeinsam aufbrechen können. 

Auf Zwei von uns kommt ein Schlitten mit ca. acht Hunden. Abwechselnd wird einer hinten stehen und den Schlitten lenken, während der andere vorne sitzt und in Bereitschaft bleibt um abzuspringen, sobald sich die Hunde im Zuggeschirr verheddern. Hier ist Teamwork gefragt! Nur so bilden wir ein mächtiges Gespann, mit dem wir die 600 Kilometer lange Strecke zurücklegen können.

Alleine in der Wildnis

Unsere Route führt uns größtenteils durch unberührte Natur. Hier sind wir sprichwörtlich am „Arsch der Welt“. Bei unserer Fahrt über zugefrorene Seen durch die russische Taiga hindurch kommen wir hier und dort an alten Kirchen oder verlassenen Geisterdörfern vorbei. Vielleicht haben wir sogar Glück und sehen Polarlichter.

Dabei gilt es natürlich, den Umgang mit den Hunden zu erlernen und den eisigen Temperaturen und den Widrigkeiten dieser Eiswüste zu trotzen. Wichtig hierbei: Wir packen alle gemeinsam an, helfen uns gegenseitig und kümmern uns um unsere Hunde.

Abends schlagen wir unser Camp auf und suchen Feuerholz, um uns nach getaner Arbeit an typisch russischer Kost zu stärken und uns mit einem guten Schluck Vodka am Feuer zu wärmen.

Was uns genau erwartet können wir auch nicht so recht sagen, außer: es wird eine verdammt geile Zeit! 

Die Herausforderungen

Die Heraus-
forderungen

Der berühmte russische Winter

Das Gebiet, durch welches wir navigieren wollen, wurde nicht umsonst schon vor langer Zeit von seinen Bewohnern verlassen. Es herrschen raue Bedingungen. Der Winter ist kalt und hart. Wir rechnen mit meterhohen Schneedecken und komplett zugefrorenen Flüssen und Seen auf unserer Route. Die Temperatur wird im Schnitt zwischen minus 15 und minus 20 °C betragen. So nah an den Polarmeeren müssen wir jedoch mit plötzlichen Kälteeinbrüchen und Temperaturen von bis zu minus 30 °C rechnen. Daher ist es absolut notwendig uns richtig zu kleiden. Gleichzeitig birgt die eisige Kälte noch weitere Herausforderungen: Trinkwasser muss am Körper transportiert werden damit es nicht einfriert, die Batterien in elektronischen Geräten verlieren ihre Spannung und das Holz, welches wir zum Feuer machen fällen müssen, ist hart wie Stahl.

Fernab des Massentourismus

Im Gegensatz zu touristischen Huskytouren, bekommen wir kein Gepäck mit dem Auto hinterhergebracht. Auch gibt es keine Unterkünfte auf dem Weg und erst recht keine warmen Duschen. Wir werden in der Natur so abgeschieden sein, dass wir keinen Handyempfang haben. Kommunizieren können wir im Notfall nur über unser Satellitentelefon. Ansonsten werden wir nur sehr wenigen Menschen begegnen. Das bedeutet: Wir sind völlig auf uns alleine gestellt und werden uns autark versorgen müssen.
Es gibt wichtige Regeln, um die Kälte unbeschadet zu überstehen. Dazu gehört beispielsweise übermäßiges Schwitzen und Feuchtigkeit generell zu vermeiden, da Feuchtigkeit die Körperwärme nur noch schneller ableitet. Wie wir uns genau zu verhalten haben, werden uns unsere Guides während der ersten Trainingstage auf der Huskyfarm in Ruhe beibringen. Hier werden wir auch das Equipment und die Kleidung testen und gegebenenfalls vor Ort nachrüsten.

Der berühmte russische Winter

Das Gebiet, durch welches wir navigieren wollen, wurde nicht umsonst schon vor langer Zeit von seinen Bewohnern verlassen. Es herrschen raue Bedingungen. Der Winter ist kalt und hart. Wir rechnen mit meterhohen Schneedecken und komplett zugefrorenen Flüssen und Seen auf unserer Route. Die Temperatur wird im Schnitt zwischen minus 15 und minus 20 °C betragen. So nah an den Polarmeeren müssen wir jedoch mit plötzlichen Kälteeinbrüchen und Temperaturen von bis zu minus 30 °C rechnen. Daher ist es absolut notwendig uns richtig zu kleiden. Gleichzeitig birgt die eisige Kälte noch weitere Herausforderungen: Trinkwasser muss am Körper transportiert werden damit es nicht einfriert, die Batterien in elektronischen Geräten verlieren ihre Spannung und das Holz, welches wir zum Feuer machen fällen müssen, ist hart wie Stahl.  

Fernab des Massentourismus

Im Gegensatz zu touristischen Huskytouren, bekommen wir kein Gepäck mit dem Auto hinterhergebracht. Auch gibt es keine Unterkünfte auf dem Weg und erst recht keine warmen Duschen. Wir werden in der Natur so abgeschieden sein, dass wir keinen Handyempfang haben. Kommunizieren können wir im Notfall nur über unser Satellitentelefon. Ansonsten werden wir nur sehr wenigen Menschen begegnen. Das bedeutet: Wir sind völlig auf uns alleine gestellt und werden uns autark versorgen müssen.

Es gibt wichtige Regeln, um die Kälte unbeschadet zu überstehen. Dazu gehört beispielsweise übermäßiges Schwitzen und Feuchtigkeit generell zu vermeiden, da Feuchtigkeit die Körperwärme nur noch schneller ableitet. Wie wir uns genau zu verhalten haben, werden uns unsere Guides während der ersten Trainingstage auf der Huskyfarm in Ruhe beibringen. Hier werden wir auch das Equipment und die Kleidung testen und gegebenenfalls vor Ort nachrüsten.

DER SIBIRISCHE HUSKY

Die Vorfahren des Huskys stammen aus dem nördlichen Sibirien. Hier waren die Hunde schon damals wichtige Nutztiere für die dort lebenden Nomadenvölker. Der Husky ist nämlich in der Lage, das bis zu Neunfache seines eigenen Körpergewichtes zu ziehen und dabei auch noch kilometerweite Strecken zurückzulegen. Dabei ist er perfekt an das Leben in eisiger Kälte angepasst. Selbst bei Minus 25 °C und darunter fühlt sich der Husky „pudelwohl“. Darüber hinaus verfügt er über einen hervorragenden Orientierungssinn und findet bekannte Routen trotz meterhohen Schneedecken sicher wieder. 

Bei der Zucht der Hunde wurde seit jeher ein großer Wert darauf gelegt, dass die Hunde sämtliche Aggressionen gegenüber dem Menschen verlieren und treu aufs Wort gehorchen. Nur so war es damals möglich, die Schlitten von mehreren Menschen fahren zu lassen. Auch heute noch gilt der Husky als sanftmütig und kontaktfreudig. Das macht ihn zwar zu einem miserablen Wachhund, dafür zu einem umso besseren Begleiter in der russischen Wildnis.

KARELIEN

Karelien ist eine historische Landschaft nahe am Polarkreis in Nordosteuropa. Die einzigartige Landschaft ist geprägt durch unzählige Seen, weite Moore und ausgedehnte Wälder. Das Gebiet ist größer als Deutschland. Hier wohnen allerdings weniger Menschen als in Köln. Dieses urtümliche, Wilde macht den besonderen Reiz der russischen Naur aus.

Im Winter legt sich eine Schneedecke über die gesamte Landschaft. Zu dieser Jahreszeit wird Karelien von der Kälte beherrscht. Moore und Seen frieren zu und werden somit für die Tiere wie z. B. Braunbären passierbar, bevor sie sich in den Winterschlaf begeben. Die Gegend ist besonders bekannt für ihre Singschwäne. Wenn man Glück hat, sieht man sogar mal einen Wolf vorbeistreifen. 

Etwas näher an den Städten, vor allem an der Hauptstadt Kareliens Petrosawodsk, unserem Startpunkt der Tour, schließen sich die Menschen im Winter nicht zu Hause ein. An den Seen tummeln sich Eisfischer, während die Kinder Schlittschuh fahren. Hier ist das völlig normal. Abends stehen die Menschen bei einem Lagerfeuer zusammen und genießen den Sonnenuntergang. 

Sicherheit

WICHTIG

Diese Huskytour haben wir noch nie zuvor durchgeführt. Daher ist auch bei dieser Tour mit einigen Unwägbarkeiten zu rechnen. Da die Unfallgefahr deutlich höher ist als bei touristisch geprägten Touren, gibt es bei diesem Vorhaben wichtige Verhaltensregeln, die uns vor Ort beigebracht werden. Die größten Risiken sind uns allerdings bewusst und wir unternehmen Einiges um diesen vorzubeugen. Wir werden von erfahrenen Leuten begleitet, die schon durchaus extremere Expeditionen geführt haben. Dennoch solltest du dir dieser Risiken bewusst sein und dich nur melden, sofern du kein absoluter Sicherheitsfanatiker bist und dich auf diese Gegebenheiten einlassen kannst. Dann steht einem unvergesslichen Abenteuer nichts mehr im Wege 😉

Sicherheit

WICHTIG

Diese Huskytour haben wir noch nie zuvor durchgeführt. Daher ist auch bei dieser Tour mit einigen Unwägbarkeiten zu rechnen. Da die Unfallgefahr deutlich höher ist als bei touristisch geprägten Touren, gibt es bei diesem Vorhaben wichtige Verhaltensregeln, die uns vor Ort beigebracht werden. Die größten Risiken sind uns allerdings bewusst und wir unternehmen Einiges um diesen vorzubeugen. Wir werden von erfahrenen Leuten begleitet, die schon durchaus extremere Expeditionen geführt haben. Dennoch solltest du dir dieser Risiken bewusst sein und dich nur melden, sofern du kein absoluter Sicherheitsfanatiker bist und dich auf diese Gegebenheiten einlassen kannst. Dann steht einem unvergesslichen Abenteuer nichts mehr im Wege 😉

Wilde Tiere

So ist der Kontakt mit wilden Tieren wie Wölfen zwar generell sehr selten, in einigen Ausnahmefällen kommen sie dem Menschen aber sehr nahe. Allerdings ist dies bei der großen Anzahl an Hunden, die wir mitführen, so gut wie ausgeschlossen. Falls uns doch ein Tier zu nahe kommt, haben wir Magnesiumfackeln dabei, um die Tiere zu vertreiben. 

Dünnes Eis

Wir fahren über zugefrorene Seen und Flüsse. Daher besteht die Gefahr, durch die Eisdecke ins Wasser einzubrechen. Dies sollte zu dieser Jahreszeit so gut wie ausgeschlossen sein. Wir überprüfen die Eisdicke regelmäßig durch Eisbohrungen. Zusätzlich fährt stets ein schweres Schneemobil vor, um die Route zu vorzugeben und auszutesten.

Unwetter

Ansonsten müssen wir noch mit plötzlich einsetzenden und bitterkalten Schneestürmen rechnen. Dafür sind wir aber gut gekleidet und bauen in dem Fall schnellstmöglich unser Camp, in dem wir warten, bis sich der Sturm gelegt hat. 

Wer macht denn sowas?

Hi, wir sind Wandermut. Wir gehen dorthin, wo niemand hingeht.
Wandermut-Expedition-Husky-Russland-2019-Viktor-1

Viktor Simonov 🇷🇺

Leiter der Huskyfarm in Russland

Viktor führt seine eigene Huskyfarm in der Nähe von Petrosawodsk in Russland. Für ihn sind seine Hunde wie Familienmitglieder. Die russische Wildnis ist seine Heimat. Zusammen mit seinen Huskys hat er schon viele Abenteuer erlebt: Von Hundeschlittenrennen bis zu extremen Expeditionen in die Polargebiete: Viktor weiß was er tut. Nicht nur er, sondern auch einige seiner Hunde haben bereits Preise gewonnen. Seine Expertise ist für unser Abenteuer unerlässlich.

 

Wandermut-Expedition-Husky-Russland-2019-Tom

Tom Schinker 🇩🇪

Organisator dieser Expedition

„Schon vor zwei Jahren haben wir unsere erste Huskytour durchgeführt. Damals ging es noch ein wenig gemütlicher zu als bei dieser Tour. Jetzt freue ich mich aber endlich wieder aufzubrechen. Und zwar weiter und abgelegener als je zuvor. Ich übernehme die Verantwortung für die Organisation dieser Tour und werde auch als Ansprechpartner für alle Mitstreiter dienen.“

Wandermut-Expedition-Husky-Russland-2019-Viktor-2

Viktor Gomow 🇩🇪 🇷🇺

Bindeglied zwischen Russland und Deutschland

Der zweite Viktor im Bunde hat seine erste Expeditionserfahrung in der Sahara gesammelt. Nun wird er einen ordentlichen Temperaturschock bekommen. Doch als gebürtiger Russe hilft er uns, vor Ort die Expedition zu leiten, als Bindeglied zwischen den Kulturen zu dienen und vor Ort fleißig zu dolmetschen. Durch ihn bekommen wir einen hervorragenden Einblick in die lokalen Bräuche und Sitten. 

 

Fragen und Antworten

Was kostet die Expedition?

Die Expedition kostet 2.872 €

Dabei sind
  • Unterkünfte (Hütten bei Ankunft und Rückkehr zur Huskyfarm bei Petrosawodsk)
  • Russische Guides
  • Koch-, Sicherheits- und Expeditions-Equipment
  • GPS-Geräte und Satellitentelefon
  • Verpflegung während der Tour für Mensch und Hund
  • Schneemobile zum Transportieren der Ausrüstung
  • Expeditionsapotheke
  • Huskies und Schlitten
  • Arktische Zelte und Schlafsäcke
  • Spezielle Schneeanzüge

Nicht dabei sind
  • Flüge nach Sankt Petersburg und / oder Moskau. (ca. 150 €)
  • Zugticket nach Petrosawodsk (ca. 15 €)
  • Restaurantbesuche und alkoholische Getränke
  • Visum (ca. 85€ inkl. Einladungsschreiben)

Wann geht es los?

Wir haben zwei der besten Zeiträume zur Auswahl – wenn es kalt, aber nicht feucht ist – und schauen an welchem die Meisten von uns können. Welcher Termin für dich passt, fragen wir dich im Telefonat.

Sonntag, 27.01. – Freitag, 08.02. (13 Tage)
Montag, 11.02. – Samstag, 23.02. (13 Tage)

Wen nehmen wir mit?

Am Ende entscheiden wir nach Bauchgefühl, wen wir mit auf diese Tour nehmen können und wen nicht.
Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammenbekommen, mit dem es einfach Spaß macht unterwegs zu sein. Das Schöne beim letzen Mal war: Obwohl wir beruflich alle aus völlig verschiedenen Bereichen stammten, waren alle auf einer Wellenlänge.

Das Abenteuer steht ganz klar im Vordergrund. Wir gehen davon aus, dass du ein wenig verrückt sein musst, wenn du dich auf diese Tour meldest. Das gefällt uns. Ansonsten ist deine eigene Erwartungshaltung sehr wichtig. Es muss jedem klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine Tour handelt, die schon hunderte Male durchgeführt wurde. Erfahrungsgemäß wird nicht alles nach Plan verlaufen. Du solltest also Bock auf Abenteuer haben und einen ruhigen Geist mitbringen, wenn wir improvisieren müssen.

Wenn du wissen willst, ob du für diese Expedition geeignet bist, kannst du dir folgende Fragen stellen:
Kann ich für zwei Wochen auf den Komfort der Zivilisation verzichten und mich den neuen Bedienungen anpassen?
Kann ich die Zähne zusammenzubeißen, wenn die Tour mal länger und anstrengender wird als geplant?
Bin ich bereit mit anzupacken und andere Teammitglieder zu unterstützen, sofern sie Hilfe benötigen?

Wenn du alle Fragen mit „Ja“ beantwortest und merkst, dass du Bock auf dieses Abenteuer hast, solltest du dich definitiv bei uns melden! 😉

Was sollte ich mitnehmen?

Definitiv dicke Klamotten! Mehrere Lagen Skiunterwäsche, mehrere dicke Pullis und Socken. Auch wichtig sind gute Winterschuhe und eine mittlere Isolationsjacke. Winddichte Überzieher, die gleichzeitig die Jacken vor den Krallen der Huskys schützen, bekommen wir vor Ort. Dazu kommen noch Kleinigkeiten wie eine Stirnlampe, Sturmhaube, Ski-Unterwäsche und Thermosflasche Eine ausführliche Packliste schicken wir dir sobald wir dir eine Zusage für die Teilnahme geben.

Wer organisiert die Anreise?

Du selbst! Wir sind schließlich kein Reisebüro 😉
Du kümmerst dich selbst um Hin- und Rückflug nach Russland. Hier gibt es zwei Möglichkeiten an- und abzureisen: Entweder über Moskau oder über Sankt Petersburg. Du hast also noch die Möglichkeit vor und nach der Tour zwei super interessante Städte zu besuchen. Dort triffst du das Team und ihr reist gemeinsam mit der russischen Eisenbahn weiter nach Petrosawodsk. Die beiden Viktors werden schon vorher bei der Huskyfarm sein, um die letzten Vorkehrungen zu treffen. Natürlich werden wir dir einige Tipps zur Anreise geben und du kannst dich mit den anderen Teammitgliedern über eine Facebook-Gruppe, die wir für diese Tour eröffnen werden, absprechen und koordinieren.

Wo werden wir schlafen?

Wir schlafen in Zelten. Diese haben sich bereits in russischen Verhältnissen bewiesen. Mit den richtigen Unterlagen, wie Fellen und aufblasbaren Isomatten, wird es in den für Minus 30 °C ausgelegten Schlafsäcken ganz gemütlich. Diese bekommen wir auch von der Huskyfarm gestellt.

Was gibt es zu essen und zu trinken?

Wir ernähren uns von dem, was bei unseren Guides und den lokalen Bewohnern in Russland üblich ist und viel Energie liefert: Brei, Speck, Vodka, Kartoffeln und Fischsuppe. Hier ist die Kälte einmal auf unserer Seite: Wir müssen uns um die Verderblichkeit keine Sorgen machen. Wir müssen unser Essen einfach nur auftauen. Das Trinkwasser entnehmen wir aus Seen die wir anbohren oder aus fließenden Gewässern. Wichtig: Es gibt wahrscheinlich viel Fleisch und es ist uns sehr unangenehm die Gastfreundschaft durch Sonderwünsche auszureizen. Auch auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten können wir keine Rücksicht nehmen.

Was passiert im Notfall?

Am wahrscheinlichsten sind Durchfall, Halsschmerzen und Erkältungen. Andere Erkrankungen und kleinere Verletzungen können wir mit unserer Expeditionsapotheke selbst behandeln. Im Ernstfall können wir Verletzte mit dem Schneemobil innerhalb einiger Stunden zurück in die Stadt bringen oder über Satellitentelefon eine Evakuierung anfordern. Solch ein Fall ist allerdings sehr unwahrscheinlich.

Welche körperlichen Anforderungen gibt es?

Diese Tour kann schon leicht anstrengend werden. Vor allem wenn es berghoch geht und wir mit dem Schlitten mitlaufen müssen. Gerade in dem tiefen Schnee fällt einem das besonders schwer. Ein Mindestmaß an körperlicher Ausdauer wird daher vorausgesetzt. Daher solltest du aus Rücksicht auf unsere Hunde weder übergewichtig, noch Kettenraucher sein. Ansonsten stehen und sitzen wir die meiste Zeit auf unseren Schlitten und müssen uns darauf konzentrieren die Hunde zu navigieren.

Wer begleitet uns?

Die Tour wird von Viktor Simonov persönlich geführt. Dabei sind zwei weitere seiner Guides, um uns zu helfen. Durch sie lernen wir nicht nur den Umgang mit den Hunden und der Ausrüstung kennen, sondern auch ihre Kultur und Gastfreundschaft sowie die russische Küche.

Brauche ich ein Visum?

Für die Einreise nach Russland benötigen EU-Bürger ein Visum. Am schnellsten und unproblematischsten erhält man dieses direkt über ein Reisebüro. Wir helfen dir natürlich dabei.

Wie kalt wird es?

Soooo kalt 😉
 

Nächste Schritte

1

Kontakt aufnehmen

Da wir nur Wenige mitnehmen können, meldest du dich am besten noch heute und erzählst mir, was dich dazu treibt, mit uns nach Russland zu ziehen.

2

Willkommen im Team

Wenn von beiden Seiten alles passt, bekommst du einen Platz im Team und werden wir dich in unsere Facebookgruppe einladen. Hier lernst du das restlichen Team kennen. Darüber hinaus diskutieren wir hier alle detaillierten Fragen, wie etwa solche zur Ausrüstung oder der Anreise.

3

Flüge buchen

 …und die Vorfreude genießen!

Schreibe mir eine Nachricht!

Du brennst für dieses Abenteuer oder hast noch einige Fragen dazu? Schreibe mir eine Nachricht. Am einfachsten ist es, wenn du direkt deine Nummer angibst, damit ich zurückrufen kann. So können wir uns kennenlernen und ich erzähle dir gerne mehr über dieses Abenteuer.
Wandermut-Expedition-Husky-Russland-2019-Tom

Tom Schinker

tom@wandermut.com

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