Himalaya

Nepal 2020

Wir bieten den höchsten Bergen der Welt die Stirn: dem Himalaya.

Bei der Überquerung von eisblauen Gletschern und verschneiten Pässen in ungeahnten Höhen werden wir unsere körperlichen Grenzen konstant auf die Probe stellen. An einen Abbruch ist trotz der extrem harten Herausforderungen nicht zu denken. 

Ziel
Nepal
Dauer
Ca. 3 Wochen
Teilnehmer
Ca. 12 Personen
Zeitraum
September/
Oktober 2020

Der Plan

Wir planen, der Zivilisation zu entfliehen, um uns im direkten Angesicht gewaltiger Achttausender-Gipfel durch das Himalaya-Gebirge zu schlagen. Die eiskalte Luft oberhalb der Wolkendecke ist so dünn, dass einem mit jedem Schritt bewusst wird, wie nah man dem Himmel wirklich ist. Menschen leben hier kaum. Mit Maultieren muss alles Lebensnotwendige über schmale Hängebrücken und durch reißende Flüsse in tagelange Märsche zu ihnen gebracht werden. Hier oben in den Bergen ist man eben absolut auf sich allein gestellt. 

Wir haben zwei unterschiedliche Pläne ausgearbeitet, die höchst anspruchsvoll und doch unterschiedlicher nicht sein könnten:

 

Tour 1: Everest-Gebiet 

Wir brechen von Lukla im Nordosten des Landes auf. Hier reihen sich die Achttausender wie in Zickzack nur so aneinander. Ein paar Tagesmärsche machen wir uns gen Everest Base Camp auf, doch dann biegen wir in einen unbekannteren Teil dieser absolut unbeschreiblichen Szenerie ab. Wir müssen gleich drei Bergpässe auf über 5.000 Metern überqueren. Dabei wird uns die grandiose Aussicht auf die umliegenden Berge von Sonnenauf- bis -untergang begleiten. 

Diese Region ist reich an Geschichte und Kultur. Immer wieder passieren wir kleine Gebetsstätten, die uns hoffentlich den nötigen Segen schenken. Das Volk der Sherpa lebt seit Jahrhunderten in den abgeschiedenen Bergen des Everest-Gebietes und hat sich an die unwirtlichen Lebensbedingungen angepasst. 

 

Tour 2: Dhaulagiri

Der Dhaulagiri gehört mit seinen stolzen 8.167 Höhenmetern zu den sagenumwobenen Achttausendern. Wir starten westlich von Kathmandu mit dem Ziel, den berüchtigten Berg zu umrunden. Diese Route ist absolut abgelegen – deswegen kehren wir nicht in Hütten ein, sondern werden uns völlig autark durchschlagen. Es ist daher sehr wichtig, dass das Team besonders aufeinander Acht gibt. Auf eine richtige Dusche und ein richtiges Bett wird also jeder von uns fast drei Wochen lang verzichten müssen.

Der Plan

Wir planen, der Zivilisation zu entfliehen, um uns im direkten Angesicht gewaltiger Achttausender-Gipfel durch das Himalaya-Gebirge zu schlagen. Die eiskalte Luft oberhalb der Wolkendecke ist so dünn, dass einem mit jedem Schritt bewusst wird, wie nah man dem Himmel wirklich ist. Menschen leben hier kaum. Mit Maultieren muss alles Lebensnotwendige über schmale Hängebrücken und durch reißende Flüsse in tagelange Märsche zu ihnen gebracht werden. Hier oben in den Bergen ist man eben absolut auf sich allein gestellt. 

Wir haben zwei unterschiedliche Pläne ausgearbeitet, die höchst anspruchsvoll und doch unterschiedlicher nicht sein könnten:

 

Tour 1: Everest-Gebiet 

Wir brechen von Lukla im Nordosten des Landes auf. Hier reihen sich die Achttausender wie in Zickzack nur so aneinander. Ein paar Tagesmärsche machen wir uns gen Everest Base Camp auf, doch dann biegen wir in einen unbekannteren Teil dieser absolut unbeschreiblichen Szenerie ab. Wir müssen gleich drei Bergpässe auf über 5.000 Metern überqueren. Dabei wird uns die grandiose Aussicht auf den Mount Everest und seinen Nachbargiganten den Mount Lothse von Sonnenauf- bis -untergang begleiten. 

Diese Region ist reich an Geschichte und Kultur. Immer wieder passieren wir kleine Gebetsstätten, die uns hoffentlich den nötigen Segen schenken. Das Volk der Sherpa lebt seit Jahrhunderten in den abgeschiedenen Bergen des Everest-Gebietes und hat sich an die unwirtlichen Lebensbedingungen angepasst. 

 

Tour 2: Dhaulagiri

Der Dhaulagiri gehört mit seinen stolzen 8.167 Höhenmetern zu den sagenumwobenen Achttausendern. Wir starten westlich von Kathmandu mit dem Ziel, den berüchtigten Berg zu umrunden. Diese Route ist absolut abgelegen – deswegen kehren wir nicht in Hütten ein, sondern werden uns völlig autark durchschlagen. Es ist daher sehr wichtig, dass das Team besonders aufeinander Acht gibt. Auf eine richtige Dusche und ein richtiges Bett wird also jeder von uns fast drei Wochen lang verzichten müssen.

Die Herausforderungen

Die Heraus-
forderungen

Höhenluft

Die größte Herausforderung stellt die extreme Höhe dar. Wir sind konstant über 3.000 Höhenmetern unterwegs. An unseren höchsten Punkten auf über 5.000 Metern enthält die Luft nur noch die Hälfte des Sauerstoffs wie auf Meereshöhe. Jeder Schritt ist anstrengender als üblich, auch das Tragen unseres Gepäcks wird weitaus mehr Kräfte rauben als ohnehin schon. Entsprechend werden wir uns akklimatisieren, um die Höhenkrankheit zu vermeiden. Dennoch kann es vereinzelt zu Schnappatmung, Herzrasen, Schlafstörungen, Schwindel oder Kopfschmerzen kommen. Aus diesem Grund sind unsere Guides absolute Experten in der Höhe. Sie werden uns zeigen, wie wir mit den Herausforderungen der Höhe zurechtzukommen.

Die Kälte

Die Bedingungen so hoch oben im Himalaya sind hart. Nachts, aber auch tagsüber, kann es bitterkalt werden. Dazu kommt der eisige Wind, dem wir besonders auf den Pässen ausgesetzt sind. Gefühlte Temperaturen von minus 20 Grad sind dabei keine Seltenheit. Deswegen ist unsere Ausrüstung von enormer Wichtigkeit. Da wir alles selbst tragen werden, werden wir genau darauf achten, was wir wirklich brauchen.

Trittsicherheit

Die Route verläuft meist querfeldein über Schnee, Gletscher und durch Flüsse. Auch Abhänge fallen gleich nebenan tief hinab. Vereiste Wege und schmale Hängebrücken erfordern deswegen eine hohe Konzentration, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Die Völker des Himalayas

Der Himalaya in Nepal ist Heimat verschiedener Bergvölker, die als besonders gastfreundlich gelten. Für sie sind die Gipfel heilig, denn hier leben ihrem Glauben nach die Götter. Darum sind heute noch einige der berüchtigsten Berge zur Besteigung gesperrt: Die vielen missglückten Expeditionen sind, zumindest für die heimischen Völker,  ein Zeichen der höchsten Mächte. 

Das Gebiet rund um den Mount Everest (Tour 1) wird hauptsächlich von den Sherpas bewohnt. Sie wanderten einst von Tibet in den Norden Nepals und siedelten sich hier dauerhaft an. Über die Jahrhunderte haben sich ihre Gene so angepasst, dass ihr Körper einfacher mit einem Leben in enormen Höhenlagen zurechtkommt. So haben die Sherpas sich in vielen spektakulären Expeditionen als exzellente Bergführer einen Ruf gemacht – und waren bei fast jeder Erstbesteigung mit dabei.

In der Region rund um Dhaulagiri (Tour 2) leben viele Menschen des Volkes der Gurung, vermutlich ebenso einst aus Tibet eingewandert. Auch für sie spielen die schroffen Gipfel der welthöchsten Berge eine ungeahnte Bedeutung. Mögen die Götter mit uns sein! 

Das Gebiet

Das Gebiet

Tour 1: Everest-Gebiet

Wenn die kleine Propellermaschine über die höchsten Gipfel der Welt knattert, und wir im Herzen des Khumbugebiet rund um den Everest landen, befinden wir uns tatsächlich auf dem Dach der Welt: Unzählige Achttausender ragen empor, zwischen ihnen tief verschneite und einsame Täler. Kaum etwas wächst in solchen Höhen, alles Leben ist extrem angepasst. Pass über Pass kämpfen wir uns von Teehaus zu Teehaus über Gletscher und schroffe Felslandschaften, selten bespickt mit einem Dorf. Durch die Unterbringung in solch traditionellen Teehäusern lernen wir nicht nur den Alltag und die Kulinarik der entlegenen Bergvölker kennen, sondern erhalten auch tiefe Einblicke in das isolierte Leben der Menschen im Himalaya.

Tour 2: Dhaulagiri 

Der Dhaulagiri ist der höchste Berg der gleichnamigen Dhaulagiri-Himal-Gebirgskette – er ragt mit einer zerklüfteten Doppelspitze in den Himmel. Gleich ihm gegenüber verläuft die ebenfalls schneebedeckte Annapurna-Kette. Getrennt werden die beiden Gebirgszüge von der tiefsten Schlucht der Welt. Wer nicht schwindelfrei ist, ist hier falsch! Unterwegs überqueren wir brutale Pässe wie den Dhampus Pass (5.244 Meter) und den French Pass (5.353 Meter). Hier oben liegen Siedlungen der Yak-Hirten, die mit ihren Herden abgeschieden leben. Der Dhaulagiri wird nur selten umrundet, weswegen es hier kaum Unterkünfte oder Hütten gibt. Trotz der Kälte bleiben uns nur Zelte übrig!

Tour 1: Everest-Gebiet

Wenn die kleine Propellermaschine über die höchsten Gipfel der Welt knattert, und wir im Herzen des Khumbugebiet rund um den Everest landen, befinden wir uns tatsächlich auf dem Dach der Welt: Unzählige Achttausender ragen empor, zwischen ihnen tief verschneite und einsame Täler. Kaum etwas wächst in solchen Höhen, alles Leben ist extrem angepasst. Pass über Pass kämpfen wir uns von Teehaus zu Teehaus über Gletscher und schroffe Felslandschaften, selten bespickt mit einem Dorf. Durch die Unterbringung in solch traditionellen Teehäusern lernen wir nicht nur den Alltag und die Kulinarik der entlegenen Bergvölker kennen, sondern erhalten auch tiefe Einblicke in das isolierte Leben der Menschen im Himalaya.

Tour 2: Dhaulagiri 

Der Dhaulagiri ist der höchste Berg der gleichnamigen Dhaulagiri-Himal-Gebirgskette – er ragt mit einer zerklüfteten Doppelspitze in den Himmel. Gleich ihm gegenüber verläuft die ebenfalls schneebedeckte Annapurna-Kette. Getrennt werden die beiden Gebirgszüge von der tiefsten Schlucht der Welt. Wer nicht schwindelfrei ist, ist hier falsch! Unterwegs überqueren wir brutale Pässe wie den Dhampus Pass (5.244 Meter) und den French Pass (5.353 Meter). Hier oben liegen Siedlungen der Yak-Hirten, die mit ihren Herden abgeschieden leben. Der Dhaulagiri wird nur selten umrundet, weswegen es hier kaum Unterkünfte oder Hütten gibt. Trotz der Kälte bleiben uns nur Zelte übrig!

Sicherheit

Wetter

 

Das Wetter kann in den Bergen sehr schnell umschlagen. Schneegestöber kann uns jederzeit überraschen, auch ein Sturm bricht in den Bergen manchmal aus heiterem Himmel aus. Bei schlimmen Wetterumbrüchen müssen wir uns spontan einen Unterschlupf suchen oder in unseren Zelten abwarten, bis es vorüber ist. 

Gelände

 

Das Gelände birgt viele Gefahren: Da wir zum Teil Gletscher überqueren, müssen wir besonders auf Gletscherspalten und andere Risiken aufpassen. Auch kann es in den Bergen zu Erdrutschen, Steinschlägen oder Lawinen kommen. Deshalb ist es enorm wichtig, dass wir genau auf die Anweisungen unserer Guides hören.

Verletzungen

 

Die medizinische Infrastruktur ist im Himalaya vergleichsweise schlecht. Deswegen haben wir eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei, um kleinere Verletzungen und Wunden zu versorgen. Bei äußersten Notfällen ist eine Bergung mit dem Rettungshubschrauber möglich. 

Übersicht der Touren

Team 1: Everest-Gebiet
Team 2: Dhaulagiri
Zeitraum
10.10. – 28.10. 14.09. – 29.09.
Treffpunkt
Lukla, Nepal Pokhara, Nepal
Plan
Wir brechen von Lukla auf, um uns gemeinsam über drei Bergpässe auf einer Höhe über 5.000 Metern zu schlagen. Bei klarer Sicht werden wir unbeschreibliche Aussichten auf die umliegende Bergwelt haben. Wir starten in dem kleinen Dorf Darbang. Gemeinsam werden wir einen der höchsten Berge der Welt umrunden. Diese Tour wird brutal anstrengend. Wir werden Gletscher und Pässe durchqueren, die nahezu keiner je gekreuzt hat. Bei wolkenklarer Sicht werden wir sogar in das tiefste Tal der Welt blicken.
Herausforderungen

Die Höhe, das ständige Auf und Ab und vor allem die Überquerung von drei Pässen auf über 5.000 Meter machen die Tour zu einer der härtesten Routen Nepals.

Es wird hart und anspruchsvoll.

Während der Tour um den Dhaulagiri werden wir unser gesamtes Equipment und unser Essen selbst tragen und in Zelten auf Gletschern in über 5.000 Metern übernachten. Das Aufsteigen in eine solche Höhe mit zusätzlich viel Gewicht auf dem Rücken wird eine extreme Herausforderung und erfordert starkes Durchhaltevermögen.

Diese Tour wird brutal und erfordert idealerweise Erfahrung am Berg.

Unterkünfte
Unterwegs kommen wir in nepalesischen Teehäusern unter. Es wird eine einfache Unterkunft sein, die uns jedoch tiefe Einblicke in die Kultur und Gastfreundschaft der Bergvölker geben wird. Die persönliche und vielfältige Begegnung mit den Menschen vor Ort prägt nachhaltig.  Wir werden uns völlig autark auf dem Berg bewegen. Wir schlafen in Zelten, die wir eigens den Berg hochtragen. Es wird kalt – doch mit der richtigen Ausrüstung können wir auch diese Herausforderung meistern.

Wer macht denn sowas?

Wir sind Wandermut.
Wandermut-Himalaya-Nima-1

Nima Lama

nepalesischer Bergführer

Im Himalaya aufgewachsen, arbeitet er seit 20 Jahren als Bergführer – es gibt kaum einen Gipfel in Nepal, den er nicht bestiegen hat. Er war bei internationalen Expeditionen dabei und kennt die Herausforderungen, die das Himalaya-Gebirge mit sich bringt, ganz genau. Zusammen mit weiteren Guides wird Nima fester Teil des Teams sein. Sein Wissen und seine Erfahrung am Berg sind unersetzlich und wir schätzen es sehr, ihn im Team zu haben. Durch ihn haben wir auch die Gelegenheit, viel über die verschiedenen Völker der Berge zu erfahren und einen tiefen Blick in die traditionsreiche Kultur Nepals zu erlangen.

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Jil Jaumann

Teamleiterin vor Ort

Ob Wildschweinjagd mit Messer, barfuß durch die Wüste oder mit Pumas in den Bergen unterwegs: Für Jil ist Leben = Abenteuer. Die studierte Geographin arbeitet nebenbei als Raftguide und Gruppenfitnesstrainerin und hat mittlerweile etliche Bergketten der Welt bereist. Den Himalaya hat sie dabei besonders ins Herz geschlossen.

Martin

Verantwortlich für Koordination und Planung

Nachdem er sich die letzten Jahre mehrmals durch die Sahara, den Amazonas-Regenwald und den tropischen Darien Gap in Panama geschlagen hat, ist sein Drang nach neuen Erfahrungen ungestillt. Martin ist der Ansprechpartner für alle offenen Fragen.

Fragen und Antworten

Teilnahmebeitrag und Zeitraum?

TEAM 1 – EVEREST GEBIET: KOSTET 870 Euro
Der Zeitraum der Tour ist der 10. Oktober – 28. Oktober 2020.

Dabei sind
  • Unterkünfte während der Tour (Teehäuser)
  • Nepalesische Guides
  • GPS-Geräte und Satellitentelefon
  • Verpflegung während der Tour
  • Erste-Hilfe-Apotheke
  • Unterkunft nach Rückkehr (1 Nacht)

Nicht dabei sind
  • Flüge nach Nepal
  • Restaurantbesuche und alkoholische Getränke
  • Visum



 

Der DHAULAGIRI kostet 635 Euro
Der Zeitraum der Tour ist der 14. September – 29. September 2020.

Dabei sind
  • Nepalesische Guides
  • GPS-Geräte und Satellitentelefon
  • Expeditionsequipment
  • Zelte
  • Kochequipment
  • Erste-Hilfe-Apotheke
  • Gletscherausrüstung
  • Verpflegung während der Tour

Nicht dabei sind
  • Flüge nach Nepal
  • Restaurantbesuche und alkoholische Getränke
  • Visum

Welche körperlichen Anforderungen gibt es?

Dieses Abenteuer wird viele von uns an ihre Grenzen bringen.
Die dünne Luft im Himalaya darf man nicht unterschätzen. Du musst aber kein Reinhold Messner sein oder exzessiv viel Sport treiben, um an dieser Tour teilzunehmen. Du solltest vor Aufbruch viele Male mit Rucksack und Gepäck über längere Strecken wandern, um dich an die Zusatzbelastung zu gewöhnen und deine Schuhe einzulaufen. Stabile Kniegelenke, Trittsicherheit und eine gute Rückenmuskulatur solltest du ebenfalls mitbringen.

Sobald das finale Team steht, unterstützen wir dich selbstverständlich bei der Vorbereitung. Im besten Fall organisieren wir auch ein Vortreffen, bei dem wir gemeinsam wandern gehen werden.
Im Everest Gebiet (Team 1) werden wir Rucksäcke mit bis zu 14 Kg Gewicht tragen.
Die Anforderungen für den Dhaulagiri Circuit sind höher. Hier tragen wir sehr schwere Rucksäcke (bis ca. 22kg) und sind auf sehr schwierigen Wegen in abgelegenem Gebiet unterwegs.

Welche Ausrüstung brauche ich?

Du brauchst nicht sehr viel Ausrüstung, da wir einiges vor Ort besorgen können. Das Wichtigste ist, dass du vernünftig eingelaufene Wanderschuhe und einen Rucksack hast. Achte dabei unbedingt auf unsere Empfehlung. Außerdem brauchst du einen warmen Schlafsack und eine gute Jacke. Auch in den Hütten wird es nachts eiskalt. Für den Dhaulagiri (Team 2) benötigst du außerdem deine eigene Isomatte. Selbstverständlich haben wir eine detaillierte Packliste mit vielen Tipps von unseren erfahrenen Guides und Teamleitern erstellt, die dir zur Verfügung gestellt wird, sobald du Teil des Teams bist.

Was passiert im Notfall?

Jeder von uns muss seine eigene kleine Notfall-Apotheke mitführen, sodass wir die meisten und am Wahrscheinlichsten auftretenden Krankheiten selbst behandeln können. Am häufigsten sind Höhenkrankheit, Magen-Darm-Infekte und Erkältungen. Hierzu werden wir dir nochmal gezielte Informationen zukommen lassen, sobald du Teil des Teams bist.
Für den Ernstfall haben wir auch ein Satellitentelefon dabei, um eine Evakuierung mit dem Helikopter anfordern zu können. Das ist die Option für den äußersten Notfall.

Wie hoch ist das Verletzungsrisiko?

Wie hoch das Verletzungsrisiko ist, hängt ganz von deinem subjektiven Empfinden ab. Natürlich kann es bei einer Wanderung im Himalaya zu Verletzungen oder auch Einflüssen durch die Natur kommen. Wenn wir uns jedoch an unsere Route halten und uns bei schwierigen Stellen gut konzentrieren, minimieren wir das Verletzungsrisiko um ein Vielfaches.
Die Höhenkrankheit ist leider etwas, das man nur bedingt beeinflussen kann. Es gibt Tricks – doch nicht jeder kann gleich gut mit der Höhe umgehen. Deswegen haben wir immer wieder Tage für die Akklimatisierung eingeplant. Denn nur so gewöhnt der Körper sich langsam an die Veränderung des Sauerstoffgehaltes in der Luft.

Wie viel laufen wir am Tag?

Bei diesen Touren ist es weniger wichtig, wie viele Kilometer wir am Tag wandern. Worauf es ankommt ist, dass wir nur eine gewisse Anzahl an Höhenmetern pro Tag schaffen – maximal 500 Höhenmeter sind pro Etappe gesund, da der Körper sich akklimatisieren muss. Pro Tag werden wir zwischen vier und sieben Stunden Laufzeit einplanen – die sich aber auch den Umständen entsprechend verlängern kann. Hier ist es besonders wichtig, dass wir als Team zusammenhalten und uns gegenseitig motivieren.

Wie bereite ich mich auf die Tour vor?

Du musst kein Spitzensportler sein, um mithalten zu können. Allerdings erwarten wir von dir eine ernste Vorbereitung. Da wir den ganzen Tag mit schweren Rucksäcken in unebenem Gelände mit hoher Steigung unterwegs sein werden, empfehlen wir dir, dich so realitätsnah wie möglich vorzubereiten. Am besten ziehst du dir deinen Rucksack an, füllst ihn mit Gewicht und wanderst weite Strecken, gerne auch Querfeldein, möglichst mit vielen Steigungen und auf unebenem Gelände wie in den Bergen oder Wäldern. Eine gute Ausdauer sollte auch vorhanden sein, da die Luft in Höhen von über 2.500 Metern deutlich sauerstoffarmer ist als bei uns daheim.
Genauere Hinweise zu einer geeigneten Vorbereitung bekommst du von uns, sobald du dich erfolgreich für einen Platz im Team beworben hast.

Kann die Tour abgebrochen werden?

Es ist wichtig, dass wir als Gruppe zusammenbleiben und dieses Abenteuer gemeinsam schaffen. Deswegen ist ein Abbruch nur möglich, wenn du der Sache wirklich psychisch oder physisch nicht gewachsen bist oder die Höhenkrankheit voll zuschlägt. In diesen Fällen müssen wir vor Ort einen schnellen Abstieg organisieren.
Eine Evakuierung mit dem Helikopter ist nur in lebensbedrohlichen Notfällen möglich und kompliziert. Erschöpfung und nicht lebensbedrohliche Verletzungen wie Prellungen oder verstauchte Knöchel gehören nicht dazu. Hier heißt es Zähne zusammenbeißen und durchhalten. Natürlich werden Verletzte so gut es geht vom restlichen Team entlastet und unterstützt. Das ist für uns selbstverständlich.

Wer sind unsere Guides?

Nima Lama. Im Himalaya aufgewachsen, arbeitet er seit 20 Jahren als Bergführer – es gibt kaum einen Gipfel in Nepal, den er nicht bestiegen hat. Er ist sehr erfahren und war bereits bei internationalen Expeditionen dabei. Mit seiner Expertise können wir uns sicher fühlen und eine Menge von seiner Erfahrung lernen. Gleichzeitig werden wir durch ihn die nepalesische Kultur und die Traditionen der Bergvölker auf besonders persönliche Weise kennenlernen können. Zusätzlich begleiten uns beim Dhaulagiri vertraute Guides von Nirma. Abends werden wir Zeit haben, am Lagerfeuer gemeinsam zu reflektieren, zu lachen, zu singen und spannenden Geschichten zu lauschen.

Was gibt es zu Essen/Trinken?

Das hängt von der Tour ab. Im Everest-Gebiet essen wir, was es in den Teehäusern gibt. Dies wird vor allem typisch nepalesische Küche sein, die oft Reis, Linsen und Gemüse der Saison enthält. Auch Wasser werden wir hier ausreichend auffüllen können.
Beim Dhaulagiri sieht das anders aus. Hier werden wir uns selbst verpflegen und alles selbst tragen müssen. Deswegen werden wir vor allem energiereiche und haltbare Kost mitnehmen: Reis, Dosengemüse aber auch Trockennahrung stehen auf dem Speiseplan.

Wo werden wir schlafen?

Auch hier hängt das von der Tour ab. Im Everest-Gebiet übernachten wir in einfachen Teehäusern. Trotzdem bringt seinen eigenen Schlafsack mit. Beim Dhaulagiri hingegen übernachten wir in unseren Zelten.

Wer organisiert die Anreise?

Du kümmerst dich selbst um Hin- und Rückflug nach Kathmandu und mögliche Anschlussflüge. Natürlich werden wir dir bei der Planung helfen. Gleichzeitig lässt sich die Anreise über unsere Facebook-Gruppe, in die wir dich einladen werden, mit den anderen Teilnehmern koordinieren.

Kann ich auch an beiden Touren teilnehmen?

Na klar! Wir können dich in dem Fall sogar etwas günstiger mitnehmen.
Zwischen den beiden Touren werden ein paar Tage Entspannung geplant. Aber dann geht es auch schon wieder los! Für insgesamt sechs Wochen fern der Zivilisation zu sein, ist eine spannende Erfahrung, die wir dir nur empfehlen können.

Wen können wir mitnehmen?

Am Ende entscheiden wir nach Bauchgefühl, wen wir auf dieses Abenteuer mitnehmen können und wen nicht.
Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammenstellen, mit dem es einfach Spaß macht, unterwegs zu sein. Das Erstaunliche bei letzten Abenteuern war: Obwohl wir alle aus völlig verschiedenen Richtungen (sowohl geographisch, als auch beruflich) stammten, waren alle auf einer Wellenlänge. Das Abenteuer verbindet und steht ganz klar im Vordergrund.

Wir gehen davon aus, dass du ein wenig verrückt sein musst, wenn du dich auf diese Tour meldest. Das gefällt uns. Ansonsten ist deine eigene Erwartungshaltung sehr wichtig. Es muss jedem klar sein, dass es sich hierbei nicht um eine Reise handelt, die dir nur heiteren Sonnenschein bietet. Erfahrungsgemäß wird nicht alles nach Plan verlaufen. Du solltest also Bock auf Abenteuer haben, und einen ruhigen Geist mitbringen, wenn wir improvisieren müssen.

Wenn du wissen willst, ob du für dieses Abenteuer geeignet bist, kannst du dir folgende Fragen stellen:

  • Kann ich in stressigen Situationen wie beim Passieren von steilen Abhängen einen kühlen Kopf bewahren?
  • Kann ich die Zähne zusammenbeißen, wenn der Marsch länger und anstrengender wird als geplant, der Schlaf nur kurz ausfällt oder es seit Tagen regnet?
  • Bin ich bereit, andere Teammitglieder zu unterstützen, sofern sie Hilfe benötigen?
  • Kann ich den Anweisungen der Guides und Leiter Folge leisten?
  • Passt es bei mir zeitlich und finanziell?

Können auch Frauen mit?

Selbstverständlich! Diese Frage wird uns oft gestellt. Natürlich können auch Frauen mit! Sie müssen allerdings auch, wie jeder andere, körperlich in der Lage sein, den schweren Rucksack über viele Tage zu tragen (in der Regel ein paar Kilo weniger als Männer). Ansonsten zeigt unsere Erfahrung: Frauen beißen oftmals die Zähne fester zusammen als Männer. Also los, traut euch!

Nächste Schritte

1

Bewerbung abschicken

Lies dir die Fragen und Antworten durch und bewirb dich über das Formular!

2

Auf Zusage warten

Wir sagen dir Bescheid, ob wir dich mitnehmen können oder nicht.

3

Platz sichern

Wenn von unserer Seite alles passt, bekommst du den Platz im Team.

4

Vorfreude genießen

 …und los gehts!

Bewirb dich hier!

Wenn du bereit für die dünne Höhenluft des Himalayas bist und immer schon einmal etwas machen wolltest, wofür dich deine Freunde für verrückt erklären, stelle dir noch folgende Fragen:

  • Kann ich in stressigen Situationen wie beim Passieren von steilen Abhängen einen kühlen Kopf bewahren?
  • Habe ich 3 Wochen im September oder Oktober Zeit und kann ich den Teilnahmebeitrag aufbringen?
  • Möchte ich eine Erfahrung machen, die ich noch meinen Enkeln erzählen werde?

Solltest du noch eine wichtige Frage im Vorfeld haben, kannst du diese jederzeit unter Kontakt stellen. Wir versuchen zeitnah auf deine Frage einzugehen. Zunächst werden wir uns jedoch die vollständigen Einsendungen der motiviertesten Bewerber anschauen.

Martin

 

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