Umrundung der Åland-Inseln mit Kajaks

Auf Seekajaks umrunden wir die über 6.700 Inseln der autonomen Region Åland in Finnland.

Zwischen Finnland und Schweden ragen tausende felsige und mit hohen Kiefern bewachsene Inselchen aus dem Bottnischen Meerbusen. Auf Seekajaks umrunden wir bei Wind und Wellen diese Region, die sich ihre ganz eigene Kultur bewahren konnte.

Ziel
Finnland
Dauer
10 Tage
Teilnehmer
Ca. 12 Personen
Zeitraum
September 2021

Das Ziel

Unser Ziel ist es, die autonome Inselregion Åland in Finnland komplett auf Kajaks zu umrunden. Fast zwei Wochen lang müssen wir jeden Tag stundenlang paddeln, manchmal gegen extremen Wind und hohe Wellen ankämpfen. In den langen Sommernächten zelten wir auf verlassenen Inseln und bereiten unsere Camps für die Nacht vor.

Die über 6.700 Inseln zwischen Finnland und Schweden waren früher saisonaler Hafen für Seerobbenjäger. Bis heute konnten sich die Inselbewohner durch die abgeschiedene Lage im Meer ihre besondere Kultur bewahren.

Der Plan

Wir starten im Süden der Hauptinsel von Åland. Entlang rustikaler, roter Holzhäuser paddelt jeder in seinem eigenen Kajak zunächst an den felsigen Ufern von Feste Åland vorbei. Doch schnell bestimmen die hohen Tannen auf verlassenen Eilanden die Szenerie. Hier und da öffnet sich die wilde Küste zu einem kleinen, unberührten Strand.

Da wir auch auf dem offenen Meer paddeln, müssen wir uns teils durch raue Bedingungen kämpfen. Wenn die Wellen es zulassen, können wir unterwegs anlanden und an den Klippen Muscheln fürs Abendessen sammeln. Alle Teammitglieder packen bei den Aufgaben voll mit an: Jeden Abend errichten wir ein neues Camp, Zelte werden aufgebaut und das Essen zubereitet.

Die Herausforderungen

Die Heraus-
forderungen

Besonders entlang der exponierten Landzungen rechnen wir mit tückischen Wellen, Gegenwind und Strömungen, die uns gegen die Felsen drängen können. Aber auch in ruhigeren Passagen können uns immer Stürme überraschen, die einen rauen Seegang mit sich bringen. Die Gefahr von Kentern oder Seekrankheit durch das stundenlange Schaukeln ist daher auch in den Lagunen gegeben. Teilweise müssen wir uns durch sehr enge Passagen zwischen Klippen manövrieren.

Wir paddeln täglich etwa 25 Kilometer. Das bedeutet, dass wir zwischen 5 und 7 Stunden am Tag im Kajak sitzen. Du brauchst also gutes Sitzfleisch! Aber umso mehr wird es für die Arme und Schultern brutal anstrengend. Auch Blasen an den Händen gehören bei dieser Tour dazu.

Wir transportieren das gesamte Equipment auf unseren Kajaks. Deshalb muss sich jeder Teilnehmer auf das Nötigste beschränken. Nichtsdestotrotz müssen wir uns auf alles vorbereiten: Denn auch wenn wir Tagestemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius haben können und uns gegen Sonnenstiche und Dehydrierung schützen müssen, wird es nachts mitunter nur wenige Grad kalt. Auch kann es passieren, dass es tagelang regnet.

Besonders entlang der exponierten Landzungen rechnen wir mit tückischen Wellen, Gegenwind und Strömungen, die uns gegen die Felsen drängen können. Aber auch in ruhigeren Passagen können uns immer Stürme überraschen, die einen rauen Seegang mit sich bringen. Die Gefahr von Kentern oder Seekrankheit durch das stundenlange Schaukeln ist daher auch in den Lagunen gegeben. Teilweise müssen wir uns durch sehr enge Passagen zwischen Klippen manövrieren.

Wir paddeln täglich etwa 25 Kilometer. Das bedeutet, dass wir zwischen 5 und 7 Stunden am Tag im Kajak sitzen. Du brauchst also gutes Sitzfleisch! Aber umso mehr wird es für die Arme und Schultern brutal anstrengend. Auch Blasen an den Händen gehören bei dieser Tour dazu.

Wir transportieren das gesamte Equipment auf unseren Kajaks. Deshalb muss sich jeder Teilnehmer auf das Nötigste beschränken. Nichtsdestotrotz müssen wir uns auf alles vorbereiten: Denn auch wenn wir Tagestemperaturen von bis zu 30 Grad Celsius haben können und uns gegen Sonnenstiche und Dehydrierung schützen müssen, wird es nachts mitunter nur wenige Grad kalt. Auch kann es passieren, dass es tagelang regnet.

Das Gebiet

Die Åland-Inseln umfassen etwa 6.700 Inseln, die sich in die Hauptinsel und viele kleine Inseln und Schären unterteilen lassen. Schären sind winzige – oft nur wenige Quadratmeter messende – felsige Eilande, die in der Eiszeit unter der Eisdecke ihre typische runde Gesteinsform erhielten. Die Hauptinsel Fasta Åland umfasst hingegen mehrere große Inseln, die mit Brücken verbunden sind. Hier leben fast 90 Prozent der 30.000 Einwohner, während 6.000 oft kleinere Inseln seit Jahrhunderten unberührt und unbewohnt bleiben. Vielerorts sind die Inseln von Klippen umgeben. Dichter borealer Nadelwald mit gigantischen Kiefern und Tannen drängt sich dicht dahinter.

Aufgrund der autonomen Eigenständigkeit verfügen die Inseln größtenteils über Selbstverwaltung. So gibt es hier beispielsweise ein eigenes Parlament und eigene Polizei.

Die Tierwelt

Die Inselwelt von Åland erfreut sich dank seiner isolierten Lage einer reichen Tierwelt – auch stehen die meisten Arten unter strengem Schutz. Während der Seeadler in den 1970er Jahren in Finnland fast ausgerottet war, trifft man ihn Åland heute (wieder) in einer großen Zahl an. Auch Seerobben fühlen sich besonders auf den unbewohnten Inseln sehr wohl.

An Land leben neben vielen Nagetieren und unzähligen Seevögeln auch gigantische Elche und Rothirsche. Ebenso siedelt der Luchs wieder auf den Inseln. 

Die Kultur

Die Åland-Inseln liegen zwischen dem finnischen und schwedischen Festland am Eingang des sogenannten Bottnischen Meerbusens. Vor Jahrtausenden ragte weitaus weniger Land aus dem Meer, Seerobbenjäger siedelten hier im Winter, um über das zugefrorene Meer näher an die Robben heranzukommen. Im Laufe der Jahrhunderte hob sich immer mehr Land aus dem Meer und die ersten Menschen siedelten in kleinen Fischerhütten auf den Inseln, es finden sich sogar noch Überreste aus der Bronzezeit. Für die Wikinger war Åland später ein wichtiger Handelsort, da er zwischen den verschiedenen Ländern im Meer liegt.

Wegen der strategischen Lage mitten in der Ostsee wurden die Inseln viel umkämpft. Russland, Schweden, Finnland und sogar Deutschland, Frankreich und England waren zwischenzeitlich in den Konflikt um die Vorherrschaft über die Åland-Inseln beteiligt. Seit dem ersten Weltkrieg gehören die Inseln offiziell zu Finnland. Da sich die Bevölkerung eher als Schweden sieht, besitzen die Inseln weitreichende Selbstbestimmung. Noch heute ist Schwedisch – in einem veralteten Dialekt ähnlich des historischen Reichsschwedisch – Amtssprache. Aufgrund des autonomen Status landen viele Fähren hier auf ihrer Überfahrt über die Ostsee an, um zollfrei einzukaufen.

Die Sicherheit

Verletzungen & Erkrankung

Blasen an den Händen und Füßen oder auch Schmerzen in den Schultern und im Rücken gehören bei dieser Tour dazu. Für größere Verletzungen führen wir eine umfangreiche Erste-Hilfe-Ausrüstung mit. In Notfällen können wir mit unserem Satellitentelefon Hilfe anfordern, die Hauptinsel verfügt über ein gut ausgebautes Rettungssystem, das auch die kleineren Inseln mit Schnellbooten und einem Rettungshelikopter erreicht.

Orientierung

Es ist sehr wichtig, dass wir stets im Hellen unser Ziel erreichen, denn auf dem dunklen Ozean ist die Gefahr von Orientierungslosigkeit sehr hoch, auch wenn wir über gute GPS-Geräte verfügen. Deshalb planen wir stets genug Zeit für die Strecken ein und müssen im Notfall improvisieren und unser Lager an einem früheren Ort aufschlagen.

STÜRME

Stürme können hohe Wellen und starke Winde mit sich bringen, die das Kajakfahren nicht nur enorm erschweren, sondern auch sehr gefährlich machen. Sollten Wellen, Gewitter, Strömungen und Wind drohen, und wir so abtreiben, gegen die Felsen knallen oder kentern können, müssen wir an Land ausharren, bis sich die Situation gelegt hat. Für den Fall, dass jemand kentert, tragen wir Rettungswesten. Unsere Wertsachen verstauen wir in wasserdichten Behältnissen.

Wer macht denn sowas?

Wir sind Wandermut. Wir gehen dorthin, wo niemand hingeht.

Stefan

Partner vor Ort

Stefan ist Outdoor-Fanatiker. Nach Jahren als Guide in den Bergen und Skiresorts Schwedens, hat er sich nun auf den Åland-Inseln niedergelassen. Der begeisterte Kajakfahrer findet hier auch perfekte Bedingungen fürs Klettern, Fotografieren und Holzverarbeiten – seine anderen liebsten Hobbies.

 

Julia Wandermut

Julia

Tourmanagerin

Julia ist die Tourmanagerin für unsere Tour in Finnland. Sie koordiniert sich mit Stefan und dem Team, steht immer für Fragen zur Verfügung und freut sich darauf, deine Bewerbung zu lesen!

Fragen und Antworten

Was kostet die Inselumrundung?

Die Expedition kostet X.XXX Euro

Dabei sind
  • Kayaks und Sicherheitsequipment (Rettungswesten)
  • Zelte
  • Lokaler Guide
  • Verpflegung während der gesamten Tour
  • GPS-Gerät und Kartenmaterial
  • Erste-Hilfe-Medizin
  • Satellitentelefon
  • Küchenequipment

Nicht dabei sind
  • An- und Abreise nach Mariehamn
  • Unterkünfte vor und nach der Tour
  • Restaurantbesuche und alkoholische Getränke

Wann geht es los?

Der Zeitraum der Tour ist im August/September 2021.

Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Termin. Wir schauen wann die meisten von uns können und entscheiden uns . Auf „Hier Online Bewerben“ findest du die konkreten Infos!

Wie kann ich mitkommen?

Du kannst diese Tour nicht einfach buchen – du musst dich bewerben. Natürlich können und wollen wir nicht jeden mitnehmen. Wir suchen uns unsere Mitstreiter sehr genau aus. Wen wir mitnehmen und wen nicht, beantworten wir in einer anderen Frage. Wichtig ist, dass du dich auf einen der Plätze bewirbst. Dazu musst du uns ein paar wenige Fragen beantworten. Dann melden wir uns bei dir!

Wen nehmen wir mit?

Diese Tour ist nichts für jedermann (oder -frau natürlich!)

Die Wenigsten sind vorher schon einmal 10 Tage allein in der Wildnis unterwegs gewesen – geschweige denn auf einem Kajak. Das ist auch nicht schlimm! Grundsätzlich kann jeder, der wirklich sportlich ist, genug „Biss“ hat und sich gut vorbereitet, bei dieser Tour mithalten. Bei der Vorbereitung unterstützen wir selbstverständlich und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Generell entscheiden wir neben allen anderen Kriterien auch nach Bauchgefühl, wen wir mitnehmen können und wen nicht. Letztendlich wollen wir ein tolles Team zusammen bekommen, mit dem es einfach Spaß macht, unterwegs zu sein.

Motivation und Erwartungshaltung sind uns am wichtigsten!

Dazu gehört für uns, dass du mit der richtigen Erwartung an dieses Abenteuer herangehst. Es kann über viele Tage hinweg sehr anstrengend und ermüdend werden. Dazu kommt, dass es vor Ort immer zu nicht planbaren Veränderungen kommen kann. Du solltest also ein gewisses Maß an Flexibilität, kulinarischer Genügsamkeit und einen ruhigen Geist mitbringen. Belohnt werden die Anstrengungen mit dem Abenteuer deines Lebens. Wenn es das ist, was du willst, bist du bei uns verdammt richtig.

Körperliche Anforderungen

Es wird anstrengend!

Wir planen ca. 25 Kilometer am Tag – wenn wir uns durch hohen Wellengang oder Stürme kämpfen müssen, können aber auch schon mal zehn Kilometer einen ganzen Tag kosten. Du musst vorher kein Paddelprofi sein, auch wenn Kajak-Erfahrung hilfreich ist. Anfangs werden wir eine ausführliche Einweisung in die Technik und das Boot bekommen und eine Trainingseinheit absolvieren, bevor es losgeht. Dennoch wird es anstrengend werden, denn täglich sitzen wir stundenlang in derselben Position. Auch an den Händen können sich schmerzhafte Blasen bilden. Ein paar Tricks können hier aber vieles vorbeugen. Vermutlich machen wir vor Ort regelmäßige Pausen und vertreten uns an Land ein wenig die Beine. Es ist wichtig, dass du unsere Empfehlungen für die Vorbereitung ernst nimmst.

Eine gewisse Grundausdauer ist für diese Tour wichtig. Die erreichst du beispielsweise durch regelmäßiges Joggen. Daneben hilft Schwimmen, deine Schultern auf die Belastung vorzubereiten.

Wer organisiert die An- und Abreise?

Wir beraten dich natürlich bei allen Vorbereitungen. Deine Anreise und die Ausrüstung musst du dennoch eigenständig organisieren. Für die Ausrüstung und die Anreise wird es von uns noch ausführliche Empfehlungen geben.

Wo werden wir schlafen?

Nachts kommst du in Zelten unter, jeden Abend müssen wir einen geeigneten Ort für unser Lager finden. Die Ausrüstung dafür stellen wir dir. Vor Ort muss dann jeder mit anpacken.

Was gibt es zu essen und trinken?

Wir werden die gesamten benötigten Lebensmittel in unseren Kajaks transportieren. Grundsätzlich werden wir Lebensmittel mitnehmen, die energiereich und haltbar sind. Dazu gehören Reis, Nudeln oder Porridge zum Frühstück. 

Umweltschutz

Wir werden stark darauf achten, dass wir die Natur so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben. Bedenke also bitte, dass Dinge, die nicht verrotten (z.B. feuchtes Toilettenpapier) wieder mitgenommen werden müssen. Außerdem werden wir stark darauf achten, ruhig zu sein, um die dort lebenden Tiere nicht zu stören.

Einreise trotz Corona?

Wir verstehen vollkommen, dass diese Zeiten von Unsicherheiten und schnelllebigen Reisebeschränkungen geprägt sind. Deswegen haben wir die Corona Garantie ins Leben gerufen, die dir und uns ein viel besseres Bauchgefühl gibt:

Das Wichtigste:

  1. Wir benötigen anstatt des gesamten Teilnahmebeitrages nur einen kleinen Teil als Anzahlung, damit wir grundsätzlich planen können.
  2. Du kannst es dir bis 10 Wochen vor Tourbeginn anders überlegen, wenn dir die Lage zu heiß wird. Bis dahin kannst du jederzeit absagen und bekommst deine Anzahlung voll und ganz zurückerstattet.

Schau dir hier dennoch die vollständige Informationen dazu an!

Hat jedes Teammitglied sein eigenes Kajak?

Ja. Es wird hauptsächlich Single-Kajaks geben. Da wir allerdings viel Platz für die Verpflegung brauchen, wird es mindestens ein Doppel-Kajak geben. Es wird rotiert, sodass jeder mal in dem Doppel-Kajak fahren wird.

Unsere Corona Garantie

Solltest du dir einen Platz für eine Tour sichern wollen, benötigen wir lediglich eine kleine Anzahlung von dir, damit wir wissen, dass es dir wirklich ernst ist und damit wir grundsätzlich planen können. Du kannst es dir bis 10 Wochen vor Tourbeginn anders überlegen, wenn dir die Lage zu heiß wird.

Bis dahin kannst du jederzeit absagen und bekommst deine Anzahlung voll und ganz zurückerstattet.

Nächste Schritte

1

Bewerbung abschicken

Lies dir die Fragen und Antworten durch und bewirb dich über das Formular!

2

Wir melden uns

Wir sagen dir Bescheid, ob wir dich mitnehmen können.

3

Platz vorab reservieren. 

Dank der Corona Garantie benötigen wir lediglich eine kleine Anzahlung.

 

4

Abwarten

 …und die Vorfreude genießen!

5

Flüge buchen

 …und los geht’s 

Interesse geweckt?

Wir verstehen vollkommen, dass diese Zeiten von Unsicherheiten und schnelllebigen Reisebeschränkungen geprägt sind. Deswegen haben wir die Corona Garantie ins Leben gerufen, die dir und uns ein viel besseres Bauchgefühl gibt:

  1. Wir benötigen anstelle des gesamten Teilnahmebeitrages nur eine kleine Anzahlung, damit wir ein bisschen mehr Sicherheit beim planen haben. Insgesamt liegt der Teilnahmebeitrag bei xxx Euro.
  2. Du kannst es dir bis 10 Wochen vor Tourbeginn anders überlegen, wenn dir die Lage zu heiß wird. Bis dahin kannst du jederzeit absagen und bekommst deine Anzahlung voll und ganz zurückerstattet.
  3. Den genauen Daten im September findest du unter „Hier online bewerben“.

Dann bewirb dich jetzt:

Solltest du noch eine wichtige Frage im Vorfeld haben, kannst du diese jederzeit unter Kontakt stellen. Wir versuchen zeitnah auf deine Frage einzugehen. Zunächst werden wir uns jedoch die vollständigen Einsendungen der motiviertesten Bewerber anschauen.

Julia Wandermut

Julia

Tourorganisatorin

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